Die besten Backpacking Rucksäcke 2019

Alles, was Sie über unseren Backpacking Rucksack Vergleich wissen sollten

In einen Backpacking Rucksack sollte alle reinpassen, was Sie für Ihren Ausflug oder Ihre Reise benötigen.

Sie sind robust, bieten viel Platz und lassen sich komfortabel auf dem Rücken tragen: Backpacking Rucksäcke sind das Basic für alle, die eine längere Trekkingtour planen oder zum Work and Travel ins Ausland reisen. Die robusten Rucksäcke sind wahre Alleskönner und Platzwunder. Mit teilweise weit über 50 Liter Stauraumvolumen nehmen sie nicht nur Kleidung und ein wenig Proviant auf, sondern bieten ebenso Platz für Schlafsack und Co. Um das damit verbundene hohe Gewicht zu tragen, sind die Rucksäcke mit innovativen Polsterungen und Gurten versehen. Wir fassen in diesem Ratgeber alles Wichtige für die Backpacking Rucksäcke zusammen. Hier erfahren Sie, ob ein guter Backpacking-Rucksack günstig sein kann, wie Sie ihn richtig packen und wie sich die Modelle unterscheiden.

Verschiedene Backpacking-Rucksack-Arten in der Übersicht

Möchten Sie sich beim Kauf an einem Backpacking-Rucksack Test von der Stiftung Warentest orientieren, müssen wir Sie leider enttäuschen. Einen solchen Test gibt es bislang noch nicht. Allerdings haben die Experten für die Ausgabe September 2006 Wanderrucksäcke getestet. Da dieser Test bereits lange zurückliegt, kann er kaum als Grundlage für die eigene Kaufentscheidung zur Hand genommen werden. Wenn Sie einen guten Backpacking Rucksack suchen, machen Sie sich zunächst ein Bild von den verschiedenen Rucksackarten, die der Markt zu bieten hat:

Backpacking Rucksack-Art Beschreibung
Trekkingrucksack Es gibt ihn als Rucksack Damen- und Herrenmodell. Die Trekkingrucksäcke sind auch als Wanderrucksäcke bekannt. Hierbei handelt es sich um recht simpel aufgebaute Modelle mit einer Größe zwischen 30 und 50 Litern. Auf Trekkingtouren mit einer Dauer von 2 oder 3 Tagen reicht das sicherlich aus. Sie können einen solchen Backpacking Rucksack als Handgepäck auch auf Flugreisen mitnehmen.
Wanderrucksack Der Wanderrucksack ist eines der kleinsten Modelle, das derzeit für Outdoorliebhaber angeboten wird. Er steht für einfache Tagestouren bereit, auf denen Sie vielleicht einmal eine Regenhülle und ein wenig Proviant mitnehmen möchten. Grundsätzlich ist auch dieser kleine Backpacking Rucksack wasserdicht. Die Standardgröße bewegt sich hier zwischen 25 und 30 Litern.
Travel Rucksack Travel Rucksäcke bekommen Sie in verschiedenen Größen und Ausführungen. Sie werden teilweise auch als größere Variante mit 50 Litern angeboten und stehen mit verschiedenen Gurten bereit. Bei den großen Modellen sollten Sie auf einen Brust- und Hüftgurt achten. Am Airport müssen Sie einen solch großen Backpacker Rucksack aufgeben als klassisches Gepäck.

