Die besten Energiemessgeräte 2019

Alles, was Sie über unseren Energiemessgerät Vergleich wissen sollten

Ein gutes Energiemessgerät bekommen Sie bei dem Hersteller Brennstuhl.

Ein gutes Energiemessgerät bekommen Sie bei dem Hersteller Brennstuhl.

Die Strompreise steigen seit Jahren und nehmen mittlerweile einen beachtlichen Teil der Energiekosten eines Hauses ein. Dabei ist Strom für uns ein essentielles Gut, auf das wir in unserem alltäglichen Haushalt angewiesen sind. Angesichts der hohen Preise wächst aber in vielen Haushalten das Interesse daran, herauszufinden, welche Geräte den meisten Strom verbrauchen und wie sich die Verbrauchswerte zusammensetzen. Hier kann ein Energiemessgerät helfen. Ein solches Messgerät wird einfach zwischen Gerät und Steckdose geklemmt. Es ermittelt den Verbrauchswert und zeigt an, wie viel Strom beispielsweise Ihre Waschmaschine zieht. Mittlerweile gibt es verschiedene Energiemessgeräte, zumal auch hier die moderne Technik Einzug gehalten hat. Wir stellen Ihnen in diesem Ratgeber die wichtigsten Energiemessgeräte, ihre Funktionen und Hersteller vor. Abschließend haben wir einen kleinen Kaufratgeber für Sie verfasst, mit dem Sie sich rasch einen Überblick über die wichtigsten Kaufkriterien verschaffen können.

Verschiedene Energiemessgerät-Arten in der Übersicht

Suchen Sie in einem Energiemessgerät Test ein passendes Energiekostenmessgerät, wird Sie natürlich auch der Preis interessieren, den Sie zahlen müssen. Doch was kostet ein Energiemessgerät nun? Einfache Energiemessgeräte, die Sie nur in die Steckdose stecken und die ohne eine große Ausstattung auskommen, kosten nur rund 10 Euro und sind damit eine wirklich günstige Investition, um sich einen Überblick über den Energieverbrauch zu verschaffen. Es gibt aber auch komplexe Lösungen, für die Sie deutlich mehr Geld zahlen müssen. So gibt es Modelle, die bis zu 90 Euro kosten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die erhältlichen Energiemessgeräte in Produktgruppen aufzuteilen. Zum einen kann dies nach der Wattzahl erfolgen, die bereits vorgibt, ob Klein- oder Großgeräte damit gemessen werden können, zum anderen ist das anhand der Steuerung und Verknüpfung möglich. Wir zeigen Ihnen neben dem einfachen Messgerät zwei moderne Lösungen, die Ihnen mehr Komfort versprechen.

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Energiemessgerät-Art Beschreibung
Klassisches Energiekostenmessgerät Die einfachste Ausführung des Energiemessgeräts ist das Energiekosten Messgerät LAN Modell. Dieses stecken Sie einfach in die Steckdose. In das Messgerät selbst stecken Sie wiederum das Haushaltsgerät, für das Sie den Verbrauch ermitteln möchten. Die Einstellungsmöglichkeiten sind hier überschaubar. Gemeinsam haben die einfachen Ausführungen aber immer ein Display, sodass Sie den Verbrauchswert ablesen können.
Energiemessgerät App Möchten Sie genauere Informationen zu Ihrem Stromverbrauch erhalten und die Geräte aus der Ferne steuern, können Sie sich für ein Modell mit einer Energiemessgerät App entscheiden. Das bietet den Vorteil, dass die Daten per Funk von dem Messgerät auf das Smartphone übertragen werden. Insbesondere wenn sich das Messgerät in einer schwer zugänglichen Stelle befindet, ist eine solche Lösung eine gute Wahl. Über die App können Sie den Verbrauch einfach abrufen. Meistens stehen Ihnen hier noch Statistiken und Vergleiche zur Verfügung, sodass eine genauere Auswertung möglich ist.
Energiemessgerät WLAN Im Zuge der Smart Home Technologie haben Energiemessgeräte in den Haushalt Einzug gehalten, die als smarte Steckdosen bezeichnet werden. Über WLAN werden sie mit dem Router verbunden. Die Handhabung ist relativ einfach. Es gibt aber einen deutlichen Vorteil gegenüber den einfachen Modellen. Sie können bei diesen Energiemessgeräten nicht nur den Verbrauch messen, sondern auch die Geräte steuern. Doch was heißt das? Über den Computer können Sie beispielsweise entscheiden, wann das Verbrauchsgerät arbeiten soll und in welchem Umfang. So können Sie Ihren Stromverbrauch nachhaltig senken und profitieren von deutlich geringeren Kosten.

