Die besten 3D-Drucker 2019

Alles, was Sie über unseren 3D-Drucker Vergleich wissen sollten

Ein 3D Drucker wird von verschiedenen Hersteller angeboten.

Sie kennen die 3D-Technik sicher schon aus dem Kino, vom 3D-Beamer, 3D-Fernseher oder 3D-Puzzle. Doch Sie können auch in 3D drucken, wenn Sie dafür das richtige Gerät zu Hause haben. Mit einem 3D-Drucker drucken Sie statt Text und Grafik auf Papier plastische Modelle in 3D – was wirklich beeindruckend ist. Doch diese Technik hat ihren Preis und nicht jedes Gerät ist für den Privatanwender wirklich empfehlenswert. Wichtig für die Entscheidung für oder gegen einen 3D-Drucker, oder auch 3D-Printer, Replicator oder 3D-Plotter genannt, ist unter anderem die Druckgeschwindigkeit, die dieser leisten kann. Hier gibt es je nach Hersteller immense Unterschiede, die in der Praxis entscheidend sein können. Gerade, wenn Sie den 3 D Drucker nicht für den Heimgebrauch benötigen, sondern auch beruflich einsetzen wollen, ist eine hohe Druckgeschwindigkeit von Vorteil. Worauf Sie beim Kauf eines 3D-Druckers sonst noch achten können, zeigen wir Ihnen hier in unserer Kaufberatung. Weitere Informationen und einen groben Überblick über die aktuell erhältlichen 3D-Drucker Modelle finden Sie in einem 3D-Drucker Test , 3D Drucker Bausatz Test oder 3D-Drucker Preisvergleich, den Sie am schnellsten online durchführen können.

Verschiedene 3D-Drucker-Arten in der Übersicht

Im Handel finden Sie fertige 3D-Drucker, mit denen Sie sofort loslegen und 3D-Drucker Material, 3D-Drucker Filament wie Metall, Kunststoff oder auch Harz zu 3D-Modellen verarbeiten können. Um zu sparen, können Sie aber auch einen Bausatz erwerben und selber zusammenbauen. Welche Vorteile und Nachteile beide Varianten bieten, erfahren Sie in der folgenden Tabelle.

3-D-Drucker-Art Beschreibung
Einsatzbereiter 3D-Drucker 3D-Drucker kommen heute nicht nur im gewerblichen Bereich zum Einsatz, auch für den Privatgebrauch gibt es geeignete Modelle. Je nach Modell und Einsatzzweck arbeiten diese nach vier Verfahrensweisen. Zum Beispiel dem Fused Deposition Modeling, auch Schichtschmelzverfahren genannt, bei dem die Materialien zunächst stark erhitzt und geschmolzen werden. In flüssiger Form wird das Objekt anschließend feinschichtig übereinander auf einer Arbeitsplatte ausgedruckt. Dieses Gebilde kühlt anschließend ab und hat die gewünschte 3D-Form in einer sehr stabilen Ausführung. Das zweite Verfahren ist die Stereolithographie. Hier wird Kunstharz in eine von der 3D-Drucker-Software vorgegebene Form gegossen und anschließend mit einem UV-Laser bestrahlt. Nach mehrmaligem Wiederholen dieses Prozesses und dem Aushärten des Kunstharzes ist die 3D-Form fertig. Durch dieses Verfahren entsteht ein sehr fein gestalteter 3D-Druck. Beim dritten Verfahren, dem selektiven Laserintering, kommt ein spezielles Pulver zum Einsatz, das auf der Arbeitsplatte verteilt und dann mit einem Laser bestrahlt wird. Beim vierten Verfahren, dem Luminated Object Manufactoring, wird Papier oder Kunststoff mehrschichtig zu einem von der 3D-Drucker-Software vorgegebenen Modell geformt. Beim Kauf eines 3D-Druckers haben Sie die Wahl aus bereits fertig zusammengebauten Komplettmodellen und Bausätzen. Das Komplettmodell hat natürlich einen höheren Preis, dafür können Sie damit aber auch sofort loslegen und müssen nicht erst alles selbst zusammenfügen. Oft ist in den Komplettmodellen bereits ein Scanner integriert, mit dem auch kleine Modelle in 3D vervielfältigt oder auch 3D-Drucker Vorlagen erstellt werden können. Auch ein CAD-Programm kann zur Vorlagenerstellung genutzt werden.
3D-Drucker Bausatz Statt eines fertigen 3D-Druckes können Sie sich auch einen 3D-Drucker Bausatz kaufen. Dieser hat den Vorteil, dass er preisgünstiger ist und Sie die einzelnen Komponenten ganz nach Ihren eigenen Wünschen zusammenfügen können. Natürlich ist etwas technisches Geschick und Know-how nötig, damit das 3D-Drucker selber bauen gelingt. Beim Aufbau hilft aber auch die beigefügte 3D Drucker selber bauen Anleitung und eventuell gibt es passend zum Bausatz schon einige Videoanleitungen im Web. Im Handel finden Sie verschiedene Bausätze, mit denen Sie Ihren 3D-Drucker selber zusammenbauen können. Sie können sich einen 3D Drucker Bausatz kaufen, z. B. von PrintMate, RepRap oder Velleman, und dann mit dem Aufbau loslegen. Die Kosten sind meist überschaubar, allerdings ist der komplizierte Aufbau trotz 3D Drucker Bauanleitung nicht jedermanns Sache. Wer sich mit den 3D Drucker Teilen sowie der 3D Drucker Steuerung und 3D Drucker Elektronik nicht gut auskennt und nicht die nötige Geduld mitbringt, sollte sich eher ein fertiges Gerät zulegen.

