Die besten Receiver 2019

Alles, was Sie über unseren Receiver Vergleich wissen sollten

Einen guten Receiver finden Sie bei dem Hersteller Samsung.

Einen guten Receiver finden Sie bei dem Hersteller Samsung.

Egal ob Sie sich für Kabelfernsehen, Satellitenfernsehen oder Antennenfernsehen entschieden haben – ohne einen Empfänger (engl. „Receiver“) bleibt Ihr Bildschirm schwarz. Ein Receiver kann aber noch mehr als das DVB-Signal verarbeiten. Er empfängt diverse Audio- oder Video-Signale und gibt sie an den Fernseher weiter. So können Sie Radio hören oder im Internet surfen – alles an Ihrem Fernseher. Ein Anschluss für viele Möglichkeiten bietet Ihnen der AV Receiver. Die Bedienung ist denkbar einfach – Sie benötigen nur eine Fernbedienung, nämlich die von dem Empfänger. Die Bandbreite an Modellen ist hier sehr groß. Wer sich für einen Receiver interessiert, kann daher leicht den Überblick verlieren. Damit Sie schnell das passende Gerät für sich finden, erklären wir im Folgenden, welche Typen und Unterschiede es gibt und worauf Sie in einem Receiver Test achten sollten.

Verschiedene Receiver-Typen in der Übersicht

Ein AV Receiver (AV steht für Audio und Video) bildet das Herzstück Ihrer persönlichen Heimkino-Anlage. Sie erfüllen die Funktionen von fünf Einzelkomponenten: Vor- und Endstufe, Surround-Decoder, RDS-Tuner (Empfänger für digitales Radio) und jetzt auch noch Netzwerkspieler. Vereinfacht ausgedrückt, vereinen sich im AV Receiver verschiedene Quellen, deren Signale an ein Ausgabegerät wie Fernseher oder Lautsprecher ausgegeben werden. Sie lassen sich grob in drei verschiedene Typen einteilen, die wir Ihnen hier näher beschreiben.

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Receiver-Art Beschreibung
Klassischer Receiver An den klassischen Receiver können besonders viele Soundquellen angeschlossen werden. Das bedeutet, er verfügt über ausreichend klassische Audio-Schnittstellen. Dafür ist die Auswahl an HDMI Ein- und Ausgängen begrenzt. Ein solcher Receiver wird vor allem für HiFi-Anlagen eingesetzt.
Moderner Receiver Diese Art von AV Receiver legt großen Wert auf vielfältige Verbindungsmöglichkeiten. Sie können Ihr Smartphone genauso anschließen wie den MP3-Player, das iPhone oder Tablet. Um das zu ermöglichen, sind Bluetooth, WLAN, Ethernetanschlüsse oder Airplay von Apple integriert. Die Möglichkeiten für Audio und Video Anschlüsse halten sich die Waage. Ein Receiver dieser Kategorie sollte 5.1 beherrschen. Wenn Sie heute einen Receiver kaufen, ist das meist auch der Fall.
Profireceiver Profireceiver sind ausschließlich im höherpreisigen Segment anzutreffen. Neben einer Vielzahl von Audio- und Videoanschlüssen sind auch die Optionen für drahtlose Kommunikation sowie das Einbinden in ein Netzwerk gegeben. Sie können vielfältige Einstellungen vornehmen, was allerdings die Benutzung etwas komplizierter macht. Die Verstärker-Komponenten sind so leistungsfähig, dass auch ein 7.2-Boxen-Setup bedient werden kann. Damit können Sie auch große Hallen beschallen.

Die Möglichkeiten, die Ihnen der Anschluss ans Internet bietet, sind nicht zu unterschätzen. Jetzt sind Sie vielleicht der Meinung, auf den Internetanschluss verzichten zu können. Aber wenn Sie erst einmal Filme vom PC gestreamt haben oder die Steuerung per App deutlich vereinfachen konnten, werden Sie nicht mehr darauf verzichten wollen. Der Receiver kann entweder über LAN (mit Kabel) oder WLAN ins Netzwerk integriert werden.

Weitere Vorteile der Profi-Modelle sind die Unterstützung von einer Vielzahl von Medienformaten und eine hohe Leistung der Endstufen. Diese Leistung sorgt dafür, dass viel Energie an die angeschlossenen Lautsprecher abgegeben werden kann. Damit Sie diese Leistung aber auch voll ausschöpfen können, muss der Wirkungsgrad der Boxen entsprechend hoch sein. Denn nur dann wird die Leistung auch tatsächlich in Lautstärke umgewandelt. Andernfalls geht ein mehr oder weniger großer Teil der Leistung durch Wärme verloren.

Vor- und Nachteile verschiedener Receiver-Arten

So unterschiedlich die genannten Arten und Modelle von Receivern sind, so verschieden sind auch ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Aus diesem Grund sollten Sie sich eingehend informieren und einen Blick auf unsere Tabelle werfen, bevor Sie den Gang ins Fachgeschäft antreten.