Vor- und Nachteile verschiedener Energiemessgerät-Typen

Welcher der drei Typen für Sie nun die richtige Wahl ist, wird in erster Linie dadurch beeinflusst, was Sie erwarten. Haben Sie eine Stromendabrechnung erhalten und wollen zunächst herausfinden, wo die hohen Verbrauchswerte liegen, ist ein einfaches Energiekostenmessgerät genau die richtige Wahl. Hiermit können Sie sich rasch einen Überblick verschaffen. Möchten Sie Daten vergleichen und Ihre Haushaltsgeräte steuern, sind die Energiemessgeräte mit WLAN-Anbindung empfehlenswert. Mit solch einem Energiemessgerät mit Datenlogger können Sie sämtliche Daten speichern und diese am PC ablesen. Das spart Zeit und sorgt für mehr Transparenz beim Energieverbrauch. Über ein Energiemessgerät mit PC Schnittstelle können Sie die Verbrauchsgeräte also komfortabel steuern. Die Vor- und Nachteile der drei Typen fasst die folgende Tabelle zusammen.

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Energiemessgerät-Typ Vorteile Nachteile
Klassisches Energiekostenmessgerät
  • einfacher Anschluss über die Steckdose

  • mit Display zum Ablesen

  • für alle Haushaltsgeräte verfügbar
  • in Ecken schwer ablesbar

  • keine Zusatzfunktionen verfügbar
Energiemessgerät App
  • komfortables Ablesen über das Smartphone

  • meist Statistiken und Vergleichswerte vorhanden

  • einfache Bedienung durch großes Display
  • App muss zum Betriebssystem des Smartphones passen

  • teurer als einfache Geräte
Energiemessgerät WLAN
  • einfache Steuerung der Verbrauchsgeräte über den PC

  • bequeme und schnelle Messung an schwer zugänglichen Stellen

  • ideal mit Smart Home Lösungen kombinierbar
  • funktionieren nur mit einem passenden Router

  • ohne Internet keine Funktionstüchtigkeit

Welches Energiemessgerät ist für Sie geeignet?

Wie funktioniert ein Energiemessgerät?

Im Grunde funktioniert das Energiekostenmessgerät ähnlich wie der Drehstromzähler, der sich in den meisten Haushalten wiederfindet. Allerdings sind die Werte nicht ganz so genau, denn die Drehstromzähler können natürlich wesentlich mehr Strom durchlassen als dies bei einem kleinen Energiemessgerät der Fall ist. Doch wie genau messen die Geräte nun die Energie? Das Prinzip ist relativ einfach. Die Energiemessgeräte nehmen für die Messung zwei Werte auf. Zum einen muss hier der Ampere-Wert genommen werden. Er definiert den durchfließenden Strom. Zum anderen wird die Spannung in Volt registriert. Nun können die Geräte aus diesen beiden Werten die Wattzahl eines Verbrauchers ermitteln. Abschließend wird diese Wattzahl mit den Kilowattstunden summiert. Die Werte, die sich daraus ergeben, nehmen Sie dann schließlich als Stromverbrauch wahr. In der Industrie kommen solche einfachen Energiemessgeräte nicht zum Einsatz. Hier werden vorwiegend Multimeter eingesetzt. Mit ein wenig Grundkenntnissen in Physik und Mathematik können Sie übrigens auch von Hand mit der Wattzahl eines jeden Geräts ausrechnen, wie viel dieses verbraucht. Diese Arbeit nimmt Ihnen das Energiekostenmessgerät ab.

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Tipp
Im Handel finden Sie komplexe Energiemessgeräte, bei denen Sie per Hand den Stromtarif bzw. Strompreis, den Sie zahlen, einstellen können. Das bietet den Vorteil, dass die Messeinheit automatisch ermittelt, wie viel ein Gerät aufgrund des Stromverbrauchs kostet.

Wie genau sind Energiemessgeräte?

Hier scheiden sich die Gemüter. Es gibt sicherlich Energiemessgeräte, die sehr genau arbeiten. Aber auch Systeme, bei denen die Werte tatsächlich nicht mehr als eine Orientierung sind. Entscheidend ist, dass Sie sich vor Augen halten, dass die Daten der Energiemessgeräte nicht haargenau dem tatsächlichen Verbrauch entsprechen. Sie bieten Ihnen aber die Gelegenheit Geräte ausfindig zu machen, die im Vergleich zu anderen sehr viel mehr Strom verbrauchen. Sind Sie sich unsicher, wie Ihr hoher Stromverbrauch zustande kommt, sind die Messgeräte eine gute Wahl, um eine Orientierung zu erhalten.

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Bei welchen Geräten lohnt es sich am meisten zu messen?

In jedem Haushalt gibt es echte Stromfresser. Die Heizung bleibt dabei meistens außen vor. Tatsächlich gehören Wäschetrockner, Kühlschrank, aber auch der Geschirrspüler zu den Geräten, die den meisten Strom verbrauchen. Auch das Fernsehgerät kann sich gerade im Standby-Modus zu einem echten Stromfresser entwickeln. Es reicht aber nicht aus, wenn Sie das Energiemessgerät mit Datenlogger oder ein anderes Modell nur für einen kurzen Energiemessgerät Test einsetzen. Sie müssen es langfristig einsetzen, um den Mittelwert zu erhalten. Grundsätzlich kann nämlich die Leistung der Geräte stark schwanken.

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Was sind smarte Steckdosen?

