Die besten CPU Kühler 2019

Alles, was Sie über unseren CPU Kühler Vergleich wissen sollten

Einen guten CPU Kühler bekommen Sie von dem Hersteller Be Quiet.

Einen guten CPU Kühler bekommen Sie von dem Hersteller Be Quiet.

Es gibt heutzutage kaum noch einen Haushalt, der ohne PC oder Laptop auskommt. Wenn Sie einige Zeit an Ihrem Gerät gearbeitet haben, werden Sie feststellen, dass sich Wärme entwickelt. Gut spürbar ist diese, wenn Sie Ihren Laptop auf dem Schoß haben. Beim Computer werden Sie die Wärme selbst vielleicht nicht wahrnehmen, da das Gehäuse normalerweise nicht unmittelbar neben Ihnen aufgestellt ist. Spätestens aber, wenn der Computer laute Geräusche von sich gibt, sollten Sie stutzig werden. Denn dann ist der integrierte Lüfter überfordert, der Computer droht zu übertakten. Um das zu verhindern, können Sie leistungsstarke CPU-Kühler separat kaufen. In einem ausführlichen CPU Kühler Test können Sie sich ebenfalls ausführlich zu den aktuellen Modellen informieren, um herauszufinden, was am besten zu Ihnen passt. Welche Unterschiede es bei diesen Kühlern gibt und was Sie vor dem Kauf noch wissen sollten, haben wir für Sie in unserem Kaufratgeber zusammengestellt.

Verschiedene Arten von CPU Kühlern in der Übersicht

Die CPU (Central Processing Unit = Prozessor) ist das Herzstück jedes Computers. Hier werden alle Befehle gesteuert und verarbeitet. Dies geschieht mit Hilfe von Millionen kleiner Transistoren, die durch Kupferleitungen verbunden sind. Die elektrischen Impulse fließen mit rasender Geschwindigkeit hindurch, was Wärme erzeugt. Würde der Prozessor nicht gekühlt werden, würde das System nach kurzer Zeit überhitzen und Schaden nehmen, bis hin zur kompletten Zerstörung. Ist die verbaute Kühlung nicht ausreichend dimensioniert, wird zumindest die Performance, also die Leistungsfähigkeit, beeinträchtigt. Der Rechner wird langsamer. Auf Dauer kann es zu Ausfällen kommen. Arbeitet der Kühler am Limit, können hohe Außentemperaturen ihm den Rest geben. Außerdem sind die günstigen Lösungen, die oft standardmäßig verbaut sind, oft verhältnismäßig laut – für manch einen zu laut. All das sind gute Gründe, einen leistungsfähigeren CPU-Kühler zu kaufen und nachträglich einzubauen. Wir unterscheiden drei verschiedene Typen, welche wir Ihnen in der Übersicht näher vorstellen.

CPU-Kühler-Typ Beschreibung
CPU-Kühler mit Heatpipes-Verbindung Jeder Kühler besteht aus einem würfelförmigem Aluminium-Gehäuse, in dem eine Art Ventilator untergebracht ist. Die Oberfläche des Kühlblocks muss so groß wie möglich gestaltet werden, damit er effizient arbeiten kann. Daher ist die Oberfläche aus dünnen Kühlrippen geformt. In der Erscheinung erinnert sie an einen Radiator. Der Kühler wird kann auf verschiedene Weise mit dem sogenannten Heatspreader (Metallplatte über dem Prozessor, über die die Wärme abgegeben wird) verbunden werden.

Bei der Verbindung über Heatpipes handelt es sich um die häufigste Bauart. Sie gilt am effizientesten. Durch kleine Wärmeröhrchen, die meist aus Kupfer bestehen kann die Wärme gezielt in den Kühlblock geleitet werden. Je mehr Heatpipes verbaut sind, desto größer ist die Fläche, von der die Wärme aufgenommen werden kann. Für eine möglichst effektive Wärmeaufnahme sind mehrere dünne Wärmerohre besser als weniger, dickere Rohre. Der Nachteil ist, dass so mehr Platz benötigt wird.

