Die besten Integralhelme 2019

Alles, was Sie über unseren Integralhelm Vergleich wissen müssen

Integralhelme schützen Motorradfahrer nicht nur vor Staub sondern auch bei schweren Stürzen.

Um beim Cruisen mit dem Motorrad gut ausgerüstet zu sein, sollte eine entsprechende Motorradbekleidung nicht fehlen. Neben dem Motorradanzug und Stiefeln gehören Helme zur Standardausrüstung eines Motorradfahrers. Besten Schutz erhalten Sie durch einen komplett geschlossenen Integralhelm. Welche Arten Ihnen zur Verfügung stehen, was Sie beim Integralhelm kaufen beachten müssen und welche Marken beste Integralhelme vertreiben, zeigt ein Integralhelm-Test deutlich.

Diese Arten von Integralhelmen sind auf dem Markt

Zunächst soll Ihnen die Tabelle mit den verschiedenen Arten des Integralhelms einen Überblick über die Sortimente unterschiedlicher Hersteller verschaffen. So können Sie dann besser einschätzen, welcher Sturzhelm für Sie am besten geeignet ist.

Integralhelm Typ Beschreibung
Integralhelm-Klapphelm Beim klappbaren Modell lässt sich der Kinnschutz mit wenigen Handgriffen nach oben klappen, sodass Sie bei kurzen Stopps nicht den kompletten Motorradhelm abnehmen müssen. Auch für Brillenträger bietet das einen großen Vorteil, denn die Sehhilfe können Sie bequem auf- und absetzen. Sollte doch ein Unfall geschehen, fällt es den Rettungssanitätern wesentliche einfacher, den Motorradhelm abzunehmen.
Jethelm Ein Jethelm verfügt in der Standardausführung über keinen Kinnschutz. Dieser kann allerdings bei einigen Modellen nachträglich angefügt werden. Durch die Klippfunktion wird die Stabilität deutlich beeinträchtigt, weshalb er weniger Sicherheit bei Unfällen bietet.
Crosshelm Der Motorcross-Helm überzeugt durch einen stabilen Rundumschutz mit stark ausgeformter Kinnpartie. Dennoch sind diese Cross-Integralhelme sehr leicht und gut durchlüftet, was den Tragekomfort verbessert. Ein Visier fehlt bei vielen Modellen, weshalb eine spezielle Brille notwendig ist.

Eine weitere Einteilung kann nach Art des Visiers vorgenommen werden. Hier unterscheiden Experten in Integralhelm-Tests insgesamt 6 verschiedene Typen. Dazu gehört unter anderem das Klarsicht-Visier. Dies ist die Standardversion für den Integralhelm. Achten Sie auf ein E-Prüfzeichen, um im Straßenverkehr fahren zu dürfen. Das Antibeschlag/Pinlock-Visier ist eine Kombi aus zwei Visieren und schafft ein Luftpolster, welches das Beschlagen verhindern soll. Die Metallstifte könnten allerdings im Blickfeld des Fahrers stören. Desweiteren gibt es ein Getönt-verspiegeltes Visier. Helme mit getönt-verspiegeltem Visier dürfen nur bei Tageslicht und mit einem E-Prüfzeichen verwendet werden. Sie verhindern das Blenden durch Sonneneinstrahlung. Heizvisiere müssen mit der Bordsteckdose des Motorrads verbunden werden. Sie verhindern sehr gut das Beschlagen des Helms, liegen allerdings im hochpreisigen Segment. Bei einem Einsteck-Blendschutz wird eine Lichtfilterfolie zwischen Innen- und Außenseite geschoben, die sich nicht über das komplette Visier erstreckt. So ist das Fahren sowohl am Tag als auch in der Nacht kein Problem.

Eine ECE-Zulassung ist beim Kauf ein absolutes Muss. Zuletzt gibt es auch noch ein Zusätzliches Sonnenvisier. Diese Visiere müssen während der Fahrt per Knopfdruck oder mit der Hand heruntergeklappt werden. Sie werden oberhalb des Klarsicht-Visiers angebracht. Das Reagieren auf sich verändernde Lichtverhältnisse ist spontan möglich.

Die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Integralhelm-Arten

Durch einen Integralhelm-Vergleich werden auch die Vor- und Nachteile der bereits vorgestellten Varianten deutlich, die Ihnen bei der Kaufentscheidung helfen können.

Integralhelm-Art Vorteile Nachteile
Integralhelm-Klapphelm
  • für Brillenträger gut geeignet
  • Helm muss bei kurzen Stopp nicht abgenommen werden
  • einfaches Abziehen bei Rettungseinsätzen
  • Kinnpartie muss perfekt eingerastet sein
  • oftmals klappert der Helm beim Fahren
Jethelm
  • günstig
  • einfaches Aufsetzen
  • weniger Sicherheit
  • Kinnschutz muss zusätzlich gekauft werden
Crosshelm
  • große Kinnpartie
  • leicht
  • gut durchlüftet
  • kein Visier

Das ist für Sie perfekt geeignet

Möchten Sie mit dem Motorrad Motocross betreiben, sollten Sie zu einem professionellem MTB-Integralhelm oder speziellen Motocross Helm greifen. Diese sind in Sachen Stabilität und Form auf die Anforderungen des Rennsports angepasst. Durch den Sonnenschutz wird verhindert, dass Sie bei Rennen geblendet werden und dadurch Unfälle entstehen. Außerdem sorgt die ausgeprägte Kinnpartie für einen möglichst hohen Schutz bei Stürzen auf unebenem Gelände. Für den normalen Alltag ist ein einfacher Integralhelm mit Sonnenblende anzuraten. Im Gegensatz zum Jethelm bieten diese einen hohen Tragekomfort und schützen Ihren Nacken sowie Hals. Der Enduro-Helm beziehungsweise Klapphelm kann Ihnen noch mehr Komfort beim An- und Ausziehen bieten, da Sie den Kinnbereich nach oben schieben können. Vor allem für Brillenträger sind diese Helme eine gute Wahl und auch als Motorroller-Helm geeignet.

