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Motorradreifen Test 2018

Die besten Motorradreifen im Vergleich

Die besten Motorradreifen 2018

Alles, was Sie über unseren Motorradreifen-Vergleich wissen müssen

motorradreifen profil

Bei einem Motorradreifen ist es besonders wichtig, dass Sie das Profil regelmäßig überprüfen. Ein abgefahrenes Profil birgt Gefahren, da der Reifen dann nicht mehr richtig greifen kann.

Ein Motorrad ist nicht erst seit Easy Rider mehr als ein Fortbewegungsmittel. Motorradfahren ist Ausdruck eines ganz bestimmten Lebensgefühls, das in einem durchgetakteten Alltag für etwas Freiheit sorgt. Damit der Fahrer auf dem Motorrad und das Motorrad in der Spur bleibt, braucht es neben der Erfahrung im Straßenverkehrt die geeignete Bereifung. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Kennwerte bei einem Motorradreifen-Test ausschlaggebend sind und worauf Sie beim Kaufen von Motorradreifen besonders achten sollten.

Jahreszeit bei Motorradreifen besonders wichtig

Zwar stellen die Reifen auch bei einem Auto die einzigen Verbindungspunkte zwischen Fahrzeug und Straße dar. Ein Auto ist jedoch mit vier Rädern ausgestattet, liegt demgemäß stabiler auf der Straße und bietet mehr Sicherheit. Beim Motorrad reduziert sich die Zahl der Kontaktflächen auf zwei. Deshalb ist es beim Motorrad umso wichtiger, dass die Reifen eine sichere Fahrt gewährleisten. Neben dem Profil ist die Gummimischung ein ausschlaggebendes Kriterium dafür, in welchem Temperaturbereich ein Motorradreifen für besonders gute Bodenhaftung auf der Straße sorgt. Ebenso wie für Autos gibt es auch für Motorräder Reifen, die im Sommer, im Winter oder ganzjährig gefahren werden können.

Motorradreifen-Typ Eigenschaften
Sommerreifen Sommerreifen für das Motorrad zeichnen sich durch eine weiche Gummimischung aus. Sie bieten auf warmem und heißem Straßenbelag eine gute Haftung. Das Profil der Sommerreifen besteht aus tiefen, nach außen gerichteten Rillen, durch die das Regenwasser abgeleitet werden soll.
Winterreifen Die Gummimischung von Winterreifen ist härter und für tiefere Temperaturbereiche geeignet. Die Profilierung eines Winterreifens für das Motorrad ähnelt der eines Auto-Winterreifens.
Allwetter-Reifen Allwetter-Reifen stellen einen Kompromiss aus Sommerreifen und Winterreifen dar. Sie eignen sich für das ganzjährige Fahren, geraten jedoch sowohl im Sommer als auch im Winter in Extremsituationen an ihre Grenzen.

Winterreifen in der kalten Jahreszeit Pflicht

Ebenso wie bei Pkw müssen Sie auch bei einem Motorrad bei fallenden Temperaturen im Herbst von Sommer- auf Winterreifen umsteigen und den Reifendruck den geänderten Temperaturverhältnissen anpassen. Die Entscheidung, die Winterreifen auf die Alufelgen der Sommerreifen aufziehen zu lassen oder zwei zusätzliche Felgen zu kaufen, obliegt dabei Ihnen. Ein Komplettsatz bietet den Vorteil, dass die Räder ohne weitere Montagearbeiten ausgetauscht werden können. Unabhängig von der Jahreszeit müssen Sie die Tragfähigkeitsklasse und die Höchstgeschwindigkeitsklasse Ihrer Reifen beachten. Tragfähigkeit und Höchstgeschwindigkeit sind entscheidende Kenngrößen neben dem Höhen-Breiten-Verhältnis und der Nennbreite für eine sichere Übertragung der Kräfte auf die Laufbahn. Die Tragfähigkeitsklasse gibt an, wie hoch das Gesamtgewicht des Fahrzeugs inklusive Fahrer mit Helm und restlicher Beladung sein darf. Die Tragfähigkeit hängt vom jeweiligen Modell ab. Die Höchstgeschwindigkeitsklasse wird auch als Geschwindigkeitsindex bezeichnet und bezieht sich auf die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens in Abhängigkeit seiner Tragfähigkeit und der Nennbreite. In vielen Reifen-Vergleichen wird zudem darauf hingewiesen, dass ein Reifenwechsel auch immer eine gute Gelegenheit ist, die Bremsen, den Motor und den restlichen Antrieb auf Schäden überprüfen zu lassen. Ein weiteres Kriterium, das für die Kaufberatung in jeder Motorradreifen-Kategorie eine Rolle spielt, ist die Laufleistung. Die Laufleistung ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie der Touren-Typ sind und des Öfteren lange Strecken auf ein und demselben Reifen-Profil zurücklegen. Die Bestseller unter den Touren-Reifen bringen es auf eine Laufleistung von 12.000 bis 15.000 Kilometer. Günstige Reifen sind ebenso online zu haben wie Navigationsgeräte und sämtliche Ersatzteile für den Motor.

