Die besten Seefunkgeräte 2019

Alles, was Sie über unseren Seefunkgeräte-Vergleich wissen müssen

seefunkgerät test vergleich

Ein fest eingebautes Seefunkgerät kann Ihnen in allen Notlagen behilflich sein und ist ein Muss an Bord.

Segeln mit Freunden, den Jahresurlaub auf dem Wasser verbringen oder sich einfach gelegentlich ein wenig Seeluft um die Nase wehen lassen gehören zu den beliebtesten Aktivitäten zu See. Seine Freizeit als Hobbykapitän auf dem Wasser zu nutzen bietet einige Annehmlichkeiten und erfreut sich steigender Beliebtheit. Um mit den anderean Bootsführern in Kontakt zu bleiben oder um sich in einem Notfall bemerkbar zu machen, gehört ein Seefunkgerät zu den wichtigen Ausrüstungsgegenständen auf einem Boot. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Arten von Funkgeräten für den Seefunk es als Bootszubehör gibt, was sie können und worauf es bei einem Seefunkgeräte-Test ankommt.

Fest verbaut oder mobil

Wenn Sie sich für ein Seefunkgerät als Schiffsfunk zum Segeln entscheiden, können Sie aus zwei Kategorien wählen. Der erste Typ von Funkgeräten für den Seefunk wird fest im Cockpit oder in der Kajüte installiert. Diese Art von Sprechfunkgerät besteht aus einer Basisstation, mit der über ein Kabel ein bewegliches Mikrofon verbunden ist. Wenn Sie Törns auf Binnengewässern wie Seen oder Flüssen planen, ist diese Art von Boots-Funkgerät zwingend vorgeschrieben. Zwar müssen Sportboote unter 20 Meter nicht unbedingt mit Binnenfunk ausgerüstet werden. Ist jedoch ein Gerät an Bord, muss es fest installiert sein. Um ein Seefunkgerät zu betreiben, ist ein Funkzeugnis oder Funkschein notwendig. Unterschieden wird das Sprechfunkzeugnis SRC (Short Range Certificate), das auf Seegewässern gültig ist und für UKW-Sprechfunkgerät benötigt wird vom LRC (Long Range Certificate) Funksprechzeugnis, das bei einem zusätzlichen Kurzwellensender oder einer Inmarsat- Satellitenanlage notwendig ist. Die Lizenzen werden benötigt, um ein Seefunkgerät zu betreiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Seefunkgerät mit AIS oder ein UKW-Seefunkgerät mit DSC handelt. Der Schiffsführer muss im Besitz einer gültigen Lizenz sein. Um ein Seefunkgerät mit AIS-Sender zu nutzen und zur modernen See-Navigation, muss das Seefunkgerät mit GPS ausgerüstet sein. Auf die GPS-Tauglichkeit sollten Sie auch dann achten, wenn Sie ein Seefunkgerät gebraucht erwerben möchten. Zur Kommunikation und um Notrufe abzusetzen und zu empfangen, stehen bestimmte Seefunkfrequenzen auf eigens reservierten Seefunk-Kanälen zur Verfügung. Der zweite Typ von Seefunkgeräten sind die mobilen Geräte, also Handfunkgeräte. Sie sind handlich und lassen sich überall an Bord verwenden. Sie sollten beide Seefunkgeräte-Arten im Test betrachten, weswegen wir Ihnen die wichtigsten Informationen in einer Tabelle zusammengestellt haben.

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Seefunkgerät-Typ Eigenschaften
Einbau-Seefunkgerät Einbau-Seefunkgeräte des sind die einzige offizielle Möglichkeit, um auf Binnengewässern via Funk mit anderen Schiffsführern zu kommunizieren. Sie sind größer als die Handgeräte und senden in der Regel mit einer höheren Leistung. Die Einbaugeräte bestehen aus einem Basisteil, das über ein Kabel mit einem Mikrofon verbunden ist.
Mobiles Seefunkgerät Mobile Seefunkgeräte sind kleiner als die fest eingebauten Modelle. Sie sind mit einer UKW-Antenne bestückt und können mit einer Hand bedient werden. Die modernen Handfunkgeräte verfügen zudem über ein Display, auf dem die Sendeleistung und die Seefunkfrequenz angezeigt werden.

Mobil, aber mit Beschränkungen

Handfunkgeräte bieten den großen Vorteil, dass sie überall auf dem Boot als Funkgeräte eingesetzt werden können. Das gilt beim Segeln ebenso wie an Bord eines Motorboots. Wenn Sie planen, die Sicherheit bei Ihren Törns und beim Segeln auf Binnengewässern durch ein Funkgerät zu erhöhen, können Sie die mobilen Seefunkgeräte nicht in Ihren Test für Seefunk-Funkgeräte einbeziehen. Für den Schiffsfunk auf Bundeswasserstraßen und anderen Flüssen und Seen sind ausschließlich fest eingebaute Seefunkanlagen zugelassen. Handgeräte als mobile Funkanlage scheiden demnach aus. Für die See-Navigation auf Booten leistet zudem ein Seefunkgerät mit GPS wertvolle Dienste. Sinnvolle Funktionen eines UKW-Seefunk-Geräts sind DSC und AIS. Während DSC eine Möglichkeit zum Absetzen und Empfangen von Notrufen via Funk bietet, werden über AIS Schiffs- und Navigationsdaten ausgetauscht.