CPU-Kühler mit Bodenplatte Bei dieser Variante wird der Kühlblock mit einer Bodenplatte, die direkt am Kühler angebracht ist, mit dem Heatspreader verbunden. Die Wärme kann nicht so gezielt abgeführt werden wie mit Heatpipes, dafür ist die Bauart platzsparender. Achten Sie darauf, dass die Auflagefläche möglichst eben ist. Das gewährleistet die optimale Verbindung zwischen Prozessor und Kühler.
CPU-Kühler Hybridbauweise Hybriden kombinieren Bodenplatte und Heatpipes. Die kleinen Wärmerohre werden dabei mit der Bodenplatte verlötet. Die Bodenplatte gibt die Hitze vom Heatspreader über die Heatpipies an den Lüfter ab. Meist besteht die Bodenplatte aus Kupfer, welches über eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit verfügt. Bei günstigen Kühlern wird statt Kupfer gerne auf Aluminium zurückgegriffen. Dazu kommt eine minderwertige Verarbeitung bei dem Verlöten der Wärmerohre mit der Platte. Das hat natürlich zur Folge, dass die Effizienz des CPU-Kühlers merklich beeinträchtigt ist. Wenn Sie nach einem CPU-Kühler in Hybridbauweise Ausschau halten, sollten Sie Wert auf Qualität legen. Sonst rächt sich der günstige Anschaffungspreis nach kurzer Zeit mit einer verminderten Leistungsfähigkeit oder gar Ausfällen des Systems.

Je nach Größe können zudem drei Arten von CPU-Kühlern unterschieden werden: Der Single-Tower-Kühler, Dual-Tower-Kühler und der Top-Blower-Kühler. Beim Single Tower handelt es sich um eine platzsparende Variante, die sich entsprechend auch bei wenig Platz verbauen lässt. Dafür ist die Kühlfläche sowie die Anzahl an Heatpipes geringer. Der Dual Tower ist ein leistungsstarker CPU-Kühler mit großer Kühlfläche und vielen Heatpipes. Dafür ist er um einiges sperriger und benötigt viel Platz. Beim Top Blower ist der Kühlblock oberhalb der Bodenplatte und der Heatpipes angebracht. Mit ihm können nicht nur der Prozessor, sondern auch umliegende Komponenten wie Arbeitsspeicher oder Spannungsumwandler mitgekühlt werden. Dank seiner kompakten Bauweise weist er außerdem eine hohe Kompatibilität auf. Der Nachteil ist, dass er bei häufigem Übertakten oft nicht leistungsstark genug ist. Auch hier bieten manche Hersteller Hybriden an, welche die Vorteile von Top Blower und Tower Kühler vereinen.

Vor- und Nachteile verschiedener CPU Kühler-Typen

Damit Sie garantiert den richtigen CPU-Kühler finden, haben wir für Sie noch einmal alle Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

CPU-Kühler-Typ Vorteile Nachteile
CPU-Kühler mit Heatpipes-Verbindung
  • sehr effizient

  • hohe Leistung
  • benötigt viel Platz
CPU-Kühler mit Bodenplatte
  • gute Leistung

  • platzsparender
  • etwas weniger effizient
CPU-Kühler Hybridbauweise
  • preiswert

  • vereint Vorteile von Bodenplatte und Heatpipes
  • weniger Leistung

Welcher CPU Kühler ist für Sie geeignet?

Sparen Sie sich einen eigenen CPU Kühler Test . Oft treten beim CPU Kühler einbauen bzw. richtig Montieren, Tauschen oder Wechseln Fragen auf. Die wichtigsten Fragen möchten wir Ihnen schon im Vorfeld beantworten.

Wie montieren Sie einen CPU-Kühler?