Vor- und Nachteile verschiedener 3D-Drucker-Arten

Damit Ihnen die Wahl etwas leichter fällt, finden Sie hier alle Vor- und Nachteile der beiden vorgestellten 3D-Drucker Varianten hier nochmals kurz gegenübergestellt.

3D-Drucker-Art Vorteile Nachteile
Einsatzbereiter 3D-Drucker
  • Sofort einsatzbereit

  • Einfache Anwendung
  • Teurer
3D-Drucker Bausatz
  • Individuell

  • Evtl. etwas preiswerter
  • Zeitaufwendig
  • Kompliziert im Aufbau

Welcher 3-D-Drucker ist für Sie geeignet?

Sie möchten beim Kauf keinen Fehler machen und das genau zu Ihrem Vorhaben passende 3D-Drucker Modell und 3D Drucker Programm finden? Dann sollten Sie unter anderem auf wichtige Kriterien wie die Qualität der Druckplatte, die Größe der Druckfläche, den Düsendurchmesser und das Heizbett achten, aber auch auf weitere Faktoren, die sich von Modell zu Modell unterscheiden.

Bedienung

Der 3D Printer sollte nicht nur professionelle Druckergebnisse erzielen, er sollte sich auch leicht und intuitiv bedienen lassen. Dazu ist ein einfaches Bedienmenü im 3D Drucker Programm nötig, aber auch eine gute, leicht verständliche Bedienungsanleitung. Je mehr Funktionen das Gerät vorzuweisen hat, desto mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt es in der Regel auch, die vor der ersten Anwendung zunächst einmal erlernt werden müssen. Auch der Umgang mit der 3D-Drucker Software ist nicht einfach, sodass Sie vor der ersten Anwendung eine gewisse Einarbeitungszeit mit einrechnen müssen, bis Sie das erste fertige 3-D-Objekt in den Händen halten.

Tipp
Je schneller die Geräte drucken, desto teurer sind sie in der Regel auch. Und je größer und detailreicher die Objekte sind, desto länger dauert der Vorgang.