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Seefunkgerät-Typ Vorteile Nachteile
Einbau-Seefunkgerät
  • für Küsten- und Binnengewässer zugelassen
  • große Reichweite
  • Platzbedarf
  • Installationsaufwand
mobiles Seefunkgerät
  • handlich und leicht
  • kann mit von Bord genommen werden
  • nicht für den Binnenfunk zugelassen
  • geringe Reichweite

Welches Gerät Sie brauchen hängt von der See ab

Für Freizeitkapitäne, die sich des Öfteren zum Segeln mit ihrem Schiff oder ihrer Yacht auf die offene See begeben, ist ein Seefunkgerät neben Seekarten und anderen nautischen Instrumenten nur eines der Mittel zur Navigation und zur Kommunikation. Insbesondere dann, wenn es bei schlechtem Wetter zu Notfallsituationen kommt, kann ein Funkgerät Leben retten. Das gilt sowohl auf Motorbooten als auch auf Segelbooten. Ein Funkgerät dient aber auch als Empfänger, wenn andere Boote in der Nähe einen Notruf absetzen. Da bei stürmischer See auf einem Boot häufig eine beachtliche Geräuschkulisse herrscht, ist ein leistungsfähiger Lautsprecher wichtig. Ebenso sollten die Batterien stets geladen und das Antennen-Kabel in tadellosem Zustand sein.

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Gut zu wissen
Weiteres Bootszubehör, das die Sicherheit sowohl auf Küsten- als auch auf Binnengewässern erhöht, ist ein lautstarkes Horn sowie eine rote Signalflagge für den Notfall und Leuchtraketen.

Eine Erleichterung beim Bedienen des Funkgeräts bietet ein sogenanntes Schwebestativ. Diese Art der Halterung gleicht die schwankenden Bewegungen bei rauer See aus. Wer sich auf Binnengewässern fortbewegt, muss zudem über ein Gerät mit ATIS (Automatic Transmitter Identification Systen) verfügen, wenn er mit anderen Booten in Kontakt treten möchte. Denken Sie daran, wenn Sie sich Seefunkgeräte im Test ansehen.

Wie meldet man ein Seefunkgerät an?

Der richtige Ansprechpartner, um ein Seefunkgerät anzumelden, ist in Deutschland die Bundesnetzagentur. Hier erhalten Sie die Erlaubnis zum Betrieb sowie die notwendigen Nummern und Rufzeichen für Ihre Seefunkanlage.

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Welches Sprechfunkzeugnis brauche ich?

Welches Funksprechzeugnis Sie zum Schiffsfunk benötigen hängt davon ab, auf welchen Gewässern Sie Ihre UKW-Sprechfunkanlage betreiben möchten. Wenn Sie auf den Küstengewässern unterwegs sind, benötigen Sie wahlweise ein sogenanntes SRC (Short Range Certificate) oder ein LRC (Long Range Certificate). Mindestens vorgeschrieben und international gültig ist das SRC. Es berechtigt zum Betrieb einer UKW-Funkanlage. Für Binnengewässer ist das sogenannte UBI-Funkzeugnis vorgeschrieben. Es ist weltweit anerkannt und für Funkanlagen auf Sportbooten unbefristet gültig.

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Diesen Marken und Herstellern können Sie vertrauen

Wer sich ein neues Seefunkgerät zulegen möchte, hat die Auswahl aus verschiedenen Herstellern weltweit. Das Angebot reicht von preiswert bis hochwertig. Besonders hoch im Kurs bei vielen Hobby-Kapitänen stehen aktuell die Seefunkanlage-Modelle Lowrance Link 5 und Lowrance Link 8. Aber auch einige andere Marken halten interessante Angebote für ihre Kunden bereit. Eine Auswahl:

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  • Simrad
  • Midland
  • Icom
  • Raymarine
  • Cobra
  • Lowrance
  • Standard Horizon

Tipps für den Kauf: Der Einsatzbereich entscheidet

Ein gutes Seefunkgerät bekommen Sie bei dem Hersteller Icom.

Um Ihren eigenen Seefunkgerät-Vergleichssieger aus eingebauten Seefunkanlagen und Handgeräten zu küren, sollten Sie sich zunächst über den Einsatzbereich des Geräts Gedanken machen. Planen Sie Törns auf offener See, ist die Sendestärke und damit die Reichweite ebenso wichtig wie die Seewasserbeständigkeit. Zudem sollte über die UKW-Antenne auf denjenigen Frequenzen gesendet und empfangen werden können, die für Notfälle relevant sind. Welches Modell sich am Ende als das beste Seefunkgerät herausstellt, wird sich bei einer Kaufberatung auch am Preis entscheiden. Zwar bieten die hochpreisigen Modelle des Bootszubehörs häufig einige nützliche und komfortable Zusatz-Features, aber auch ein günstiges Seefunkgerät oder ein gebrauchtes Seefunkgerät kann leistungsstark sein und seinen Zweck voll und ganz erfüllen. Bevor Sie ein Seefunkgerät kaufen, kann auch ein Besuch auf einschlägigen Websites und ein Blick in Seefunkgeräte-Tests hilfreich sein. Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Seefunkgeräte-Vergleich durchgeführt.

Fazit: Ein eingebautes Seefunkgerät ist am sichersten

Seefunkgeräte zum Schiffsfunk sind ein nützliches Hilfsmittel, wenn es um die Kommunikation auf dem Wasser und die Seenotrettung geht. Für kleinere Ausflüge vor der Küste reichen Handfunkgeräte aus, ansonsten ist ein Einbau-Seefunkgerät von Nöten. Allgemein ist ein eingebautes Gerät sicherer als ein Handgerät, auch bei kurzen Ausflügen, da es nicht so fehleranfällig ist. Achten Sie bei längeren Segeltörns darauf, dass die Reichweite und Frequenz für Ihre Bedürfnisse ausreichend sind. Um auf See wirklich sicher zu sein, sollten Sie auf weitere Bootszubehörs zurückgreifen, wie Rettungsringe, Karten und ähnliches.

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