Die besten Rapsöle 2019

Alles, was Sie über unseren Rapsöl Vergleich wissen sollten

Gutes Rapsöl bekommen Sie von dem Hersteller Rapunzel.

Längst hat das Speiseöl einen festen Platz in heimischen Küchen, und das aus gutem Grund. Es schmeckt nicht nur hervorragend in Salatdressings, es eignet sich auch hervorragend zum Verfeinern von Soßen und stellt beim Braten und Backen eine hervorragende Alternative zur Butter dar. Denn Speiseöle haben viel zu bieten und sind gesünder als tierische Fette. Jahrelang war Sonnenblumenöl das beliebteste Pflanzenöl, mittlerweile führt das Rapsöl, auch Rüböl genannt, die Beliebtheitsskala an. Es wird am häufigsten gekauft – neben seinem besonders günstigen Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren dürfte auch der ganz eigene, aromatische Geschmack der Grund dafür sein. Woran Sie ein Rapsöl von guter Qualität erkennen und ob Sie lieber kaltgepresstes oder raffiniertes Rüböl verwenden sollten, in unserem Ratgeber erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Auch ein Rapsöl Test kann durchaus sinnvoll sein, um bei der Vielzahl der Angebote das beste Rapsöl für Ihre Küche zu finden.

Verschiedene Rapsöl-Arten in der Übersicht

Rapsöl wird gewonnen, indem die Rapssamen gepresst und extrahiert werden. Vorher wird die schwarze Schale entfernt, die unangenehme Bitterstoffe enthält. Für das Öl werden also nur die gelben Kerne verwendet. Rapsöl bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren und ist darüber hinaus ein hervorragender Vitamin-E-Lieferant. Dieses sorgt für gesunde Haut und Haare und reduziert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Dabei ist es egal, ob es sich um natives oder raffiniertes Rapsöl handelt. Wie andere Pflanzenöle enthält auch Rüböl einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ist cholesterinarm. Deswegen ist Rapsöl so gesund und hat im Vergleich zu tierischen Fetten wie Butter die Nase vorn. Diese enthalten viele gesättigte Fettsäuren und Cholesterin, was Arteriosklerose begünstigt und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Es gibt zwei Gewinnungsarten, die auch das Ergebnis beeinflussen. Die Unterschiede zwischen kaltgepresstem und raffiniertem Rapsöl stellen wir Ihnen hier kurz vor.

Rapsöl-Art Beschreibung
Kaltgepresstes Rapsöl Dabei handelt es sich um ein Öl, das ohne Wärmezufuhr gepresst wird. Es wird als kaltgepresstes oder natives Rapsöl angeboten. Durch die Kaltpressung werden die Inhaltsstoffe wie Vitamine und ungesättigte Fettsäuren besonders gut erhalten. Auch der Geschmack ist sehr viel intensiver mit typisch nussigem Aroma. Je nach persönlichen Vorlieben kann das ein Vor- oder ein Nachteil sein. Kaltgepresstes Rapsöl ist nicht so hitzebeständig wie raffiniertes Rapsöl, weswegen es für die warme Küche nur bedingt geeignet ist. Insbesondere bei Produkten von geringerer Qualität kann das Öl ranzig schmecken, Vitamine werden zerstört. Zudem besitzt das kaltgepresste Öl mit 130 Grad Celsius einen besonders niedrigen Rauchpunkt. Durch die Rauchentwicklung entstehen giftige Stoffe, die als krebserregend gelten. Wir empfehlen natives Rapsöl für die kalte Küche, zum Beispiel die Zubereitung leckerer Salatdressings. Oder Sie geben Ihrem Gericht eine besondere Note, indem Sie nach dem Kochen noch einen Schuss Rapsöl hinzufügen.
Raffiniertes Rapsöl Im Unterschied zum nativen Rüböl wird diese Variante warmgepresst und mit Hilfe von chemischen Lösungsmitteln, beispielsweise Hexan, extrahiert. Durch diese Vorgehensweise kann die Menge an Öl, das gewonnen wird, deutlich gesteigert werden. Damit keine schädlichen Stoffe zurückbleiben, welche durch die Extraktion gebildet wurden, wird das Rapsöl anschließend raffiniert. Raffiniertes Rapsöl ist weitgehend geschmacksneutral und hält sich sehr lange. Es ist hitzebeständig, womit sich dieses Rapsöl zum Braten gut eignet. Wollen Sie Rapsöl zum Frittieren einsetzen, empfehlen wir die raffinierte Variante, die bis 220 Grad Celsius verträgt, bevor sich Rauch bildet. Allerdings leiden viele Inhaltsstoffe wie die wertvollen Carotinoide und Vitamine unter dem Herstellungsprozess.

