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Fußcreme-Kaufberatung 2021
So finden Sie in einem Fußcreme Test das beste Produkt

Die besten Fußcremes 2021

Fußcremes versorgen Ihre Füße mit Feuchtigkeit und helfen gegen störende Schwielen.

Hornhaut, unangenehme Schwielen und schmerzhafte Risse sind keine Widrigkeiten, von denen nur eine Minderheit betroffen ist. Umso wichtiger ist es, mittels regelmäßiger Fußhygiene dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst zu dieser gesundheitlichen Problematik kommt.

Mit der Hilfe von Fußcreme gegen Hornhaut, trockene Füße, Schrunden und sogar Schweißfüße lassen sich nicht nur rissige Fersen behandeln, sondern auch ein entspannender und erfrischender Wirkeffekt erzielen.

Wir erklären Ihnen in dieser Kaufberatung, worauf Sie bei den Fußcreme-Inhaltsstoffen achten sollten, welche Aspekte es für Diabetiker zu berücksichtigen gilt und wer einige der besten Fußcremes herstellt.

Schon gewusst? Stiftung Warentest hat einen Fußcreme-Test durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in der Ausgabe 04/2018 veröffentlicht. Wenn Sie Fußcreme kaufen möchten, erwartet Sie hier die eine oder andere Entscheidungshilfe.

Auf die Inhaltsstoffe kommt es an: Welche Fußcreme-Arten gibt es?

Im Fußcreme-Vergleich tummeln sich die unterschiedlichsten Produkte. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich zunächst einmal klar zu machen, was Sie mit der Creme erreichen möchte. Dabei spielen die Fußcreme-Inhaltsstoffe eine übergeordnete Rolle. Die Wirkeffekte von Fußsalben lassen sich in zwei Hauptkategorien einteilen:

  • Fußcreme gegen trockene Haut
  • Fußcreme mit belebender Wirkung

Fußcreme gegen trockene Haut enthält häufig Urea

Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Aspekte Ihnen besonders wichtig sind. Besonders beliebt gefragt sind Varianten wie „Fußcreme Urea“, „Fußcreme Hornhaut“, „Fußcreme Diabetiker“ und „Fußcreme Naturkosmetik“.

Als Fußcreme gegen Hornhaut fungiert in aller Regel Fußcreme mit Urea (Harnstoff) (Achtung! Nicht Fußcreme mit Harnsäure!). Sie spendet wertvolle Feuchtigkeit und ist damit speziell für sehr trockene Füße geeignet. Urea ist ein körpereigenes Stoffwechselendprodukt, das beim Menschen durch den Urin oder den Schweiß austritt. Auf letztgenanntem Weg gelangt es auf die Haut und sorgt da für die notwendige Befeuchtung.

Ebendiese Eigenschaft ist der Grund dafür, dass der Stoff für kosmetische und medizinische Zwecke herangezogen wird – allerdings nicht in seiner reinen Form aus tierischen oder pflanzlichen Ursprüngen, sondern aus industrieller Herstellung.

Feuchtigkeitsspendende Fußcremes mit dem Hauptbestandteil Urea können die mit Hautkrankheiten, wie etwa Neurodermitis oder der Schuppenflechte, einhergehenden Beschwerden lindern. Empfehlenswert sind sie insbesondere für Diabetiker, die auf die sanfte Lösung und Entfernung von Hornhaut angewiesen sind.

Die Wirkung des Stoffes auf der Haut hält allerdings nur so lange an, wie die Creme angewendet wird. Es ergibt sich kein dauerhaft nachhaltiger Effekt.

Fußcreme mit belebender Wirkung

Wer erreichen möchte, dass seine Füße nach einem anstrengenden Tag auf den Beinen, Entspannung erfahren, dem ist zu einer belebenden Fußcreme auf der Basis ätherischer Ölen zu raten. Diese stammen zum Beispiel aus Kräutern, Früchten oder anderen Pflanzen.

Je nach Zusammensetzung wirken die Cremes entkrampfend, wohltuend oder durchblutungsfördernd. Daneben kann die Fußcreme wärmend agieren. Viele verströmen zudem einen angenehmen Duft. Solange sie jedoch keine zusätzlich feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe in sich vereinen, ist ihr Einsatz als Hornhautentferner – vor allem bei Diabetikern – bedenklich.

Die Vor- und Nachteile beider Creme-Arten auf den Punkt gebracht

Fußcreme-TypVorteileNachteile
Fußcreme gegen trockene Haut
  • spendet wertvolle Feuchtigkeit
  • löst Hornhaut am Fuß sanft auf und hilft beim Hornhaut entfernen
  • enthält häufig den körpereigenen Stoff Urea
  • kann für die medizinische Fußpflege eingesetzt werden
  • für Diabetiker geeignet
  • kein nachhaltiger Wirkeffekt, wenn mit der Anwendung aufgehört wird
Fußcreme mit belebender Wirkung
  • durchblutungsfördernd
  • belebend
  • wärmend
  • angenehmer Duft
  • ohne zusätzliche Inhaltsstoffe nicht feuchtigkeitsversorgend
  • weniger als Fußcreme für Diabetiker geeignet

Egal, ob Fußpuder, Fußpeeling, Nagelpflege, Nagellack, Handcreme oder Körperpflege: Wir empfehlen Ihnen, auf Produkte zurückzugreifen, die frei von Mineralölen und synthetisch hergestellten Duftstoffen oder sonstigen chemischen Zusätzen sind. Diese findet man beispielsweise in der Sparte Naturkosmetik.