Leistung und Geschwindigkeit

Je nach Modell, dem jeweiligen Druckverfahren und Material unterscheidet sich das 3D-Ergebnis in seiner Leistung und Qualität enorm. Sie sollten je nach Anspruch an das Ergebnis genau überlegen, ob sich die Anschaffung für Sie wirklich lohnt oder nicht ein gelegentlicher Druckauftrag in einer professionellen Druckerei die bessere Lösung wäre. Wenn Sie regelmäßig eigene 3-D-Projekte drucken wollen, ist ein guter 3D-Drucker aber eine sinnvolle Investition, mit der Sie verschiedene Materialien zu fertigen Objekten in 3 D verarbeiten können. Unterschiedlich ist je nach Modell auch die Druckgeschwindigkeit, mit der Sie ein fertiges 3-D Modell erstellen können. Ob eher langsam mit 100 mm/s oder schnell mit 350 mm/s – je nach 3D-Drucker halten Sie das fertige Ergebnis zügig oder erst nach einer gewissen Wartezeit in den Händen. Für den Heimgebrauch ist die Geschwindigkeit sicherlich nicht so wichtig, während es im gewerblichen Einsatz durchaus auf Schnelligkeit ankommt.

Anschlüsse

Gesteuert wird ein 3D-Drucker über eine 3D-Drucker-Software, die zum Beispiel auf Ihrem PC oder Laptop installiert ist. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Ihren Computer leicht an den Drucker anschließen und so direkt in Betrieb nehmen können. Einige Druckermodelle können sogar per Wlan angesteuert werden, was die Anwendung noch komfortabler und das Verlegen von Kabeln überflüssig macht. Funktioniert die Wlan Verbindung gerade nicht stabil, sollte aber alternativ immer noch ein USB-Anschluss möglich sein. Auch ein SD-Karten-Anschluss ist bei einigen Druckermodellen vorhanden.

Druckmaterial

Je nach Drucker ist das Erstellung verschiedener Objekte mit bis zu sechs verschiedenen Materialien möglich, zum Beispiel der 3D Druck Aluminium oder 3D Druck Metall. Wenn Sie beim Drucken möglichst flexibel bleiben wollen, ist eine höhere Anzahl der verwendbaren Materialien sinnvoll. Mit einigen Modellen können Sie jedoch nur ein oder zwei Materialien verarbeiten. Sie haben zum Beispiel das biologisch abbaubare und umweltfreundliche PLA bzw. Polyalctid (Basis: Maisstärke) oder ABS (Basis: Erdöl) zur Auswahl, das durch seine wetterbeständigen Eigenschaften und gute Druckqualität überzeugt. Nylon, Laywood und Laybrick sind weitere Materialien, die Sie zum Erstellen der 3D Objekte verwenden können.

3D Drucker Selbstbau

Sind Sie technisch versiert und wollten sich schon immer mal einen eigenen Drucker zusammenbauen? Auch für 3-D Drucker gibt es Bausätze, zum Beispiel den Ultimaker 2 Bausatz, mit denen Sie dies realisieren können. Das ist zwar zeitaufwendiger und für viele Menschen auch zu kompliziert, dennoch kann der Bausatz für Sie die richtige Lösung sein, wenn Sie genau wissen, was Sie am Gerät benötigen und auch bei den Kosten sparen wollen.

Mit einem 3D Drucker kann man ganz unterschiedliche Formen drucken.

Zubehör

Zum nötigen Zubehör gehört auf jeden Fall die 3-D-Software, mit der Sie die Modelle im Drucker vorab planen können. Auch ein Scanner ist bei einigen Modellen integriert, in dem Sie kleine Objekte einfach einscannen und dann in 3D ausdrucken. Während eine 3D-Software bei den meisten Modellen schon im Lieferumfang enthalten ist, ist ein Scanner nicht immer vorhanden.

Stromverbrauch

Achten Sie beim Kauf auf den Stromverbrauch des 3D-Druckers. Die Basis dafür ist die Watt-Leistung, die der Drucker hat. Je höher diese ausfällt und desto häufiger der Drucker in Betrieb ist, desto mehr Kosten müssen Sie hierfür einrechnen. Auch die Größe der 3-Objekte spielt eine Rolle beim Stromverbrauch.