Vor- und Nachteile verschiedener Backpacking Rucksack-Typen

Ein Trekkingrucksack ist bereits größer als ein normaler Wanderrucksack. Beide Systeme sind aber auf eine hohe Belastbarkeit ausgelegt und für den Einsatz unter freiem Himmel gemacht. Sie sind wasserabweisend, schützen die Ausstattung gut und bieten in der Regel ein wirklich vielversprechendes Platzkonzept. Doch es gibt auch Nachteile, die der Trekkingrucksack gegenüber dem Wanderruck und anders herum hat. Die folgende Tabelle zeigt die Stärken und Schwächen im Überblick:

Backpacking Rucksack-Typ Vorteile Nachteile
Trekkingrucksack
  • Kompaktes Maß für Touren mit 2 bis 3 Tagen Länge

  • Oft noch als Handgepäck zulässig

  • Genügend Platz zum Packen
  • Für den Alltagseinsatz schon zu groß

  • Große Modelle mit 50 Litern nicht mehr handgepäcktauglich
Wanderrucksack
  • Klein und kompakt

  • Geringes Eigengewicht

  • Können problemlos auch in Alltagssituationen genutzt werden
  • Sehr begrenztes Platzangebot

  • Für Mehrtages-Touren absolut ungeeignet
Travel Rucksack
  • Vielseitig für Wanderungen und Reisen geeignet

  • Als Backpacker Rucksack Flugzeug tauglich

  • Sehr robust und wasserdicht
  • Kaum für den Alltag geeignet

  • Belastung und Gewicht recht hoch

Welches Backpacking Rucksack ist für Sie geeignet?

Wie packt man einen Backpacker Rucksack?

Wer einen Backpack Rucksack vor sich hat, ist von dem Platzangebot meist begeistert, aber auch ein wenig überfordert, denn oft ist nicht klar, wie der Rucksack nun am besten gepackt wird. Auch wenn der Trekking Rucksack extrem groß aussieht, wird das Platzangebot gerade so reichen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass Sie im Bodenfach leichte Dinge verstauen. Hier können Sie ruhig Schlafsack oder dicke Bekleidung ablegen. Alles Schwere positionieren Sie möglichst rückennah im Backpack Rucksack, sodass Sie während der Reise optimalen Halt haben. Danach bietet das Hauptfach natürlich noch ein wenig Platz. Nutzen Sie den Platz, um mittelschwere Sache sicher zu verstauen, sodass Sie auf Ihren Rucksackreisen auf allen Wegen viel Sicherheit haben. Es gibt außerdem immer ein Deckelfach. Bedenken Sie, dass es sich hierbei um das Fach handelt, das Sie beim Gehen am leichtesten erreichen. Hier kommen also Dinge unter, die Sie häufiger brauchen. Beim Work and Travel kann das eine Karte oder eine Kamera sein. Versuchen Sie bei jedem Outdoor Rucksack die Arme frei zu halten. Möchten Sie alles sicher und rasch unterbringen, bietet es sich an, wenn Sie beispielsweise auf Packbeutel zurückgreifen. Das ermöglicht es Ihnen, den Inhalt ein wenig zu organisieren.

Tipp
Achten Sie darauf, dass es den Backpacking-Rucksack sowohl für Damen als auch für Herren gibt. Die Damenmodelle sind ein wenig schmaler geschnitten, sodass Sie besser getragen werden können und fassen oft nicht so viele Liter Gepäck.

Wie schwer sollte ein Backpacker Rucksack sein?

Bei dieser Fragen mögen sich die Meinungen scheiden, denn ein großes Volumen (l) lädt natürlich dazu ein, allerhand Utensilien mitzunehmen. Doch beim Outdoor Backpacker Rucksack sollten Sie sich vor Augen führen, dass Sie den Rucksack lange tragen müssen. Sie haben ihn während der gesamten Zeit auf dem Rücken und müssen darüber hinaus oft noch kilometerweit wandern. Das kann ermüdend sein. Daher ist es wichtig, dass der Rucksack für Backpacker nicht so schwer ist. Als Maximalgewicht gilt: Ihr Rucksack sollte nie mehr als 25 Prozent Ihres Körpergewichts wiegen.

Wie sitzt ein Backpacker Rucksack richtig?