Als Diabetiker Vorsicht bei der Fußpflege walten lassen

Sanfte Fußpflege:
Vom Einsatz eines Hornhauthobels ist unbedingt abzusehen. Vielmehr ist sanfte Fußcreme gegen trockene Füße als vorbeugendes Hilfsmittel zu empfehlen. Idealerweise enthält diese Urea und es handelt sich bei ihr um Naturkosmetik.

Wenn von einer Diabetes betroffene Personen unter trockenen Füßen und rissigen Fersen leiden, ist bei der Behandlung besondere Vorsicht geboten und eine tägliche Fußhygiene unerlässlich. Schon die kleinste Verletzung kann unangenehme Folgeerscheinungen nach sich ziehen, denn bei Diabetikern verläuft der Heilungsprozess deutlich langsamer als bei gesunden Personen. Damit steigt auch das Infektionsrisiko.

Ein feiner Bimsstein kann für die Pediküre zur Verwendung kommen.

  • Starke Schrunden oder
  • dicke Schwielen

sollten jedoch der professionellen medizinischen Fußpflege überlassen werden.

Welche Marken stellen Produkte mit Fußcreme-Vergleichssieger-Potenzial her?

Wer sich davon überzeugen will, dass Fußcreme trockene Füße wieder geschmeidig und schön macht, der kann aus einem riesigen Sortiment an Schrundensalben, Fußcremen für Hornhaut, Fußcremen für Diabetiker und Naturkosmetik-Fußcremen auswählen. Folgende Produkte sind dabei in der Regel eine sichere Entscheidung:

  • Gehwohl Fußcreme
  • Eucerin Urea 10 Fußcreme
  • Fußcreme Neutrogena
  • Fußcreme Scholl
  • Hansaplast Fußcreme

Die meisten der genannten Marken sind Experten auf dem Gebiet der Herstellung von Fußbutter und vertreiben häufig zusätzlich andere Fußpflegeartikel, wie etwa Hühneraugenpflaster.

Fußcreme günstig kaufen können Sie im Normfall im Drogeriefachmarkt, in jedem gut sortierten Supermarkt sowie – wohl am bequemsten – im Internet.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Fußcreme

In welchen Schritten läuft eine korrekte Fußpflege ab?

Bei regelmäßiger Anwendung hilft eine Fußcreme trockene Füße wieder glatt und schön zu machen.

Damit gar nicht erst die kräftige Schrundensalbe zum Einsatz kommen muss, sollte Füßen eine gründliche und regelmäßige Pflegeeinheit zukommen. Diese läuft im Allgemeinen nach folgendem Schema ab:

  • Fußbad (idealerweise in warmem Wasser, das mit wohltuenden und hornhautlösenden Zusätzen versetzt ist)
  • vorsichtiges Entfernen verhornter Stellen mit der Hilfe eines Bimssteins oder sanftes Peelen der Haut
  • Behandlung mit Fußcreme

Welche Fußcreme bei Schuppenflechte?

Eine Schuppenflechte-Erkrankung geht mit sehr trockener, stark verhornter und schuppiger Haut einher. Eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung ist für Betroffene unerlässlich. Am besten eignen sich hierfür Fußcremes mit Urea. Sie helfen dabei, den Feuchtigkeitshaushalt in der oberen Hautschicht zu regulieren und lindern durch das Krankheitsbild entstehende Beschwerden, wie etwa Juckreiz.

Kann man Fußcreme auch als Handcreme nutzen?

Fußcreme auch für die Pflege der Hände zu verwenden, ist völlig unbedenklich. Umgekehrt gilt dasselbe. Auch hier gilt: Bei besonders trockener Haut empfiehlt sich eine feuchtigkeitsspendende Creme, beispielsweise auf Harnstoff-Basis.

Wie häufig Fußcreme anwenden?

Grundsätzlich ist eine täglich mehrmalige Anwendung von Fußcremes völlig unproblematisch. Insbesondere diejenigen, die unter sehr trockener Haut leiden, sollten mindestens ein- besser zwei Mal zur Creme greifen. Am besten geschieht das morgens und abends vor dem Zubettgehen, damit die Inhaltsstoffe laut verschiedener Fußbutter-Tests die Möglichkeit haben, ihre volle Wirkung zu entfalten.

Wie entstehen Hornhaut und Schrunden?

Hornhaut entsteht für gewöhnlich dann, wenn Stellen am Fuß überdurchschnittlich belastet werden. Aus diesem Grund findet man sie zumeist an den Fersen vor. Der einseitige Druck führt dazu, dass die Zellen der oberen Hautschicht absterben. Es kommt zu den typischen Verdickungen und Verhornungen, die wir im Allgemeinen als Hornhaut bezeichnen.

Schrunden sind ein direktes Resultat nicht behandelter Hornhaut. Bei ihnen handelt es sich um Risse in der spröden Haut, die äußerst schmerzhaft und schlimmstenfalls Auslöser für eine Infektion sein können.

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