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Managementsystem für das Test- und Vergleichsverfahren.
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Jagdmesser-Kaufberatung 2021
So finden Sie in einem Jagdmesser Test das beste Produkt

Die besten Jagdmesser 2021

Jagdmesser sind in verschiedenen Griff- und Klingenformen erhältlich.

Als Messer für die Jagd konzipiert, sind Sie in der Lage, mit diesem Klappmesser Wild zu töten und anschließend aufzubrechen. Die wenigsten Mitmenschen frönen der Jagdleidenschaft. Dennoch finden Jagdmesser weithin Interesse. Ein stabiles Jagdmesser als Taschenmesser findet bei Outdoor-Anhängern, Wanderern oder Anglern Anklang.

Jagdmesser zum Aufbrechen lassen sich auch anderweitig verwenden. Wichtig sind eine stabile Klinge und ein sicherer Griff, der nicht aus der Hand gleitet. Wir verraten Ihnen, was ein gutes Jagdmesser ausmacht, welche Hersteller es gibt und wie sich Jagdmesser schärfen lassen.

Die Form der Klingen variiert

Jägermesser lassen sich anhand der Klingenform unterscheiden. Die Form der Klinge bestimmt die Verwendung der Jagdmesser. In einen Jagdmesser Test fließen nur die wichtigsten Klingentypen ein. Insgesamt gibt es etwa 15 Unterscheidungen hinsichtlich der Form der Klinge.

  • Drop Point: Diese Klingenform kommt bei Jagdmessern besonders häufig vor. Der Klingenrücken ist zur Spitze hin in Richtung Scheide geneigt. Dadurch verlagert sich die Messerspitze zur Scheide hin. Ist das Jagdmesser scharf, lassen sich damit präzise Schnitte ausführen und das unter dem Fell liegende Fleisch des Wildes wird nicht beschädigt.
  • Clip Point: Bei diesen Klingen kehrt sich das eben Beschriebene um. Der Rücken der Klinge nähert sich der nach unten versetzten Spitze des Messers. Diese Taschenmesser sind durch die Medien bekannt geworden und gelten als typische Outdoormesser.
  • Skinner: Bei diesem Jagdmesser mit Scheide wirkt die Klinge stark bauchig. Die Messerlänge bleibt gleich, die Schneidfläche vergrößert sind dagegen deutlich. Der Klingenrücken kann ähnlich der Drop Point Klingenform gearbeitet sein. Das Messer kommt bei Abhäute Arbeiten zum Einsatz.

Die Vor- und Nachteile der genannten Jagdmesser Typen

Jagdmesser Klinge TypVorteileNachteile
Drop Point
  • weit verbreitet
  • umfangreiche Produktpalette
  • für präzise Arbeiten geeignet
  • weniger für andere Outdooraktivitäten geeignet
Clip Point
  • vielseitig verwendbar
  • umfangreiches Angebot
  • beliebt als Outdoormesser
  • Qualitätsunterschiede
  • nicht für alle Tätigkeiten geeignet
Skinner
  • bauchige Form
  • Schneidfläche vergrößert sich
  • vereinfacht Abhäute Arbeiten
  • bauchige Form schränkt Verwendungsmöglichkeiten ein

Jäger oder Nichtjäger?

Vor dem Kauf eines Jagdmessers sollten Sie genau überlegen, was Sie damit vorhaben. Zum Abhäuten eignen sich beispielsweise Skinner-Jagdmesser, Clip Points sind flexibler einsetzbar.

Sind sie Jäger, ist es besonders wichtig, ein Jagdmesser zu kaufen, welches Ihren Ansprüchen genügt. Sie benötigen ein Jagdmesser mit Aufbrechklinge. Die Drop Point Klingenform ist die wichtigste Voraussetzung für ein Damastmesser für das Jagdgeschäft.

Möchten Sie als Nichtjäger zu einem robusten Jägermesser greifen, ist die Bandbreite an in einem Jagdmesser Test aufgeführten Produkten größer. Ein Jagdmesser mit Gravur kann ein individuelles Geschenk für Camper und Outdoorbegeisterte sein. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass es sich um ein stabiles Jagdmesser handelt und sich damit auch Fische ausnehmen oder dickere Äste zerteilen lassen.

Zum Ausnehmen von Fischen wird eine schmale Klinge gebraucht

Messer für das Ausnehmen von Fischen
Wenn Sie Angler sind und mit Ihrem neuen Jagdmesser als Klappmesser meist Fische ausnehmen, ist eine schmale Klinge von Vorteil.

Die Form der Klinge ist wichtig und hängt davon ab, wie ein Puma Jagdmesser zum Einsatz kommen soll. Um das Messer flexibel nutzen zu können und auch dicke Äste mit einem Jägermesser spalten zu können, ist eine schwere und stabile Klinge notwendig. Mit einem schmalen Klingenrücken kommen Sie hier nicht weit. Von Vorteil ist auch, wenn das Jagdmesser feststehend gewählt wird.