Vor- und Nachteile verschiedener Rapsöl-Typen

Rapsöl ist ein wertvolles Lebensmittel und liefert Ihnen einen Schub an Energie. Je nachdem, ob Sie Rapsöl zum Backen oder für den Salat verwenden wollen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr favorisiertes Rapsöl kaltgepresst ist oder dass Sie das jeweilige Rapsöl erhitzen können. Damit Sie beim Kauf von Rapsöl die richtige Wahl treffen, haben wir Ihnen hier noch einmal die wichtigsten Vor- und Nachteile der beiden Ölvarianten gegenübergestellt.

Rapsöl-Typ Vorteile Nachteile
Kaltgepresstes Rapsöl
  • Inhaltsstoffe bleiben erhalten
  • nussiges Aroma
  • perfekt für Salate geeignet
  • weniger hitzebeständig
  • kürzere Haltbarkeit
Raffiniertes Rapsöl
  • hitzebeständig
  • zum Kochen und Braten geeignet
  • lange Haltbarkeit
  • weniger geschmacksintensiv
  • weniger wertvolle Inhaltstoffe

 

Welches Rapsöl ist für Sie geeignet?

Ob es unbedingt Rapsöl Bio Produkte sein müssen und welche Kriterien Sie beim Kauf noch anlegen können, verraten wir Ihnen in unserer Kaufberatung.

Bio-Qualität

Das Bio-Siegel steht für kontrolliert-ökologischen Anbau. Das bedeutet, dass auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger verzichtet wird. Anbau und Ernte sind strengen Auflagen unterworfen. Außerdem ist sind Rapsöl Bio Produkte garantiert gentechnisch unverändert. Allerdings werden die meisten Bio-Rüböle kaltgepresst gewonnen. Wenn Sie ein raffiniertes Rapsöl kaufen möchten, sollten Sie darauf achten, eines ohne Gentechnik zu verwenden.

Tipp
Möchten Sie Rapsöl für die Zubereitung von Babynahrung verwenden, z. B. Rapsöl im Babybrei, sollten Sie zu raffiniertem Rapsöl greifen, da dieses garantiert keine Keime oder Schadstoffe mehr enthält. In kaltgepresstem Rüböl können sich noch Spuren von Rückständen befinden, die für ältere Kinder und Erwachsene kein Problem darstellen, bei Babys aber zu Verdauungsstörungen führen können.

Lagerung

Insbesondere kaltgepresste Rapsöle müssen lichtgeschützt und kühl gelagert werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. In diesem Zusammenhang sollten Sie besonders auf die Verpackung achten. Ideal sind dunkle Glasflaschen. Günstige Öle werden oft in durchsichtigen Plastikflaschen angeboten. Raffiniertes Rapsöl kann das zwar verkraften, wenn die Flasche an einem lichtgeschützten Ort aufbewahrt wird. Das Plastik kann den Geschmack aber beeinflussen und das Öl erhält einen süßlich-künstlichen Beigeschmack. Hochwertiges Rapsöl ist zwar etwas teurer, wird dafür aber in der Regel auch in geeigneten Behältern angeboten.