Gut zu wissen
Möchten Sie einem Helm verschenken oder Ihr Kind dazu anspornen, einen Helm freiwillig zu tragen, können Sie einen individuellen Helm anfertigen lassen. Neben Mustern und Motiven können teilweise auch Namen auf den Helm gesprüht werden.

Was ist ein Integralhelm?

Die Bedeutung des Integralhelms bezeichnet einen Motorradhelm, der sich aus einem Visier und einem Rundumschutz für den Kopf sowie Nackenbereich zusammensetzt.

Wie muss ein Integralhelm sitzen?

Der Integralhelm muss fest sitzen und darf nicht verrutschen. Die Kinnpartie sowie der Nackenbereich sollten komplett bedeckt sein, sodass bei Unfällen mit dem Motorrad schwere Verletzungen vermieden werden.

Wie lange hält ein Integralhelm? Wie alt darf ein Integralhelm sein?

Im Schnitt beträgt die Lebensdauer der Motorradhelme fünf bis zehn Jahre. Ist er allerdings beschädigt, muss er sofort ausgetauscht werden. Bei heranwachsenden Kindern und Jugendlichen müssen Sie nach jedem Wachstumsschub einen neuen Helm kaufen.

Stiftung Warentest: Der Integralhelm als Rundum-Schutz

Auch Stiftung Warentest hat einen eigenen Integralhelm-Test durchgeführt, um Sie auf Mängel sowie Vorteile unterschiedlicher Modelle hinzuweisen. Vor allem die Modelle mit klappbarem Kinnteil schnitten gut ab, da sie Ihnen ein Plus an Komfort bieten. Wenig zu empfehlen sind die retro Integralhelme von Nexo sowie Takai, da diese beim Fahren stören und es so schneller zu Unfällen kommen kann. Sehr gute Bewertungen erhalten hingegen die AGV Integralhelme. Diese sehen nicht nur optisch gut aus, sondern bieten auch einen sehr guten Schutz sowie hohen Tragekomfort.

Hersteller und Marken von Integralhelmen

Obwohl vor allem AGV Helme sowie HJC Helme von Profis und Hobby-Fahrern gerne verwendet werden, sind auch die Integralhelme anderer Hersteller eine gute Wahl. Die folgende Liste soll Ihnen einen Überblick der besten Marken-Helme verschaffen, sodass Sie in punkto Qualität und Sicherheit auf die richtige Firma setzen.

  • Neotec
  • caberg
  • shark
  • shoei
  • nolan
  • BMW
  • uvex
  • AGV
  • HJC

Neben den einfachen Integralhelmen bieten genannte Firmen häufig auch noch weiteres Motorradzubehör wie eine Gepäckrolle, Halbschalenhelme, Mopedhelme und vieles mehr an.

Kaufberatung: So finden Sie Ihren Integralhelm Vergleichssieger

Einen guten Integralhelm bekommen Sie bei dem Hersteller Nolan.

Sie können den Integralhelm günstig, aber dennoch in guter Qualität kaufen. Hierfür sollten Sie folgende Kriterien beachten:

  • Gewicht in g: Ein Helm sollte nicht schwerer als 1200 bis 1400 Gramm sein, um den Kopf gut bewegen zu können und einen angenehmen Tragekomfort zu haben.
  • Farbe: Besonders begehrt ist der Integralhelm in Schwarz-Matt. Obwohl dieser optisch ein Highlight bietet, empfehlen Experten doch eher zu einem Produkt mit Warnfarben zu greifen, um besser gesehen zu werden.
  • Größe: Bei der Größe sollten Sie darauf achten, dass der Helm fest sitzt ohne zu verrutschen. Da der Integralhelm für Damen schmaler geschnitten ist als der für Herren, sollten Sie geschlechtsspezifisch einkaufen.
  • Pinlock: Möchten Sie mit dem Motorrad früh morgens zur Arbeit fahren, darf ein Pinlock-Visier nicht fehlen.
  • Sonnenblende: Durch eine einschiebbare Sonnenblende können Sie während der Fahrt auf sich verändernde Lichtverhältnisse schnell reagieren ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Alternativ bietet sich das herunterklappbare Sonnenvisier an. Von komplett getönten Scheiben sollten Sie allerdings Abstand nehmen, da diese nur bedingt im Straßenverkehr zulässig sind.
  • Verschluss: Ein Microlock-Ratschenverschluss sorgt dafür, dass die Haut nicht eingequetscht wird und sich der Helm während der Fahrt nicht öffnen kann.
  • Prüfsiegel: Um mit dem Helm im Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen, ist eine Zertifizierung mit der ECE 22.02 Norm ein absolutes Muss.

Fazit: Geizen Sie beim Integral-Helm nicht am Preis

Um einen guten Helm zu erhalten, darf ein eigener Integralhelm-Test beziehungsweise Vergleich der Produkte von HJC, BMW und Co. nicht fehlen. Wichtige Kriterien sind vor allem die passende Größe sowie die Prüfsiegel. Ohne ein ECE TÜV-Siegel darf der Helm nicht auf der Straße verwendet werden. Sind Sie viel unterwegs, sollten Sie zu einem klappbaren Integralhelm mit Sonnenschutz sowie Pinlock-Funktion greifen. Neben dem HJC Integralhelm schneiden vor allem die AGV-Helme in einem Vergleich des unabhängigen Instituts Stiftung Warentest sehr gut ab.

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