Es ist kein Kunstwerk, den Backpacker Rucksack richtig einzustellen. Sie beginnen damit, Brustgurt und alle anderen Riemen zu lockern. Stellen Sie dabei auch den Stabilisierungsriemen weiter. Nun setzen Sie den Rucksack auf. Zunächst beugen Sie sich nach vorn, sodass Sie den Hüftgurt einstellen können. Ziehen Sie ihn langsam fest, um die ideale Position zu finden. Der Hüftgurt muss dabei den Beckenknochen umschließen. Sitzt dieser, stellen Sie die Schultergurte durch Festziehen ein. Erst danach kommt der Brustgurt. Achten Sie insbesondere auf die richtige Rückenlänge. Hier ist es enorm wichtig, dass die Rückenlänge so gewählt ist, dass die Schultergurte direkt am Schulterblatt anliegen. Bei den Lastkontrollriemen müssen Sie berücksichtigen, dass hier der Winkel zwischen 40 und 60 Grad liegen sollte.

Wie groß sollte ein Backpacker Rucksack sein?

Den klassischen Rucksack für Backpacker gibt es in drei Größen. Welche für Sie die Richtige ist, müssen Sie von Ihren Reisen und dem Gepäck abhängig machen. Die kleinsten Outdoor Modelle messen nur 25 bzw. 30 Liter. Dieser Rucksack Typ ist geeignet für Tagesausflüge, nicht jedoch für längere Touren. Dafür haben Sie ein minimales Gewicht. Etwas größer sind die Modelle mit 30 bis 50 Litern. Hier handelt es sich bereits um einen Reiserucksack, mit dem Sie auf kurzen Wanderreisen gut ausgerüstet sind. Den Backpack Rucksack 50/ 60 l oder gar Ausführungen mit 70 l Fassungsvermögen sind die ersten klassischen Modelle. Sie können für sämtliche Trekking Touren genutzt werden. Sie können als Backpacker Rucksack Australien Touren begleiten. Sind Sie noch länger unterwegs und brauchen Sie spezielle Ausrüstung, sollten Sie ein Modell mit über 70 Litern wählen.

Die beliebtesten Backpacking Rucksack-Hersteller

Gute Rucksäcke für die Reise gibt es viele, doch nicht alle sind auch fürs Backpacking geeignet. Backpack Rucksäcke müssen groß, robust und witterungsfest sein, denn nur dann können sie die Ausrüstung gut schützen. Im Backpacking-Rucksack Vergleich fallen oft die gleichen Marken positiv auf:

  • Mammut
  • The North Face
  • Highlander
  • AspenSport
  • Jack Wolfskin
  • Black Canyon
  • Outdooer
  • Salewa
  • Tatonka
  • Mountaintop
  • Deuter
  • Vaude
  • High Peak
  • Osprey
  • Quechua
  • Fjällräven
  • Lowe Alpine
  • Bergans
  • McKinley
  • Salomon

Den Deuter Rucksack und Canvas Rucksack können Sie in der Regel in verschiedenen Ausführungen bestellen. Die Modelle unterscheiden sich in Größe und Ausstattung voneinander.

Kaufberatung für Backpacking Rucksack

Möchten Sie einen Backpacking-Rucksack kaufen, nehmen Sie sich Zeit für einen Vergleich. Wie in einem Backpacking-Rucksack Test werden hier verschiedene Ausstattungsmerkmale, Größen und Materialien verglichen. Damit Sie problemlos und bequem Ihren Backpacking Rucksack packen können, ist es nicht nur wichtig, dass er die ideale Größe hat. Kriterien, die in einem Backpacking-Rucksack Vergleich eine Rolle spielen, sind:

Ein Backpacking Rucksack sollte nicht zu groß sein, sodass Sie sich noch ungehindert bewegen können.