Nährwerte

Das Rapsöl gesund ist, ist hinlänglich bewiesen. Zudem hat Rapsöl wenig Kalorien. Wenn Sie Rapsöl kaufen, werden nicht nur die Rapsöl Kalorien angegeben, sondern auch die besonders wichtigen Fettsäuren. Während Kohlenhydrate, Eiweiß und Salz normalerweise nicht enthalten sind, ist die Angabe des enthaltenen Vitamin E Gehalts sehr aufschlussreich. Ebenso wie das Verhältnis von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Verhältnis zu gesättigten Fettsäuren. Auf 100 Gramm Rapsöl entfallen 100 Gramm Fett, davon 5 Gramm gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren 65 Gramm und mehrfach ungesättigte Fettsäuren 30 Gramm. Kaum ein anderes Speiseöl bietet solch ein ausgewogenes Verhältnis an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Geschmack

Der Geschmack ist individuell und muss deshalb in die Kaufentscheidung miteinbezogen werden. Was nutzt Ihnen ein hochwertiges, natives Rapsöl, das im Schrank vergammelt, weil Ihnen das Öl nicht schmeckt. Ein intensiv-nussiger Geschmack ist ein Qualitätsmerkmal von nativem Rüböl. Wenn Sie einen neutralen Geschmack bevorzugen, ist ein raffiniertes Öl also die bessere Wahl. Ebenso, wenn Sie das Öl zum Kochen nutzen möchten. Das hitzeempfindliche kaltgepresste Rapsöl verliert nicht nur an Vitaminen, sondern schmeckt auch schnell ranzig, wenn beim Kochen der Rauchpunkt überschritten wird. Wenn Sie sich wegen des Geschmacks für raffiniertes Rapsöl entscheiden, sollten Sie aber darauf achten, dass es in einer Glasflasche abgefüllt ist. Plastikflaschen haben oft einen negativen Einfluss auf den Geschmack.

Was ist drin im Rapsöl?

100 Gramm Rapsöl enthalten 100 Gramm Fett, davon 67,1 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren, 65 Gramm mehrfach ungesättigte Fettsäuren und nur 7 Gramm gesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Manche müssen über die Nahrung aufgenommen werden, weil sie vom Körper nicht produziert werden können. Dazu gehört auch die Alpha-Linolensäure, welche die mentale Leistungsfähigkeit stärkt und sich positiv auf Ihre Stimmung auswirkt. Die im Rüböl enthaltenen Karotinoide stabilisieren Herz und Kreislauf und sorgen dafür, dass Ihr Körper langsamer altert. Gründe genug, Rapsöl in den Speiseplan mit einzubeziehen!

Welches Rapsöl ist am besten zum Braten geeignet?

Der Rauchpunkt von nativem Rapsöl liegt deutlich niedriger als der von nativem Öl (130 beziehungsweise 220 Grad Celsius). Das bedeutet, dass natives Rapsöl schon bei 130 Grad Rauch entwickelt. Das beeinflusst nicht nur den Geschmack, es können auch giftige Stoffe freigesetzt werden, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Zudem werden wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Karotinoide zerstört. Wenn Sie Rapsöl zum Braten verwenden möchten, empfehlen wir also die Verwendung von raffiniertem Öl. Es ist widerstandsfähiger gegen Hitze, deswegen eignet es sich besser für die warme Küche.

Rapsöl könne Sie als Dressing für verschiedene Salate verwenden.

Welches Öl ist das gesündeste?

Generell sind alle Speiseöle gesund, deren Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren die gesättigten Fettsäuren um ein Vielfaches übersteigt. Das trifft auf Sonnenblumenöl oder Olivenöl zu – und eben auch auf Rapsöl. Rapsöl kann aber nicht nur einen hohen Prozentsatz ungesättigter Fettsäuren aufweisen, sondern auch ein besonders günstiges Verhältnis der wichtigen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Dieses sollte fünf (Omega 6) zu eins (Omega 3) nicht übersteigen. Beim Rapsöl beträgt dieses Verhältnis zwei zu eins. Unter diesem Gesichtspunkt ist Rapsöl das gesündeste Speiseöl, das Sie kaufen können. Auf die Frage, ob Rapsöl oder Sonnenblumenöl das beste ist, kann eindeutig mit Rapsöl geantwortet werden. Ob Rapsöl für die Haare förderlich ist oder ob Rapsöl für Hunde verträglich ist, ist jedoch noch nicht ausreichend geklärt; zumal Sie durchaus an einer Rapsöl Allergie leiden können.