Jäger benötigen eine kürzere Klinge

Ist das Jagdmesser mit einem Hirschhorngriff versehen, kann es auch dekorative Zwecke erfüllen und zum Beispiel ein rustikales Jagdzimmer schmücken. In diesem Fall macht es optisch mehr her, wenn das Jagdmesser aus Hirschhorn auch eine lange Klinge besitzt.

Auf der Jagd zählen allein die praktischen Eigenschaften. Das beste Jagdmesser für das Jagdgeschäft besitzt eine Länge zwischen acht und elf Zentimetern. Eine kurze Klinge lässt sich sicherer und gezielter einsetzen. Beim Outdoormesser können lange und spitze Klingen schnell zu Verletzungen führen, wenn Sie den Umgang mit dem Damast Jagdmesser nicht beherrschen.
In diesem Video werden einmal verschiedene Klappmesser für die Jagd näher vorgestellt:

Das Messer muss gut in der Hand liegen

Wenn Sie mit einem scharfen Messer in der Küche hantieren und dabei wegrutschen, kann dies zu schlimmen Verletzungen führen. Die Messer im Jagdmesser Vergleich sind noch um einiges schärfer.

Entscheiden Sie sich für ein Jagdmesser, welches auch in Größe und Form zu Ihren Händen passt.

Bei diesem Thema sollten Sie keine Kompromisse eingehen. Ein günstiges Jagdmesser wird vermutlich nach längerem Gebrauch zu Krämpfen in den Armen führen. Auch steigt die Verletzungsgefahr, wenn Sie das Jagdmesser nicht sicher beherrschen.

Kunststoffgriffe sind widerstandsfähig

Als Griff-Material sind Holz und Kunststoff besonders beliebt.

Bei den Griffen haben Sie die Wahl aus verschiedenen Materialien:

  • Cocobolo
  • Pakkaholz
  • Hirschhorn
  • Kunststoff
  • Micarta

Bei Cocobolo handelt es sich um ein Hartholz, welches eine lange Tradition in der Verwendung als Möbelholz besitzt. Das Tropenholz widerspricht einem umweltbewussten Kauf. Alternativ kann auf Walnuss oder Birke zurückgegriffen werden.

Griffe aus Hirschhorn waren früher weit verbreitet. Heute geht der Trend zu Pakkaholz. Dieses Multiplex Holz findet oft bei günstigen Jagdmessern Verwendung. Suchen Sie nach einem widerstandsfähigen und pflegeleichten Material, ist Kunststoff eine gute Wahl.

FAQ: Fragen und Antworten zu Kauf und Verwendung von Jagdmessern

Haben Sie Ihren persönlichen Jagdmesser Vergleichssieger bereits gefunden? Die Stiftung Warentest kann in unsere Betrachtungen nicht einfließen, denn es wurde noch kein Jagdmesser Test durchgeführt. Möchten Sie sich noch etwas näher mit dem Thema vertraut machen, können unsere abschließenden FAQs eine Hilfe sein, die passende Kaufentscheidung zu treffen.

Gute Jagdmesser – welche Marken?

Wenn Sie nach einem guten Jagdmesser suchen, werden Ihnen einige Hersteller begegnen. Ein Böker Jagdmesser steht für Qualität. Hersteller wie Micarta, Walther oder Linder bieten das Jagdmesser handgeschmiedet und aus Stahl an. Jagdmesser dieser Marken sind robust und langlebig.

Ein hochwertiges Jagdmesser aus Carbonstahl haben auch Victorinox, Fiskars, Helle oder Opinel im Sortiment.

Jagdmesser schärfen?

Sie können ein Jagdmesser schärfen, wie sie mit einem herkömmlichen Messer auch verfahren würden. Einige Dinge gibt es dennoch zu beachten. Wenn Sie das Jagdmesser häufig verwenden und großen Belastungen aussetzen, darf der Winkel nicht zu spitz verlaufen. Schauen Sie selbst, wie dünn die Schneidfläche für Ihre speziellen Aufgaben beschaffen sein sollte.

Was zeichnet ein gutes Jagdmesser aus?

Achten Sie auf die Qualität
Achten Sie auch darauf, dass Messer und Griffschalen fest miteinander verbunden sind. Ein gutes Jagdmesser liegt auch bei Wind und Regen gut in der Hand.

Wir sind in der Kaufberatung bereits auf einige Merkmale eingegangen, die ein hochwertiges Jagdmesser ausmachen. In einem Jagdmesser Test wird der Messerklinge große Bedeutung beigemessen.

Es ist von Vorteil, wenn die Klinge aus Damast Stahl besteht. Das Material erscheint robust und lässt sich einfach schärfen. Die Klinge muss in jedem Fall stabil genug sein, um den verschiedenen Aufgaben zu entsprechen.

Was für ein Messerschärfer ist für Jagdmesser angebracht?

Sie besitzen bereits einen Messerschärfer für die Schneidwerkzeuge in der Küche?  Dieser ist im Messer-Block enthalten? Sie können diese Messerschärfer zwar verwenden, erzielen aber mit einem typischen Schleifstein bessere Ergebnisse. Die ebene Oberfläche macht es auch Anfängern möglich, ein stumpf gewordenes Jagdmesser wieder einsatzfähig zu machen.

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