Die besten Sonnencremes fürs Baby 2019

Alles, was Sie über unseren Sonnencreme fürs Baby Vergleich wissen sollten

Sonnencreme sollten Sie für Ihr Baby immer mit Sorgfalt auswählen. Nur so können Sie allergische Reaktionen vermeiden.

Dass im Sommer Sonnencreme immer dabei sein sollte, sobald man sich im Freien aufhält, ist allgemein bekannt. Dies gilt umso mehr, wenn Babys den Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Kinderhaut ist noch in besonderem Maße dünn und durchlässig und daher sehr empfindlich gegenüber der Sonneneinstrahlung. Bei Kindern beginnt sich erst ab dem zweiten Lebensjahr, die oberste Hornschicht zu verdicken. Dieser Prozess zieht sich bis zur Pubertät hin. Und auch wenn Babys die Sonne für die Bildung von wichtigem Vitamin D benötigen, so gilt es, die zarte Babyhaut entsprechend mit einer Sonnencreme für Babys zu schützen. Viele Eltern befinden sich dabei jedoch in einem Zwiespalt, denn Ärzte und Experten raten immer wieder davon ab, im ersten Lebensjahr Baby Sonnencreme zu nutzen. Hierfür werden vor allem zwei Gründe genannt. Zum einen kann die Baby Sonnencreme mit diversen Chemikalien angereichert sein. Wenn Sie Ihr Baby damit eincremen, werden diese Chemikalien über die vergleichsweise große Hautoberfläche der Kleinen in besonderem Maße aufgenommen. Zudem sind Babys noch nicht in der Lage, ihre Temperatur selbst zu regulieren und somit entsprechend zu schwitzen. Die eingecremte Haut erschwert das Schwitzen noch zusätzlich. Wenn Sie sich mit Ihrem Baby in der Sonne aufhalten, kommen Sie jedoch nicht herum, ein geeignetes Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Andernfalls riskieren Sie, dass die empfindliche Babyhaut verbrennt. Dies kann zu vorzeitiger Hautalterung führen und darüber hinaus auch das Hautkrebsrisiko erhöhen. Für die Verwendung von geeignetem Sonnenschutzmittel spricht auch, dass kleine Kinder meist sehr aktiv sind und sich nicht immer brav die ganze Zeit im Schatten aufhalten. Und auch, wenn es gut und sinnvoll ist, den Kindern lange und leichte Kleidung anzuziehen, die einen hervorragenden Sonnenschutz bietet, kann dies bei sehr hohen Temperaturen schnell unangenehm und wenig praktisch sein. Auf was Sie beim Kauf von Baby Sonnencreme achten sollten, erfahren Sie hier in unserer Kaufberatung zu diesem Thema. Auch ein Baby Sonnencreme Test der Vergleich kann Ihnen sicherlich bei der Auswahl der passende Creme weiterhelfen.

Verschiedene Arten von Baby-Sonnencreme

Der Handel bietet Sonnencreme mit zwei unterschiedlichen UV-Filtern an. Zum einen gibt es Produkte mit chemischen Filtern, zum anderen finden Sie Sonnenschutzmittel mit mineralischen Filtern.

Baby-Sonnencreme-Typ Beschreibung
Sonnencreme mit chemischem Filter Chemische Filter sind in vielen herkömmlichen Sonnenschutzmitteln zu finden. Die in der Sonnencreme enthaltenen Substanzen gelangen in die oberste Hautschicht und sorgen dafür, dass die UV-Strahlen in Wärmeenergie umgewandelt werden. Chemische UV-Filter können mitunter Allergien auslösen oder im Körper ähnlich wie Hormone wirken. Ein Vorteil ist jedoch die leichte Verteilbarkeit auf der Haut.
Sonnencreme mit mechanischem Filter Sonnencremes mit mineralischem Filter enthalten beispielsweise Zinkoxid oder Titanoxid. Es wird eine Art Schutzschicht auf der Haut gebildet. Dadurch können die UV- Strahlen einfach reflektiert werden. Sonnencreme mit mineralischem UV-Filter bietet eine sehr gute Verträglichkeit und ist auch bereits für Babys geeignet.

Vor- und Nachteile verschiedener Baby-Sonnencreme-Typen

Welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Sonnencreme Typen haben, sehen Sie hier noch mal übersichtlich zusammengefasst in der folgenden Tabelle.

Baby-Sonnencreme-Typ Vorteile Nachteile
Sonnencreme mit chemischem Filter
  • Lässt sich leicht verteilen
  • Schnell wirksam
  • Kann Allergien auslösen
Sonnencreme mit mechanischem Filter
  • Sehr gute Verträglichkeit
  • Reflektiert Sonnenstrahlen
  • Keine

Sonnencreme Baby ist für Sie geeignet?

Bei der Vielzahl an Sonnenschutzprodukten kann man leicht den Überblick verlieren. Es gibt preiswerte, aber auch teure Cremes, die qualitativ nicht überzeugen. Auf was Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.

