Die besten Outdoor-Handys 2019

Alles, was Sie über unseren Outdoor-Handy Vergleich wissen sollten

Outdoor Handy Test Vergleich

Beim Wandern kann ein Outdoor-Handy auch als GPS-Gerät dienen.

Um von der Baustelle aus mit der Firma in Verbindung zu bleiben oder während der Ski-Tour ein paar Worte mit der Familie zu wechseln, muss es nicht unbedingt das neueste Smartphone oder ein Baustellenhandy sein. Die meisten Smartphones sind mit empfindlicher Technik ausgestattet, die meist in nicht sonderlich robusten Gehäusen untergebracht ist. Wer ein Endgerät für den Einsatz im Freien sucht, ist mit einem Outdoor-Handy besser beraten. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Eigenschaften bei einem Outdoor-Handy wichtig sind und worauf es bei einem Outdoor-Handy Test ankommt.

Verschiedene Outdoor-Handy-Arten in der Übersicht

Wer beruflich oder privat viel im Freien unterwegs ist und erreichbar sein muss, kommt um ein zusätzliches Handy nicht herum. Wer dennoch nicht ständig mehrere Endgeräte mit sich herumschleppen möchte, kann zu einem Outdoor-Handy mit Dual-SIM greifen. Auf dem Markt sind zahlreiche Geräte erhältlich, die entsprechend geschützt sind und sowohl ein gut ablesbares Display haben, als auch mit integrierter Kamera für Fotos und GPS daherkommen. Bei einem Outdoor-Handy Test wird der Schutz vor Witterungseinflüssen in Form einer vierstelligen Zeichenfolge angegeben. Dabei gilt: Je höher die Zahl, desto besser die Schutz-Art. Die erste Ziffer nach der Buchstabenkombination IP gibt die Widerstandsfähigkeit gegen Schmutz und Staub an, während die zweite den Schutz gegen eindringendes Wasser beschreibt. Eine umfassende Schutz-Kategorie für ein Outdoor-Handy ist die Schutzklasse IP68. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass der betreffende Handy-Typ vollkommen gegen eindringenden Staub geschützt ist und auch längere Zeit unter Wasser übersteht.

Outdoor-Handy-Art Beschreibung
Outdoor-Handy mit Einfach-SIM Dieser Handy-Typ ist mit lediglich einer SIM-Karte bestückt. Zum Wechsel zwischen Firmenkarte, Privatkarte und Auslandskarte muss das Handy geöffnet und die SIM-Karte manuell ausgetauscht werden.
Outdoor-Handy mit Dual-SIM Dual-SIM-Handys bieten den Vorteil, dass zwischen zwei SIM-Karten im laufenden Betrieb gewechselt werden kann. Das Öffnen des Handy-Gehäuses oder andere Maßnahmen sind nicht notwendig.

Vor- und Nachteile verschiedener Outdoor-Handy-Typen

Ist das Outdoor-Handy mit Dual-SIM ausgestattet, kann ohne Weiteres zwischen mehreren Handyverträgen oder Mobilfunkanbietern gewechselt werden. Die Vorteile von Dual-SIM werden insbesondere dann deutlich, wenn bei ungünstigen Witterungsbedingungen oder mit eiskalten Händen im Freien die SIM-Karte gewechselt werden muss. Auf Dauer sind Schäden an der empfindlichen Elektronik des Handys, Smartphones oder der verbauten Kamera vorprogrammiert. Für die Nutzung einer zweiten SIM-Karte im Outdoor-Handy oder Outdoor-Smartphone ist allerdings auch ein zweiter Handy-Vertrag notwendig, der mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Wer sich des Öfteren über Zoll-Grenzen hinweg ins Ausland bewegt, ist mit zwei regionalen SIM-Karten häufig besser bedient. Je nachdem, in welchem Land gerade telefoniert wird, fällt die Wahl auf die entsprechende SIM-Karte. Zubehör wie eine Schutztasche sind für die Aufbewahrung eines Outdoor-Handys keine übertriebene Vorsichtsmaßnahme. Sowohl bei Outdoor-Aktivitäten als auch auf dem Bau wird das Handy hiermit vor Umwelteinflüssen geschützt. Die wichtigsten Vor- und Nachteile sind in der folgenden Übersicht noch einmal zusammengefasst.

Outdoor-Handy-Typ Vorteile Nachteile
Outdoor-Handy mit einer SIM-Karte
  • geringe Unterhaltungskosten
  • umständlich in der Handhabung
  • Gefahr von eindringendem Schmutz und Wasser
Outdoor-Handy mit Dual-SIM
  • komfortabler Wechsel zwischen den SIM-Karten
  • kein Öffnen des Gehäuses notwendig
  • Kosten für zusätzlichen Vertrag

Welches Outdoor-Handy ist für Sie geeignet?

Welche Art von Outdoor-Handy Sie zu Ihrem persönlichen Outdoor-Handy Vergleichssieger wählen, hängt nicht ausschließlich von der Anzahl der SIM-Karten ab. Wenn sich Test -Experten eines einschlägigen Fach-Magazins oder der Stiftung Warentest mit Outdoor-Produkten beschäftigen, steht regelmäßig der Schutz gegenüber den Witterungseinflüssen im Fokus. So sollte ein Outdoor-Handy robust sein, um Regen, Schnee und längere Sonneneinstrahlung zu überstehen, hat weder auf einer Baustelle noch im Gelände etwas zu suchen.