Motorradreifen-Typ Vorteile Nachteile
Sommerreifen
  • Maximale Haftung auf trockenen Straßenbelägen
  • Für hohe Asphaltstemperaturen geeignet
  • Für Regen nur eingeschränkt geeignet
  • Für niedrige Temperaturen ungeeignet
Winterreifen
  • Grip auf Matsch und Schnee
  • Können auch ganzjährig gefahren werden
  • Schlechte Bremseigenschaften auf warmem Straßenbelag
  • Hoher Abrieb im Sommer
Allwetterreifen
  • Ein Satz Reifen und Felgen ist ausreichend.
  • Ganzjährig fahrbar
  • Schwächen in Extremsituationen
  • Hoher Verschleiß im Sommer

Was eignet sich für wen?

Wenn Sie ein ausgesprochener Schönwetterfahrer sind und Ihr Motorrad bei Regen, Schnee und im Winter ohnehin in der Garage bleibt, können Sie getrost auf Ganzjahresreifen verzichten und ausschließlich auf Sommerreifen setzen. Off-Road-Fans werden ihre Enduros mit Vorderreifen und Hinterreifen bestücken, die im Gelände auf Sand und Schotter durch ein entsprechend ausgeprägtes Profil eine sichere Fahrt ermöglichen. Nicht nur im Touring-Bereich spielen der Reifenquerschnitt und der Reifendruck eine Rolle bei der Sicherheit. Zusammen mit dem Durchmesser der Reifen (in Zoll) sind sie auch für den Fahrkomfort und das Abriebverhalten der Motorradreifen wichtig, wie Tests gezeigt haben.

Zahlreiche Marken bedienen sowohl das Motorrad- als auch das Auto-Segment

Während ein Teil der Hersteller wie beispielsweise Metzeler auf die Produktion von Motorrad-Reifen spezialisiert ist, ist der andere Teil auch im Bereich der Automobil-Bereifung aktiv. Grundsätzlich profitieren viele Hobby-Motorradfahrer von den Erfahrungen, die die Hersteller im Rennsport sammeln. Wir haben eine Auswahl aktuell erfolgreicher Hersteller von Motorradreifen, die in Tests gut abschneiden, für Sie zusammengestellt:

  • Bridgestone
  • Dunlop
  • Pirelli
  • Continental
  • Metzeler
Gut zu wissen
Motorradreifen unterliegen auch dann Alterungsprozessen, wenn sie gar nicht benutzt werden. Mit der Zeit wird die Gummimischung hart und spröde und kann zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr führen. Experten empfehlen eine maximale Nutzungsdauer zwischen sechs und zehn Jahren. Das Herstellungsdatum Ihrer Motorradreifen ist in Form einer vierstelligen Zahl (Monat, Jahr) auf die Reifenflanke aufgedruckt.

Herstellungsdatum beachten

In guten Vergleichen von Motorradreifen wird darauf hingewiesen, dass Reifengummi als petrochemisches Produkt Alterungsprozessen unterliegt. Mit der Zeit sorgt die Veränderung der Reifenmischung für ein schlechteres Fahrverhalten und abnehmende Sicherheit. Wenn Sie Motorradreifen kaufen, sollten Sie stets auf das Herstellungsdatum achten. Die Alterung beginnt bereits unmittelbar nach der Produktion unabhängig davon, ob der Reifen benutzt wird oder nicht. Mit anderen Worten kann ein Motorradreifen-Vergleichssieger, der als günstiger Motorradreifen angepriesen wird, bereits viele Jahre im Regal liegen. Wer sich vor dem Kauf mit Informationen von Motorrad-Experten oder Vergleichs-Profis versorgen möchte, kann auf den Internetseiten des ADAC oder der Stiftung Warentest nach entsprechenden Beiträgen stöbern. Allwetterreifen bieten bei Matsch und Nässe ein höheres Maß an Sicherheit, haben im Sommer allerdings mit einem stärkeren Verschleiß zu kämpfen.

Fahrgewohnheiten für Reifenwahl entscheidend

Welcher Motorradreifen der richtige für Ihre Zwecke ist, richtet sich in erster Linie nach der Jahreszeit, zu der Sie unterwegs sind. Als ausgesprochener Schönwetter-Fahrer können Sie es bei einem Satz Sommerreifen belassen. Dehnen Sie Ihre Touren allerdings bis in die Schlechtwetterphase hinein aus, sind Allwetterreifen das Richtige für Sie. Sie bieten auch bei Nässe und Matsch ein höheres Maß an Sicherheit. Unter Extrembedingungen, beispielsweise wenn die Straße von einer geschlossenen Schneedecke oder einer Eisschicht bedeckt ist, gelangen die Allwetter-Modelle an ihre Grenzen. Dasselbe gilt im Hochsommer bei hohen Asphalttemperaturen. Zudem haben sowohl die Allwetter- als auch die Winterreifen mit einem höheren Verschleiß während der Sommerzeit zu kämpfen, wie Motorradreifen-Tests zeigen. Kann Ihnen die schlechte Witterung während der Wintermonate nichts anhaben, sollten Sie sich einen kompletten Reifensatz bestehend aus Sommerreifen und Winterreifen zulegen. Die reinen Winterreifen bieten bei niedrigen Temperaturen bessere Fahreigenschaften und mehr Sicherheit als die Allwettermodelle. Bei besonders günstigen Motorradreifen sollten Sie ein Auge auf das Herstellungsdatum werfen. Möglicherweise haben die Reifen ihre beste Zeit bereits gesehen und können nicht mehr lange gefahren werden.

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