Die besten Gasmelder 2019

Alles, was Sie über unseren Gasmelder Vergleich wissen sollten

gasmelder test vergleich

Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Gasmelder richtig anbringen. Unter der Decke schlägt er bei Erdgas Alarm.

Anders als Rauchmelder, die in den meisten Bundesländern im Rahmen einer Rauchmelderpflicht gesetzlich vorgeschrieben sind, handelt es sich bei Gasmeldern um eine freiwillige zusätzliche Sicherheitseinrichtung. Im Ernstfall können sie jedoch ebenso wie die Rauchgasmelder das Schlimmste verhindern und sogar Leben retten. Wir haben wichtige Informationen für Sie zusammengestellt, die Sie bei Ihrem Gasmelder-Test unbedingt beachten sollten. Wir klären auf, welche Arten von Gaswarnmeldern es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Diese Typen von Gaswarngeräten gibt es

Grundsätzlich werden zwei Arten von Gasmeldern unterschieden, die auf zwei völlig unterschiedliche Arten von Gasen ansprechen. Die erste Gruppe sind die Gasmelder für gasförmige Brennstoffe wie Methan, Propan oder Butan. Sowohl Gasmelder für Butan als auch Gasmelder für Propan und Gasmelder für Methan basieren auf dem gleichen Messprinzip. Innerhalb des Messgeräts befindet sich eine kleine Brennkammer, in der permanent ein Draht glüht. Dringt aufgrund einer Leckage im Leitungs-System oder eines Defektes an einem Ofen oder Herd ein brennbares Gemisch aus Luft und Gas in den Gas-Sensor ein, verbrennt es an dem glühenden Draht. Durch den Verbrennungsvorgang steigt die Temperatur an und der Widerstand des Drahtes ändert sich proportional zur verbrannten Gasmenge. Ist ein bestimmter Schwellenwert überschritten, erkennt der Gaswarner die Gefahr und schlägt akustischen oder optischen Alarm. Nicht weniger gefährlich für den menschlichen Organismus als eine Gasvergiftung durch gasförmige Brennstoffe sind zu hohe Konzentrationen von Kohlenmonoxid und Kohlendioxid in der Atemluft. Diese Gase entstehen bei der Verbrennung von Erdgas, Kohle, Holz oder Pellets. Auch Gärprozesse und Zapfanlagen in der Gastronomie können die Ursache für zu hohe Konzentrationen von CO- oder CO2-Gasen sein. Besonders gefährlich ist das Kohlenmonoxid. Es ist farb- und geruchslos und führt bereits in geringen Konzentrationen zum unmittelbaren Tod. Gasmelder für Kohlenmonoxid arbeiten zumeist mit einem elektrochemischen Verfahren. Dabei ist der Schwellenwert für einen Alarm des Kohlenmonoxid-Melders so niedrig angesetzt, dass gesundheitliche Schäden sicher vermieden werden. Rauch- und Brandgase werden in vielen Rauchwarnmeldern mithilfe eines fotoelektrischen Systems erkannt. Sie können ebenso Bestandteil einer Alarmanlage sein wie ein Bewegungsmelder. Bei dem sogenannten Streulichtprinzip wird in einer Messkammer ein Infrarotsignal erzeugt. Tritt Rauch in die Messkammer ein, verändert sich das Lichtsignal, die Fotodiode spricht an und der Rauchmelder schlägt Alarm. Besonders hohen Schutz bieten Kombinationen aus Gas- und Rauchmelder. Welcher Rauchmelder als bester aus Ihrem Rauchgasmelder-Test hervorgeht, finden Sie am besten durch einen umfangreichen Vergleich unterschiedlicher Geräte heraus.

Gasmelder-Typen Eigenschaften
Brennstoff-Gasmelder Diese Art der Gasmelder spürt brennbare Gase wie Propan, Butan oder Methan auf. Zu ihrem Betrieb ist ein Netzanschluss notwendig, denn sie haben eine hohe Stromaufnahme.
CO-Melder CO- und CO2-Melder schlagen auf die lebensgefährlichen Abgase Kohlenmonoxid und Kohlendioxid an. Diese Geräte können mit Batterie betrieben werden.
Rauchmelder Rauchwarnmelder oder Feuermelder sind zu Erkennung von Bränden mit Rauchentwicklung gedacht. Sie sind in vielen Bundesländern vorgeschrieben und können ebenso wie die Melder für Gase lebensrettend sein.