Schutzfaktor

Für Kinder kommen nur Sonnenschutzprodukte mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor in Frage. Wählen Sie hier mindestens LSF 30. Bei besonders hellen Hauttypen sollte sogar zu LSF 50+ gegriffen werden.

Tipp
Nutzen Sie Sonnencreme für Baby nur, wenn es wirklich erforderlich ist und verzichten Sie auf das Eincremen des ganzen Körpers. Beschränken Sie sich auf die Stellen, die tatsächlich der Sonne ausgesetzt sind. Im besten Fall greifen Sie dafür auf mineralische Sonnencreme zurück, die speziell für Kinder geeignet ist. Dennoch ist es ratsam, die heiße Mittagssonne zu meiden und sich gerade mit Babys und Kleinkindern immer ein schattiges Plätzchen zu suchen, wo die Sonneneinstrahlung weniger intensiv ist. Im Handel gibt es zudem auch spezielle Sonnenschutzkleidung, die sogar beim Baden getragen werden kann. Ein Hütchen mit Nackenschutz sollte ebenfalls nicht fehlen.

Inhaltsstoffe

Auf Sonnenschutzmittel für Erwachsene sollte bei Babys und Kindern verzichtet werden. Diese Produkte enthalten neben chemischen Filtern oftmals auch Hormone oder Stoffe, die Allergien auslösen können. Zudem sollten Sie Sonnenschutzprodukte meiden, die Alkohol enthalten, da dies die empfindliche Babyhaut zu stark austrocknet.

Anwendung

Im Handel finden Sie Sonnenschutzprodukte für Babys als Roller, Spray oder Creme. Letztlich ist dies eine Frage der persönliche Vorliebe. Alle Mittel müssen Sie auf der Haut Ihres Kindes verteilen. Sonnenschutzmittel mit Sprühfunktion lassen sich dabei sehr gut dosieren, zudem können Kinder das Produkt auch leicht selbst schon auftragen. Eine gute Dosierung ist auch bei einem Roller gegeben. Zudem kann es für kleine Kinder besonderen Spaß machen, sich mit einem Roller eincremen zu lassen.

Mineralisch

Mineralische Baby Sonnencreme sollte immer Ihre erste Wahl sein. Sie besitzt mineralische Filter wie Zink- oder Titandioxid. Auf der Haut wird durch die feinen Pigmente ein Schutzfilm gebildet, durch den die UV-Strahlen einfach reflektiert werden, statt in die Hautschicht vorzudringen.

Ohne Nano

Hinterlässt die Sonnencreme einen starken weißen Film auf der Haut, deutet dies darauf hin, dass entsprechend große Partikel von Titanoxid und Zinkoxid enthalten sind. Auch das Verteilen des Sonnenschutzmittels mit mineralischem UV-Filter kann schwerer fallen. Jedoch haben die Hersteller hier entsprechend Abhilfe geschaffen und setzen auf mineralische Filter in Nanopartikelgröße. So geht das Verteilen wesentlich leichter und es entsteht kein übermäßig weißer Film mehr. Sonnencremes Baby mit mineralischem UV-Filter sind daher in der Regel mit Nanopartikeln angereichert. Ob dies nun nachteilig für das Baby sein kann, darüber sind sich Experten noch uneinig. Einerseits wird eine sichere Anwendung bejaht, wenn das Produkt auf intakte und unbeschädigte Haut gegeben wird. Es gibt aber auch andere Meinungen, die besagen, dass eine geringe Penetration der Nanoteilchen durch die Haut durchaus möglich ist. Was in jedem Fall vermieden werden sollte, sind Baby-Sonnensprays mit mineralischem Filter. Denn in diesem Fall können die Nanopartikel eingeatmet werden, was schädlich für Lunge und Organismus ist.

Wasserfest

Auch kleine Kinder spielen und planschen gern im Wasser. Damit der Sonnenschutz der Sonnencreme für Kleinkinder auch dann noch aufrechterhalten bleibt, sollte sie wasserfest sein.

Hautverträglichkeit und Duftstoffe

Möchten Sie eine neue Sonnenmilch für Ihr Baby nutzen, sollten Sie zunächst die Hautverträglichkeit austesten. Geben Sie dafür etwas Produkt auf eine kleine Hautstelle. Sollten sich dadurch Rötungen zeigen, ist es besser, Sie greifen zu einer speziellen sensitiven Sonnencreme für empfindliche Haut. Auch allergene Duftstoffe können zu Hautirritationen, Allergien oder auch Neurodermitis führen und sollten daher gemieden werden. Parfüm wird bei Sonnencremes gern eingesetzt, um für einen angenehmen Duft zu sorgen. Hierdurch können jedoch Rötungen hervorgerufen werden. Eine Sonnencreme Säugling sollte daher möglichst auch parfümfrei sein.