Moderne Energiemessgeräte gehen schon einen Schritt weiter und helfen Ihnen tatsächlich beim Strom sparen. Sogenannte smarte Steckdosen sind mit dem Computer oder dem mobilen Endgerät verbunden. Vorteil ist, dass Sie hier die Werte nicht nur ablesen können, sondern diese auch steuern können. Das spart sehr viel Zeit und sorgt darüber hinaus für eine komfortable Handhabung.

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Die beliebtesten Energiemessgerät-Marken und Hersteller

In einem Energiemessgerät Vergleich sollten Sie immer mehrere Hersteller und Modelle berücksichtigen. Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle, welche Marken in einem Energiemessgerät Test gern bedacht werden:

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  • Voltcraft
  • PrimeraLine
  • ELV
  • Hama
  • AVM
  • Brennenstuhl
  • Technoline

Von PrimeraLine gibt es mit dem PM 231 e ein sehr bekanntes Energiemessgerät, das Sie für 10 bis etwa 27 Euro bei vielen Händlern kaufen können. Suchen Sie einen Energiemessgerät Vergleichssieger, können Sie sich bei Baumärkten wie Obi und Hornbach umsehen. Weiterhin gibt es solche Angebote regelmäßig bei Aldi, Lidl und Media Markt. Hier können Sie ein Energiemessgerät günstig erwerben, sind dann aber auch mit den Möglichkeiten eingeschränkt. Je nach Hersteller finden Sie eine umfangreiche Auswahl an Modellen – von der Energiekosten Messgerät Lan Variante bis hin zum Energiemessgerät mit PC Schnittstelle.

Kaufberatung für Energiemessgeräte

Bevor Sie ein Energiemessgerät kaufen, ist es empfehlenswert, sich einen Überblick über die Angebote zu verschaffen. Da Sie damit Ihren persönlichen Verbrauch messen möchten, ist es wichtig, dass die Geräte genau sind und auch über einen längeren Zeitraum zuverlässig messen. Kriterien, mit denen Sie das für Sie beste Energiemessgerät finden, sind die folgenden.

Energiemessgeräte werden in verschiedenen Designs angeboten.

Energiemessgeräte werden in verschiedenen Designs angeboten.

  • Anschluss: Das Angebot wäre weitaus übersichtlicher, wenn es nur eine Form des Energiemessgeräts geben würde. Dem ist aber nicht so. Es gibt Modelle, die Sie einfach in die Steckdose stecken, anderen können Sie per USB, Bluetooth oder Funk mit dem PC verbinden und es gibt Modelle, die auf eine Befestigung an der Hutschiene ausgelegt sind. Handelsüblich sind die Ausführungen für die Steckdose.
  • Wattbereich: Im Haushalt kommen unterschiedliche Watthöhen zum Einsatz. Darauf haben die Hersteller der Messgeräte reagiert und bieten das Energiemessgerät für verschiedene Watt Zahlen an. Bedenken Sie dabei in Ihrem Energiemessgerät Test , dass Sie für Staubsauger, Kühltruhe und Co. durchaus hohe Wattzahlen brauchen.
  • Display: Damit Sie auch wirklich Ihre Energiekosten messen und die Daten leicht weiterverarbeiten können, bietet sich natürlich ein Strommessgerät mit Display an. Dieses Display erleichtert das Ablesen und dient zudem der Kontrolle der Einstellungen. Es gibt übrigens auch erste Geräte, die mit dem Smartphone als mobiles Display arbeiten. Die Messwerte werden dann auf das mobile Endgerät übertragen.
  • Einstellungsmöglichkeiten: Grundsätzlich bieten die Strommessgeräte unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten und liefern verschiedene Daten. Sie können demnach nicht nur erfahren, wie viel Kwh Ihr Stromverbrauch umfasst, sondern auch mit welcher Spannung Sie an einer Steckdose arbeiten. Komplexe Geräte bieten zudem den Vorteil, dass Sie einstellen können, wie viel eine Kilowattstunde Strom kostet. Das Gerät ermittelt automatisch die Kosten für den Verbrauch.
  • Preis: Lohnt es sich eigentlich für ein Energiemessgerät mehr Geld auszugeben? Diese Frage lässt sich schwer beantworten, denn gute Geräte, mit denen Sie die Energiekosten messen möchten, müssen nicht unbedingt teuer sein. Das hat auch ein Energiemessgerät Test der Stiftung Warentest gezeigt. Hier lohnt es sich also genauer hinzusehen und gezielt nach Testberichten zu suchen.
  • Ausstattung: Günstige Energiemessgeräte fallen durch eine recht einfache Ausstattung auf, die sich auch in den Daten widerspiegelt, die abgelesen werden können. Es finden sich aber auch Unterschiede. Es gibt Geräte, die mit einer Kindersicherung versehen sind. Weiterhin können Sie sich für sogenannte intelligente Steckdosen entscheiden. In diesem Fall ist das Energiekostenmessgerät an den Router gebunden und hilft Ihnen jederzeit dabei, Strom zu sparen.
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