Diese Vor- und Nachteile haben die einzelnen Gasmelder

Bevor Sie Ihren eigenen Gaswarnmelder-Test abschließen, sollten Sie sich über Ihre eigenen Bedürfnisse klar werden und die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte-Typen in einem Gasmelder-Vergleich gegenüberstellen.

Gasmelder-Typ Vorteile Nachteile
Gasmelder für brennbare Gase
  • spricht bei Leckagen der Leitung und Schäden am Ofen an
  • guter Gasmelder für Gasheizungen
  • eignet sich nicht als Kohlenmonoxid-Melder
  • Netzanschluss erforderlich
CO-Melder
  • erkennt Farb- und geruchsloses Kohlenmonoxid
  • geringer Energieverbrauch
  • Batteriewartung in regelmäßigen Abständen
Rauchmelder
  • erkennt Rauchentwicklung bei Bränden
  • als Funkrauchmelder erhältlich
  • erkennt keine Gase
  • regelmäßige Wartung notwendig

Welche Gasmelder eignen sich für wen?

Ganz entscheidend für die Position des Gaswarners ist die Art des verwendeten Gases. Methan stellt den Hauptbestandteil von Erdgas dar und ist leichter als Luft. Dementsprechend muss ein Erdgas-Melder, der als Gasmelder in der Wohnung installiert ist, möglichst weit oben in einem Raum angebracht werden, damit er frühzeitig warnen kann. Anders als die Gasmelder für Erdgas verhält es sich, wenn Propan oder Butan aufgespürt werden sollen. Diese Gase werden häufig in Gasflaschen beim Camping oder in nicht an das Gasnetz angeschlossenen Gebäuden verwendet. Butan und Propan sind schwerer als Luft und sammeln sich über dem Boden. Ein Gasmelder im Boot oder ein Gasmelder im Wohnwagen sollte also knapp über dem Boden montiert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte neben einem Gasmelder für brennbare Gase ebenfalls einen Gasmelder anbringen, der auf Kohlenmonoxid anschlägt. In Ihren persönlichen Gasmelder-Test sollten Sie unbedingt beide Gerätetypen einbeziehen. Auch ein Rauchgasmelder-Test ist für sicherheitsbewusste Nutzer keinesfalls ein Fehler.

Gut zu wissen
Die Melder für Erd- oder Stadt-Gas haben eine derart hohe Stromaufnahme, dass sie über einen Netzanschluss an das Stromnetz angeschlossen werden müssen. Lediglich kurze Stromausfälle können mit einer Batterie überbrückt werden.

Was tun bei Gasmelder-Alarm?

Kommt es zu einem Gasmelder-Alarm, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass es sich nicht um einen Gasmelder-Fehlalarm handelt. Zu diesem Zweck kann an jedem Gerät ein Gasmelder-Test durchgeführt werden. Stellt sich bei dem Gaswarnmelder-Test heraus, dass kein Fehlalarm vorliegt, sollten Sie sämtliche Fenster weit öffnen und sich dann schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich begeben. Vermeiden Sie dabei unbedingt jedes offene Feuer. Dazu gehört auch das Betätigen von Lichtschaltern, das zur Funkenbildung führen kann. Informieren Sie sofort die zuständige Entstörstelle Ihres Gasversorgers oder die Feuerwehr.

Wo den Gasmelder anbringen?

Ein Gasmelder sollte immer in der Nähe des möglichen Gefahrenherdes angebracht werden. Zwischen Ofen, Herd oder Therme und dem Gasmelder sollten höchstens wenige Meter liegen. Ob ein Gasmelder an der Decke oder am Boden installiert wird, hängt entscheidend von dem verwendeten Gas ab. Ist das Gas leichter als Luft wie beispielsweise Erd- oder Stadtgas, sollte der Melder über Kopfhöhe oder an der Decke angebracht werden. Bei schweren Gasen wie Propan ist etwa 30 Zentimeter über dem Boden eine gute Höhe.