Gut zu wissen
Outdoor-Handys mit nur einem SIM-Karten-Platz müssen zu jedem Kartenwechsel geöffnet werden. Dabei kann sowohl auf der Baustelle als auch im Gelände leicht Feuchtigkeit an die empfindliche Elektronik gelangen. Darüber hinaus können sich durch das häufige Öffnen des Gehäuses Schwachstellen beim Schutz vor Umwelteinflüssen ergeben.

Wofür möchten Sie das Outdoor-Handy einsetzen?

Ist das Handy lediglich spritzwassergeschützt, ist die Schutzklasse für den Outdoor-Einsatz letzten Endes nicht ausreichend. Ist das Outdoor-Handy wasserdicht, übersteht es auch das Herunterfallen in eine Pfütze oder einen Bach. Ob Sie sich für ein Outdoor-Handy ohne Kamera oder mit Kamera entscheiden, hängt in erster Linie vom Einsatzbereich ab. Sollen in der Natur stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen gemacht werden, ist dafür auch eine Kamera von entsprechender Qualität Voraussetzung. Um auf einer Baustelle den ein oder anderen Sachverhalt zu dokumentieren, reicht hingegen eine einfache Kamera vollkommen aus. Von Outdoor-Handys unter 100 Euro können Sie in der Regel keine brillanten Bildaufnahmen erwarten. Während die genaue Positionsbestimmung auf einer Baustelle zumeist von untergeordneter Bedeutung ist, kann beispielsweise beim Wandern oder Geo-Caching ein Outdoor-Handy mit GPS wertvolle Dienste leisten. Im Idealfall bietet das Handy auch noch eine Tracking-Funktion, mit deren Hilfe mehrere Geländekoordinaten oder die Tages-Route aufgezeichnet werden können. Ob beruflich oder in der Freizeit genutzt, sollte ein Outdoor-Handy klein sein. Auf Bergtouren zählt jedes zusätzliche Gramm Gewicht und auch während einer Baustellenbegehung möchte niemand unnötigen Ballast mit sich herumschleppen.

Für wen ist ein Outdoor-Handy interessant?

Grundsätzlich sind Outdoor-Handys für alle Altersgruppen interessant. Ein spezielles Outdoor-Handy für Senioren ist aktuell zwar nicht auf dem Markt, jedoch besitzen Outdoor-Handys generell eingeschränkte Funktionen und sind daher leichter bedienbar. Insbesondere die griffigen Tasten werden sowohl von Senioren als auch von Outdoor-Sportlern geschätzt. Wer sich über einen längeren Zeitraum hinweg im Freien aufhält und klamme Hände hat, tut sich mit der Bedienung eines Touch-Screens erfahrungsgemäß schwer.

Die beliebtesten Outdoor-Handy-Marken und Hersteller

Während die Fülle an unterschiedlichen Smartphones immens und kaum zu überblicken ist, hält sich das Angebot an Outdoor-Handys in überschaubaren Grenzen. Die wenigen Hersteller lassen es sich allerdings nicht nehmen, mit mehreren Modellen am Markt vertreten zu sein. Dazu gehören die Outdoor-Handy Nokia ebenso wie die Outdoor-Handy Samsung (z. B. das Galaxy 4 Outdoor Modell), Outdoor-Handy Cyrus und Outdoor-Handy CAT Modelle. Wir haben ein Listing der aktuell beliebten Marken für Sie zusammengestellt:

  • Samsung
  • CAT
  • Nokia
  • Cyrus

Als sehr beliebt haben sich die Outdoor-Handy Samsung Modelle in schwarz erwiesen.

Kaufberatung für Outdoor-Handys

Outdoor Handy Test Vergleich

Auch bei der Arbeit auf der Baustelle ist ein Outdoor-Handy sinnvoll.

Ein günstiges Outdoor-Handy ist bereits für deutlich unter 100 Euro zu haben. Wer auf Zusatzfunktionen und eine hochwertige Kamera verzichten kann, wird in diesem Preissegment aller Wahrscheinlichkeit nach fündig. Entscheidend für die Outdoor-Tauglichkeit eines Handys ist in erster Linie der Schutz gegenüber den Witterungseinflüssen. Auch auf ein stabiles, robustes Display, das den ein oder anderen Schlag wegsteckt, sollten Sie achten, wenn Sie ein Outdoor-Handy kaufen. Ein weiterer Punkt ist die Beschaffenheit der Tasten. Eine griffige Tastatur ist Garant dafür, dass es auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen zu keinen Bedienungsproblemen mit dem Outdoor-Handy kommen kann. Ein weiterer Aspekt, der bei der Kaufberatung für ein Outdoor-Handy eine Rolle spielt, sind die Reflexionseigenschaften des Displays. Nur ein entspiegeltes Display bietet die Möglichkeit, das Outdoor-Handy auch bei Sonneneinstrahlung zuverlässig zu benutzen. Das beste Outdoor-Handy muss in jedem Fall Ihren Ansprüchen genügen.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer robusten Alternative zu seinem Smartphone oder Baustellenhandy ist, findet in den Outdoor-Handys eine attraktive Produktkategorie. Besonders praktisch sind Outdoor-Handys mit Dual-SIM. Bei diesen Geräten kann zwischen zwei unterschiedlichen Mobilfunk-Verträgen unproblematisch gewechselt werden. Wichtige Eigenschaften eines Outdoor-Handys sind der Schutz gegen die Umwelteinflüsse sowie die Handlingeigenschaften. Eine griffige Tastatur und ein gut ablesbares Display spielen eine besondere Rolle. Dabei kostet das eine oder andere Outdoor-Handy unter 100 Euro und ist somit recht erschwinglich.

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