Er wird auf dem Motherboard verschraubt. Die Schrauben dafür sind winzig und für ungeübte Anwender eine Herausforderung. Eine Lösung sind sogenannte Pushpin-Halterungen. Der Kühler wird einfach durch die Montagelöcher an vier Stellen angedrückt. Achtung, die Verarbeitung in den günstigen Preisklassen ist nicht für eine mehrfache Anwendung oder zum Tauschen und Wechseln geeignet.

Tipp
Vergessen Sie nicht, beim richtig Montieren des CPU-Kühlers ausreichend Wärmeleitpaste zu verwenden.

Wie reinigen Sie einen CPU-Kühler?

Der Staub macht auch vor dem Gehäuselüfter nicht halt. Da der Staub die Leistung auf Dauer beeinträchtigt, sollten Sie ihn regelmäßig reinigen. Saugen Sie das Gehäuse mit einem Staubsauger ab. Für den Lüfter selbst ist ein handelsüblicher Pinsel oder ein Microfasertuch gut geeignet.

Welche Variante von CPU-Kühlern ist besser geeignet: Wasser oder Luft?

Die Funktionsweise des CPU-Luftkühlers unterscheidet sich entscheidend von der der luftgekühlten Modelle. Der Kühler selbst muss nicht in der Nähe der CPU sitzen, da die Wärme durch Wasserleitungen abgeführt wird. Diese Leitungen laufen am Heatspreader entlang, das Wasser erhitzt sich und wird zu einem Radiator geleitet, der das Wasser wieder abkühlt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Diese Art zu kühlen ist besonders leise und sehr effektiv. Er kann auch bei Platzmangel gut angebracht werden, da er nicht in der Nähe des Prozessors angebracht werden muss. Der Nachteil liegt im hohen Anschaffungspreis. Da für den durchschnittlichen User auch ein luftgekühltes Modell ausreichend ist, bleibt die Luftkühlung der Standard. Für anspruchsvolle Dauernutzung Ihres Computers kann sich die Anschaffung eines Wasserkühlers aber durchaus lohnen.

Wie herum muss der CPU-Kühler eingebaut werden?

Der Kühler sollte die Luft von außen ansaugen und anschließend durch den Kühler blasen. Das heißt, bei Top-Flow-Kühlern nach unten Richtung Board, bei Tower-Kühlern dagegen nach oben in Richtung Deckel. Achten Sie beim CPU Kühler einbauen auf die Kabelzuführung von der Nabe nach außen. Diese Seite sollte zum Kühler hin zeigen.

CPU Kühler gibt es in verschiedenen Farben und Designs, z. B. in weiß oder rot und in futuristischem RGB LED Design.

CPU Kühler gibt es in verschiedenen Farben und Designs, z. B. in weiß oder rot und in futuristischem RGB LED Design.

Wie fest müssen Sie den CPU-Kühler anziehen?

Beim Festschrauben des Kühlers am Motherboard müssen Sie darauf achten, dass die Schrauben möglichst gleichmäßig angezogen sind, denn sonst liegt der Kühler nicht gleichmäßig auf. Drehen Sie die Schrauben nicht zu fest – hat der Kühler noch etwas Spielraum, schadet das normalerweise nicht. Drehen Sie die Schrauben dagegen zu fest, können Sie damit die CPU zerstören.

Wie teuer ist ein CPU-Kühler?

Wenn Sie einen CPU Kühler günstig erwerben wollen, müssen Sie für die Einsteigermodelle mit etwa 40 Euro rechnen. Hochwertigere Kühler können deutlich mehr kosten und zwar bis zu 145 Euro. Einen CPU Kühler Vergleichssieger oder zumindest das beste CPU Kühler Modell für Ihre Zwecke finden Sie am schnellsten bei Stiftung Warentest oder auch in einem CPU Kühler Vergleich, den Sie online durchführen und sich anschließend gleich ein passendes Modell bequem nach Hause liefern lassen können.