Ist kalt gepresstes Rapsöl gesünder als raffiniertes?

Die Gewinnung von kaltgepresstem Speiseöl ist schonender, weswegen die begehrten Inhaltsstoffe besser erhalten werden. Trotzdem kann die Frage nicht pauschal mit „Ja“ beantwortet werden, da das Einsatzgebiet von nativem Öl begrenzt ist. Möchten Sie es für die kalte Küche verwenden, ist das kalt gepresste Öl definitiv gesünder – und schmackhafter. Die Vorteile können allerdings schnell ins Gegenteil umschlagen, wenn Sie natives Öl falsch einsetzen oder lagern. Es ist nicht so haltbar wie raffiniertes Öl und empfindlicher, was Licht und Wärme angeht. Außerdem ist natives Öl weniger hitzebeständig. Beim Kochen können sich die gesunden Inhaltsstoffe nicht nur schnell verflüchtigen, es können sogar gesundheitsschädliche Stoffe hinzukommen, wenn die Pfanne zu heiß war und der Rauchpunkt überschritten wurde. Allgemein kann festgestellt werden, dass Rapsöl gesund ist. Ob Sie von nativem oder raffiniertem Öl besser profitieren können, hängt also vor allem davon ab, wofür Sie es verwenden möchten.

Wo gibt es ein gutes Rapsöl?

Gutes Rapsöl kaltgepresst oder raffiniert finden Sie in allen gut sortierten Supermärkten (z. B. Rapsöl im Aldi), im Bioladen um die Ecke, aber auch in Drogerien, die verschiedene Öle und Größen (z. B. Rapsöl 10 l Behälter) im Sortiment haben. Auch online können Sie in verschiedenen Feinkost-Shops gute Rapsöle bestellen, die Sie sicher qualitativ überzeugen werden. Möchten Sie Rapsöl günstig kaufen, wenn Sie online einen Preisvergleich durchführen und so ein gutes Rapsöl zu einem fairen Preis finden. Auch ein bestes Rapsöl oder den Rapsöl Vergleichssieger von Stiftung Warentest finden Sie am schnellsten über einen Rapsöl Test , den Sie online durchführen können.

Die beliebtesten Rapsöl-Marken und Hersteller

Sie möchten ein Rapsöl kaufen, das geschmacklich überzeugt? Hier empfehlen wir Ihnen folgende Hersteller und Marken.

  • Teutoburger Ölmühle GmbH
  • RAPSO
  • Bio Planetè
  • Naturwert
  • THOMY
  • HiPP
  • Bio Planète
  • Brölio
  • Byodo
  • Rapunzel
  • Taste of Sweden
  • Basic Bio
  • Fandler
  • Albaöl

Als sehr beliebt hat sich das Rapso Rapsöl entpuppt. Generell bieten diese Hersteller noch viele weitere gesunde Öle an und mitunter übrigens auch Rapsöl mit Buttergeschmack.

Fazit

Dass Rapsöl gesund ist, wissen Sie nun. Allerdings kommt es auch ganz darauf an, dass Sie das Rapsöl richtig lagern und verwenden. Ist das Rapsöl raffiniert, eignet es sich zum Beispiel als Rapsöl zum Backen oder Rapsöl zum Frittieren, während Sie kaltgepresstes Rapsöl eher für Salate verwenden sollten, wie z. B. Rapso Rapsöl mit Buttergeschmack. Achten Sie beim Kauf auf die Rapsöl Nährwerte, die Rapsöl Herstellung sowie auf das korrekte Rapsöl erhitzen (vor allem auf den Rapsöl Rauchpunkt), damit keine giftigen Stoffe entstehen. Bei der Frage „Rapsöl oder Sonnenblumenöl?“ oder auch „Rapsöl oder Olivenöl?“ kommt es dabei auf Ihren persönlichen Geschmack an. Wenn Sie das typisch nussige Aroma mögen, treffen Sie mit einem kaltgepressten Rapsöl genau die richtige Wahl. Zum Braten und Kochen ist ein Sonnenblumenöl ebenso gut geeignet.
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