Welche Software benötigen Sie für 3D-Drucker?

Jeder 3-Drucker wird über eine spezielle 3-D-Software gesteuert, wobei sich diese je nach Modell und Hersteller unterscheiden kann. Je höherwertiger der 3-Drucker ist, desto zuverlässiger und stabiler arbeitet in der Regel auch die mitgelieferte Software in Betrieb, während die preisgünstigen Modelle in der Praxis manchmal Probleme bereiten. Einfach zu bedienen sind zum Beispiel Softwareprogramme wie Simplify3D oder German RepRap, es gibt aber noch zahlreiche weitere Softwaretools, die Sie nutzen können.

Was kann man mit einem 3D-Drucker machen?

Mit einem 3-D-Drucker oder 3D Farbdrucker können Sie nicht nur zweidimensional ausdrucken, sondern Objekte in 3 D ausgeben. Ob Spielzeug, Architekturmodelle oder Dekoartikel – die Möglichkeiten sind vielfältig. Fast jedes kleine Objekt kann heute über einen guten 3D-Scanner einfach in 3D nachgebildet werden. Im Web finden Sie dazu auch zahlreiche Vorlagen, die Sie für Ihren 3-D-Drucker nutzen und so auf das Einscannen verzichten können.

Welcher 3D-Drucker ist der Beste?

Je nachdem, ob Sie den 3-Drucker nur gelegentlich für den Heimgebrauch benötigen oder täglich gewerblich einsetzen, gibt es das passende Modell für Sie. Achten Sie darauf, dass es die richtige Größe hat, verschiedene Materialien bearbeiten kann und leicht bedienbar ist. Auch die Druckgeschwindigkeit kann ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl sein.

Sie fragen sich: Welchen 3D-Drucker kaufen? Ein 3D-Drucker Forum kann Ihnen mit vielen Tipps und Erfahrungen von Anwendern helfen, das für Sie am besten geeignete Modell noch schneller zu finden.

Wo finden Sie einen guten 3D-Drucker zu einem guten 3D-Drucker Preis?

Einen guten 3D-Drucker finden Sie im Fachhandel für Druckergeräte und 3D Drucker Zubehör, am größten ist die Auswahl allerdings online. Vor allem was die Bausätze angeht, aber auch bei den Komplettmodellen, die sofort einsatzbereit sind. Ein 3D-Drucker Test günstig ist in diesem Bereich meist nicht die richtige Wahl, wenn Sie wirklich gute Ergebnisse erzielen möchten. Ein 3D-Drucker Test oder 3D-Drucker Vergleich kann Ihnen helfen, den besten 3D-Drucker oder 3D-Drucker Test Vergleichssieger aus der Stiftung Warentest oder einer anderen Testzeitschrift für Drucker Testberichte zu finden.

Die beliebtesten 3D-Drucker-Hersteller

Einen 3D-Drucker kaufen Sie zum Beispiel bei den folgenden Herstellern und Marken. Auch im 3D-Drucker Test , Drucker Test oder Vergleich schneiden diese häufiger gut ab, sodass wir Ihnen hier eine 3D-Drucker Kaufempfehlung geben können.

  • Prusa
  • Ultimaker
  • Dremel
  • BQ
  • Geeetech
  • Giantarm

Fazit

Wenn Sie Dinge gerne selber produzieren wollen, ist ein 3D-Drucker oft eine gute Lösung. Ob kleines Spielzeug, verschiedene Dekoelemente oder andere Kleinteile – die Druckkosten sind hier im Vergleich zur Neuanschaffung vergleichsweise gering. Mit der passenden 3-D-Software können Sie kreativ werden und individuelle Stücke selber gestalten oder auch fertige Vorlagen verwenden. Allerdings ist nicht jedes Gerät aus dem 3D-Drucker Test oder Vergleich für den professionellen Bereich geeignet, sondern eher was für den Heimgebrauch.

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