Parabene und Mineralöl

Unter Parabenen versteht man krebserregende Duftstoffe, die oftmals aus chemischen Prozessen hervorgehen und mit giftigen Stoffen angereichert sein können. Hierdurch können Allergien hervorgerufen werden. Ein weiterer Inhaltsstoff, auf den Sie verzichten sollten, ist Mineralöl, das aus Erdöl gewonnen wird und in einigen Fällen sogar Krebs auslösen kann.

Wie oft sollten Babys eingecremt werden?

Auch ein hoher Lichtschutzfaktor bedeutet nicht, dass es mit einem einmaligen Eincremen bereits getan ist. Nur regelmäßiges Eincremen sorgt dafür, dass der Schutz der Haut durchgängig aufrechterhalten wird. Grundsätzlich sollten Babys erneut eingecremt werden, wenn sie Kontakt mit Wasser hatten, da die Schutzschicht nun erneuert werden muss. Dies sollte auch bei wasserfester Sonnencreme berücksichtigt werden. Auch Schweiß und Sand können die Schutzschicht abtragen.

Als Faustformel können Sie hierbei die 120-Minuten-Regel beachten. Cremen Sie Ihr Kind also alle 2 Stunden erneut ein, bei Kontakt mit Wasser entsprechend früher.

Hilft Muttermilch bei Sonnenbrand bei Babys?

Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Sonnenbrand, sollten Sie das Kind sofort aus der Sonne holen und die Hautstellen kühlen, um die Schmerzen zu lindern. Hierzu kann ein feuchter, kalter Waschlappen genutzt werden. Die gereizte Haut lässt sich auch mit Aloe Vera Gel aus der Apotheke beruhigen. Sogar Muttermilch kann als Erste Hilfe Maßnahme zum Einsatz kommen, um zu kühlen und zu beruhigen. Die Muttermilch kann mit einem Wattepad sanft auf die betroffene Haut aufgetragen werden. So unterstützt sie die Heilung. Bei schweren Verbrennungen, etwa dann, wenn sich Blasen bilden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Es ist empfehlenswert, dass Sie die Sonnencreme immer nur im aktuellen Jahr verwenden und zur nächsten Sonnensaison ein neues Produkt anbrechen. Zwar wird die Haltbarkeit weitaus länger angegeben, doch der Schutz kann im nächsten Jahr nicht mehr vollends gewährleistet werden.

Cremen Sie Ihre Kind immer ein, wenn Sie mit ihm in die Sonne gehen.

Wann sollte das Baby eingecremt werden?

Cremen Sie Ihr Baby nicht erst dann ein, wenn Sie sich bereits in der Sonne aufhalten. Oftmals benötigt die Sonnencreme eine gewisse Zeit, um ihre volle Wirksamkeit zu entfalten. Am besten tragen Sie das Produkt schon 30 Minuten vorher auf, bevor es raus in die Sonne geht. So wird der gewünschte Schutz von Anfang an gewährleistet.

Ist Sonnencreme auch im Winter erforderlich?

Ihr Baby eincremen sollten Sie nicht nur im Sommer während des Badeurlaubs. Sonnenschutz ist auch im Winter wichtig, etwa im Skiurlaub in den Bergen oder wenn Sie einen gemeinsamen Spaziergang durch den Schnee unternehmen. In den Bergen sind Sie sogar sprichwörtlich der Sonne näher, wodurch auch die UV-Belastung steigt.

Wo gibt es gute Baby Sonnencremes?

Gute Baby und Kindersonnencremes finden Sie in jeder gut sortierten Drogerie wie etwa DM oder Rossman sowie in Apotheken und Supermärkten. Auch online können Sie hochwertige Sonnencremes bestellen. Eine Baby Sonnencreme günstig (oder günstiges Baby Sonnencreme) finden Sie oft auch bei den Discountern wie etwa Aldi oder Lidl, denn ein Baby Sonnencreme Test oder Baby Sonnencreme Vergleich hat gezeigt, dass auch preiswertes Cremes oft als beste Baby Sonnencreme oder sogar Baby Sonnencreme Vergleichssieger (Stiftung Warentest) abschneiden.

Die beliebtesten Baby Sonnencreme Marken und Hersteller

Möchten Sie eine gute Baby Sonnencreme kaufen? Folgende Hersteller und Marken sind bei vielen Eltern beliebt.
  • Alverde
  • Babylove
  • Weleda
  • Lavera
  • Daylong
  • Cosmetics
  • Eucerin
  • Ladival
  • Bübchen
  • Eubos
  • Babydream
  • Töpfer Babycare

Fazit

Die mineralische Sonnencreme Baby (Sonnencreme Säugling) oder Sonnenmilch Baby ist meist besser als die Variante mit chemischen Filter und auch als Sonnencreme für Kleinkinder gut geeignet. Auch in der Schwangerschaft und nach der Geburt benötigen Sie schon die optimale Sun Pflege, da durch die Hormonumstellung oft ein erhöhte Empfindlichkeit für UVA Strahlen entsteht.

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