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Receiver-Typ Vorteile Nachteile
Klassischer Receiver
  • einfache Receiverfunktionen

  • preiswert

  • für HiFi-Anlagen optimal
  • begrenzte Anzahl an HDMI Ein- und Ausgängen
Moderner Receiver
  • vielfältige Verbindungsmöglichkeiten

  • zahlreiche Anschlüsse
  • etwas teurer
Profireceiver
  • zahlreiche Zusatzfunktionen

  • leistungsfähige Verstärkerkomponenten

  • unterstützt viele Formate
  • teuer

Welcher Receiver ist für Sie geeignet?

Wenn Sie im Internet auf AV Receiver (z. B. von Pioneer, Yamaha, Onkyo oder Telekom) stoßen, bleiben oft Fragen offen. Die häufigsten Fragen beantworten wir Ihnen gerne.

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Was müssen Sie beachten?

Wenn Sie per Satellit oder Kabel fernsehen, sollten die Geräte HD-fähig sein. Um für die DVB T2 Übertragung gerüstet zu sein, muss der Receiver außerdem über den Standard DVB S 2 (bei Satellitenfernsehen) beziehungsweise DVB C 2 (beim Kabelfernsehen) verfügen. Möchten Sie eine Digitalkamera oder einen Speicherstick über den Receiver mit dem Fernseher verbinden, benötigen Sie einen USB-Anschluss. Soll Ihr Receiver zum Aufnehmen gedacht sein, muss dann natürlich auch diese Funktion vorliegen.

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Tipp
Ein Surround System besteht aus verschiedenen Kanälen (zwischen sechs und neun an der Zahl), von denen jeder eine bestimmte Box ansteuert. Es gibt das System 5.1 und 7.2. Der Unterschied ist die Anzahl der Lautsprecherboxen (erste Ziffer) und die Anzahl der Subwoofer (zweite Ziffer). Das System 5.1 verfügt also über fünf Lautsprecher und einen Subwoofer. Für das Rundum-Klangerlebnis müssen die Boxen so im Raum verteilt werden, dass die Geräusche auch von der Seite zu hören sind, von der sie im Film kommen. Kommt also ein Auto von rechts angefahren, hören Sie es auch auf der rechten Seite.

Wie stellen Sie einen Receiver richtig ein?

Ein normaler digitaler SAT-Receiver ist werksmäßig auf den Empfang von Astra 19,2 Grad Ost vorprogrammiert. Können Sie mit Ihrer Multifeed-Anlage verschiedene Satellitenpositionen empfangen, müssen Sie sie zunächst aktivieren. Die Schaltbefehle, die jedem Satelliten zugeordnet werden, ergeben sich aus der Reihenfolge, in der jedes LNB am Multischalter angeschlossen wurde. Das heißt, sie werden in jeder Anlage individuell vergeben und müssen für jeden einzelnen Satelliten am Receiver eingerichtet werden. Diese Konfiguration können Sie im Menü „Antenneneinstellungen“ vornehmen. Haben Sie die Satelliten eingestellt, suchen Sie die Programme zunächst mit dem automatischen Sendersuchlauf. Sie werden dann willkürlich angeordnet. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die Programmliste nach Ihren Vorlieben zu sortieren und anzuordnen. Da die Vorgehensweise von Modell zu Modell unterschiedlich ist, ziehen Sie im Bedarfsfall die Bedienungsanleitung zu Rate. Auch im Internet finden Sie detaillierte Anleitungen für alle gängigen Receiver-Modelle.

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Wie funktioniert ein Receiver?

Ein Receiver empfängt und dekodiert digitale Signale zu Bild und Ton. Diese Signale werden über Kabel, Satellit und Antenne übertragen, in der Regel im DVB-Format. DVB steht für Digital Video Broadcast. In modernen Fernsehern ist der Receiver meist schon integriert. Er wird dann als Tuner bezeichnet. Ein eigenes Gerät ist auch unter der Bezeichnung Set Top Box bekannt. Sie können mit solch einem Digitalreceiver auch Pay-TV empfangen. Zum Entschlüsseln der Kanäle benötigen Sie eine Dekoderkarte, die sogenannte Smart Card. Generell besteht ein Receiver aus einer Rechnereinheit wie beim Computer (CPU), einer 32-Bit-Verschlüsselung sowie einem MPEG-Dekoder. Darüber hinaus wird ein externer Flash Speicher benötigt und ein SDRAM Speicher. Ein Tuner-Baustein, der in Receiver und Empfangsgerät identisch sein sollte, dekodiert das MPEG-Signal meist automatisch.

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Warum sollten Sie den Receiver mit dem Internet verbinden?