  • Verwendungszweck: Bevor Sie sich die Details vom Backpacker Rucksack Damen oder Herren ansehen, sollten Sie klären, wofür Sie den Rucksack brauchen, wie lange Sie damit unterwegs sein möchten und welche Ausstattung Sie mitnehmen wollen. Für eine Trekkingtour von mehreren Wochen brauchen Sie einen vollkommen anderen Rucksack als für eine kurze Wandertour mit ein oder vielleicht zwei Übernachtungen.
  • Größe: Eines der wichtigsten Kriterien beim Rucksack Kauf ist die Größe. Der klassische Backpacking-Rucksack beginnt bei etwa 50 Litern. Hier bekommen Sie neben Ihrer Bekleidung auch ein wenig von Ihrer Ausrüstung unter. Wählen Sie die Größe aber immer nach Bedarf.
  • Gewicht: Natürlich muss auch der beste Backpacking-Rucksack einiges aushalten. Aus diesem Grund verarbeiten die Hersteller meistens besonders robuste und derbe Materialien. Doch die Materialien haben auch einen Nachteil. Meistens sind sie sehr schwer. Achten Sie immer darauf, welches Eigengewicht der Rucksack hat, denn davon können Sie ableiten, wie viel Sie noch einpacken können.
  • Reißverschluss: Ein Detail, das gern außen vorbleibt, ist der Reißverschluss. Dabei sind hier gleich drei Aspekte wichtig. Zum einen spielt die Qualität eine Rolle. Achten Sie darauf, dass der Reißverschluss derb ist und einiges aushält. Zum anderen darf er keine Schwachstelle sein und Wasser durchlassen. Hier macht sich also ein zusätzlicher Schutz positiv bemerkbar. Drittens sollte sich der Reißverschluss weit und auch an den Seiten öffnen lassen, sodass Sie den Backpacking Rucksack richtig packen können.
  • Ausstattung: Rucksack ist nicht gleich Rucksack. Das wird beim Blick auf die Ausstattung besonders deutlich. Schauen Sie hier genauer hin und vergleichen Sie die Anzahl der Fächer und die Art dieser miteinander. Brauchen Sie einen Backpacker Rucksack mit Rollen oder kommen Sie doch besser ohne diesen aus.
  • Gurte und Tragesysteme: Ein hoher Tragekomfort ist wichtig, wenn Sie tagelang mit dem Rucksack unterwegs sind. Hier spielen die Gurte und Tragesysteme eine wichtige Rolle. Bei einem solchen Rucksack tragen Sie ein enormes Gewicht auf dem Rücken. Die Gurte schaffen eine spürbare Entlastung und sorgen dafür, dass das Gewicht gut verteilt wird. Hierfür brauchen Sie vor allem Schulter- und Brustgurte.
  • Polsterung: Backpacking-Rucksack Vergleichssieger haben stets eine gute Rückenpolsterung. Sie hat positiven Einfluss auf die Trageeigenschaften und schafft zudem weitere Stabilität. Schauen Sie sich die Polsterung aber genau an. Im Idealfall wird hier ein Netzrücken verarbeitet, sodass eine gute Luftzirkulation gegeben ist.
  • Regendichtigkeit: Natürlich muss ein Backpacking Rucksack wasserdicht sein. Darauf wird in einem Backpacking-Rucksack Test großen Wert gelegt.

Vergleichen Sie hier immer die Angaben der Hersteller. Die meisten Hersteller bieten nur einen wasserabweisenden, aber keinen wasserdichten Rucksack an. Eine Regenhülle kann hier Abhilfe schaffen.

  • Hersteller: Auch den Hersteller sollten Sie nicht ganz außen vorlassen. Gerade Modelle wie der Backpacking Rucksack Vaude und der Backpacker Rucksack Deuter genießen einen guten Ruf, da die Hersteller hier auch sehr viel Erfahrung haben.
  • Schlaufen und Außenfächer: Beides sind Details, die im Backpacking-Rucksack Test gern vergessen werden, aber sehr wichtig sind. Jeder gute Rucksack besitzt sowohl Schlaufen als auch Außenfächer. In den Außenfächern können Sie Dinge verstauen, auf die Sie sich einen schnellen Zugriff wünschen und die Schlaufen dienen dazu, eine Isomatte oder einen Schlafsack zu befestigen.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (32 Bewertungen, Durchschnitt: 4,25 von 5)
Loading...