Die beliebtesten CPU Kühler-Marken und Hersteller

Sie möchten einen guten CPU Kühler kaufen, der lange hält? Mit Modellen von Zalman oder Xilence sind Sie immer gut beraten, aber auch der AMD CPU Kühler, der CPU Kühler Be Quiet oder der Cooler Master CPU Kühler sind einen genaueren Blick wert. Die folgenden Hersteller und Marken für CPU Kühler plus Zubehör (z. B. Gehäuse, Hardware. Wärmeleitpaste, Sockel, Top Blower) sind im Allgemeinen sehr beliebt:

  • Be Quiet
  • AMD
  • Zalman
  • Xilence
  • Noctua
  • Arctic
  • Intel
  • Alpenföhn
  • Freezer
  • Ryzen

Kaufberatung für einen CPU Kühler

Sie haben sicher in einem CPU Kühler Test schon festgestellt, dass es eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt. Aber nicht jede ist für Ihren Anspruch geeignet. Hier ist besonders die Größe hervorzuheben. Der leistungsstärkste Kühler oder auch ein gutes AMD CPU Kühler oder CPU Kühler Be Quiet Modell nutzt Ihnen nichts, wenn Sie daheim feststellen, dass er zu groß ist und nicht ins Gehäuse passt oder wichtige Anschlüsse verdeckt. Wenn Sie die folgenden Kriterien beim Kauf überprüfen, dürfte der perfekten Kühlung (egal ob Wasserkühlung oder per Luft) und damit dem ungetrübten Surf-Vergnügen nichts mehr im Weg stehen.

  • Keep-out-Zonen einhalten: Wenn Sie einen Kühler kaufen möchten (z. B. einen Cooler Master CPU Kühler), achten Sie auf die Angabe, auf welche Sockel (z. B. AM3+ oder AM4 Sockel, 1150 oder 1151) er passt. Dies ist in der Regel sowohl für AMD als auch für Intel angegeben. Um den Sockel herum befinden sich die sogenannten Keep-Out-Zonen. Das sind die Bereiche, in denen sich wichtige Steckplätze für Grafikkarte und Arbeitsspeicher befinden. Diese dürfen nicht vom Kühler überdeckt werden. Da die CPU-Kühler sehr unterschiedlich in ihrer Größe sind, können Sie nicht davon ausgehen, dass der Kühler schon passen wird. Prinzipiell gilt, je kleiner der Kühlblock mit der Wasserkühlung ausfällt, für umso mehr Festplatten ist er passend. Zu groß sollte er daher nicht ausfallen.
  • Leistungsanpassung: Damit der Lüfter nicht ununterbrochen auf voller Leistung läuft, obwohl der Prozessor nur minimal ausgelastet ist, können manche Modelle mit PWM (Pulsweitenmodulation) individuell in der Geschwindigkeit eingestellt werden. Läuft der Prozessor auf Hochtouren und erzeugt große Wärme, wird die Geschwindigkeit hoch eingestellt und umgekehrt. Ein 4-Pin-Anschluss übermittelt dem Drehzahlregler des Lüfters Informationen zur Prozessortemperatur. Dieser passt die Geschwindigkeit und damit die Kühlleistung dann daran an. Diese Technik ist allerdings recht teuer in der Anschaffung.
  • Geräuschentwicklung: Ein Lüfter sollte möglichst leise und unauffällig arbeiten. Die Lautstärke ist also ein wichtiges Kriterium an einen guten CPU-Kühler. Die Werte werden entweder in Dezibel oder in Sone angegeben und können je nach Drehzahl des Lüfters variieren. Ein Wert zwischen 0,4 und 0,7 Sone, was so viel wie 30 bis 35 Dezibel entspricht und in etwa die Flüsterlautstärke wiedergibt, ist für einen guten Lüfter ein durchschnittlicher Wert. Manche Lüfter bringen es auf 1,5 oder zwei Sone ( ungefähr 50 bis 55 Dezibel), das entspricht leiser Radiomusik, ist für einige Anwender aber schon zu laut.
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