Viele moderne Receiver sind netzwerkfähig. Auch wenn Sie diese Funktion nicht zwangsläufig brauchen, ist sie doch sehr praktisch. Sie bietet zum einen eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten. Sie können Internetradio hören, Filme auf den Fernseher streamen und vieles mehr. Hilfreich ist auch eine App, mit der Sie den Receiver steuern können. Dazu müssen Sie sich nicht einmal im gleichen Raum befinden!

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Wie teuer ist ein Receiver?

Sie können einen Receiver günstig schon ab etwa 270 Euro erwerben, es gibt aber auch Modelle, die bis zu 1.000 Euro kosten. Ob ein Citrix Receiver, ein DVB C Receiver oder ein anderes Modell -wenn Sie einen Receiver kaufen wollen, haben Sie eine große Auswahl. Gute Angebote gibt es oft bei Media Markt oder Saturn. Auch bei der Stiftung Warentest werden aktuelle Modelle häufiger unter die Lupe genommen, sodass hier schnell ein bester Receiver oder zumindest ein Receiver Vergleichssieger ausfindig gemacht werden kann.

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Noch mehr Informationen zu Themen wie ADS B, IpTV, 4G, Bluetooth und Linux finden Sie auch in einem ausführlichen Receiver Test .

Beliebte Receiver-Hersteller und Marken

Sie möchten einen guten Receiver kaufen, inklusive Zubehör? Hier sehen Sie die besten Hersteller und Marken auf einen Blick, die in einem Receiver Vergleich für TV Geräte schon häufig gut abgeschnitten haben.

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  • Pioneer
  • Onkyo
  • Telekom
  • LG
  • Premium X
  • Yamaha
  • Sony
  • Citrix Receiver
  • Denon
  • Thomson
  • Telestar
  • Auvisio
  • Technisat

Kaufberatung für Receiver

Bevor Sie einen Receiver kaufen, sollten Sie sich überlegen, wofür Sie ihn vorrangig einsetzen möchten. Je hochwertiger ein Gerät ist, desto teurer ist es meist auch. Welche Kriterien Sie noch ansetzen können, damit Sie das optimale Modell für Ihre Ansprüche finden, sagen wir Ihnen hier.

Receiver sind in ganz unterschiedlichen Preisklassen erhältlich.

Receiver sind in ganz unterschiedlichen Preisklassen erhältlich.

  • Anschlüsse: Je mehr Anschlüsse der HD Receiver hat, desto vielseitiger einsetzbar ist er. Achten Sie unbedingt auf eine ausreichende Anzahl von HDMI Anschlüssen, mindestens Version 2.0 oder besser. Ältere Versionen können Full-HD-Inhalte wie 4K (UHD) sonst nicht über den Receiver zum Fernseher bringen. Wollen Sie Stereo Lautsprecher am Audio Receiver anschließen? Dann sollte das Gerät die wahlweise Wiedergabe an die einzelnen Boxen mittels Umschalter ermöglichen. Dieser ist meist mit „A/B Umschalter“ beschriftet. Komponenten-Anschlüsse sind hilfreich, wenn Sie analoge Quellen anschließen möchten. Diese können mit einem Adapter-Kabel oder Komponenten-Signal verbunden werden. Bedenken Sie schon bei der Anschaffung eine eventuelle Aufrüstung von 5.1 auf 7.2. Auch wenn Ihnen momentan 5.1 ausreicht – vielleicht denken Sie in einigen Monaten anders darüber. Verfügt der Receiver nicht über genügend Schnittstellen, müssen Sie einen neuen kaufen.
  • Leistung: Ein Audio Receiver, HD Receiver oder DVB C Receiver sollte, ähnlich wie die Lautsprecherboxen, nicht am Leistungslimit betrieben werden. Das führt zum schnellen Tod des Geräts. Bemessen Sie daher die Watt-Leistung des Receivers nicht zu knapp. Haben Sie zwei Boxen zu je 120 Watt angeschlossen, wählen Sie einen Receiver mit 300 Watt Leistung. Wenn Sie kein Freund der lauten Töne sind, können Sie auch einen schwächeren Receiver mit leistungsstarken Boxen kombinieren. Diese Lösung ist zwar nicht ideal, aber machbar. Im Gegensatz zu der Kombination starker Receiver und schwache Boxen. Diese sollten Sie unbedingt vermeiden! Achten Sie in diesem Zusammenhang auf die Ohm-Angabe auf den Boxen sowie auf die Lautsprecher-Anschlüsse des Verstärkers. Ohm bezeichnet den Widerstand, den der Verstärker überwinden muss. Eine Box mit einem höheren Widerstand (größeren Ohm-Wert) ist leiser als eine Box mit geringerem Widerstand, wenn beide am gleichen Receiver angeschlossen werden. Der Widerstand an beiden Geräten (Verstärker und Lautsprecher) sollte nicht zu stark abweichen.
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