Wie sicher sind Gasmelder?

In Europa zugelassene Gasmelder müssen ähnlich wie Feuerlöscher ganz bestimmte Qualitätskriterien erfüllen und werden beispielsweise vom TÜV zertifiziert. Dementsprechend hoch ist die Verlässlichkeit bei sachgemäßer Verwendung. Allerdings muss auch der beste Gasmelder regelmäßig auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft und einem Gaswarner-Test unterzogen werden. Auch günstige Gasmelder haben zu diesem Zweck eine Taste, mit der der Gaswarnmelder-Test gestartet wird. Achten Sie auch darauf, ob bei dem Gasmelder-Test der Warnton in der ursprünglichen Lautstärke ausgegeben wird. Der beste Gasmelder wird Ihnen nichts nützen, wenn er im Ernstfall nur ein klägliches Summen von sich gibt. Bei häufigem Gasmelder-Fehlalarm ohne ersichtlichen Grund sollten Sie das betroffene Gerät austauschen oder vom Hersteller überprüfen lassen. Ist der Gasmelder batteriebetrieben, muss zudem in regelmäßigen Abständen die Batterie erneuert werden. Den Batteriezustand ermitteln Sie am besten, wenn Sie die Funktionstüchtigkeit des Geräts im Rahmen eines Gaswarner-Tests prüfen.

Das sind die wichtigsten Hersteller für Gasmelder

Bevor Sie einen Gasmelder kaufen, sollten Sie sich unbedingt einen Überblick über die aktuelle Marktsituation verschaffen. Ob ein Abus-Gasmelder, einer von Mumbi, Kidde, Indexa oder der RM400 von Elro die beste Wahl ist, ermitteln Sie am besten anhand Ihres persönlichen Gasmelder-Tests . In den Test können Sie Ihre Anforderungen an das Gerät, aber auch die Preisvorstellung und optische Gesichtspunkte miteinfließen lassen. Wollen Sie mehrere Geräte betreiben, ist möglicherweise ein System, das für Funk und Vernetzung geeignet ist, die richtige Wahl. Wer sich lieber auf das Urteil der Test -Profis beispielsweise von der “Stiftung Warentest“ verlassen möchte, kann sich auf den entsprechenden Internetseiten darüber informieren, welche Gasmelder-Vergleichssieger in der Vergangenheit gekürt wurden. Wir haben für Sie eine Liste beliebter Hersteller zusammengestellt:

  • Abus
  • Indexa
  • Kidde
  • Mumbi
  • Nemaxx
  • X-Sense

Das sind die wichtigsten Kaufkriterien für Gasmelder

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Mit Gasmeldern, die direkt an den Strom angeschlossen sind, ersparen Sie sich das lästige Wechseln der Batterien.

Bei der Auswahl des passenden Geräts sollten Sie auf folgende Aspekte Wert legen.

  • TÜV-Zertifikat: Die Zertifikate sind gesetzlich vorgeschrieben und bestätigen, dass die Gasmelder qualitativ hochwertig sind.
  • Vernetzung: Besonders, wenn Sie in einem Haus statt einer Wohnung wohnen, sollten Sie über die Installation von Funk-Gasmeldern nachdenken, die miteinander vernetzt sind. So werden Sie im zweiten Stock rechtzeitig gewarnt, wenn im Erdgeschoss Gas austritt.
  • Montage: Wird der Gasmelder am Boden oder an der Decke montiert? Achten Sie vor dem Kauf genau darauf, um Fehler zu vermeiden.
  • Lautstärke: Ein Gasmelder sollte mindestens 70 Dezibel haben, um Sie zuverlässig warnen zu können.

Fazit

Um möglichst optimalen Schutz bei lebensbedrohlichen Unfällen mit Gasen zu gewährleisten, ist die Kombination verschiedener Gasmelder ideal. Durch das Zusammenspiel mehrerer Melder erstreckt sich der Schutz auf brennbare Gase, Abgase wie Kohlenmonoxid und brandbedingten Rauch.

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