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Deocreme-Kaufberatung 2021
So finden Sie in einem Deocreme Test das beste Produkt

Die besten Deocremes 2021

Deocremes sind deutlich nachhaltiger als andere Deo-Varianten.

Die heutige Zeit ist geprägt von Stress und Hektik. Da kann es schnell passieren, dass man ins Schwitzen gerät und sich dieser Umstand in Form von unliebsamen Körperausdünstungen bemerkbar macht. Wer schon einmal in solch einer Situation war, der weiß, wie peinlich das sein kann.

Deocremes sorgen für schnelle und dauerhafte Abhilfe. Im Gegensatz zu Deodorants benötigen sie keine Treibhausgase und verursachen weniger Verpackungsmüll. Sie werden mit den Fingerspitzen auf die Haut aufgetragen und sind besonders ergiebig.

Wir setzen uns in dieser Kaufberatung mit den einzelnen Arten, die im Deocreme-Vergleich zu haben sind, auseinander, beschäftigen uns mit den „guten“ und „schlechten“ Inhaltsstoffen in Deocremes und stellen Ihnen einige bekannte Deocreme-Marken vor.

Antitranspirant oder Deodorant – die zwei wichtigsten Deocreme-Varianten

Deocremes stehen, ebenso wie klassische Deodorants, in zwei Variationen zur Verfügung, die sich in erster Linie hinsichtlich ihrer Wirkweise voneinander unterscheiden:

  • Deocreme-Antitranspirante
  • Deocreme-Deodorants

Eine Deocreme als Antitranspirant sorgt dafür, dass keine Gerüche entstehen

Aluminiumsalze
Es gibt zwar bis heute keinen eindeutigen Beweis für die Auswirkungen von Aluminiumsalzen auf die Gesundheit, jedoch wird nach wie vor dazu geraten, Produkte auf deren Basis nur sparsam anzuwenden.

Die Haupteigenschaft von Antitranspiranten ist, dass sie der Entstehung von Schweiß unmittelbar entgegenwirken. In der Regel realisieren sie das mit der Hilfe von Aluminiumsalzen. Letztere fungieren bildlich ausgedrückt als Verschlussmechanismus für die Schweißporen, indem sie sich auf ebendiese legen. Auf diese Art und Weise kann das Sekret nicht aus der Hautoberfläche dringen, wo es die Grundlage für Körpergeruch bilden würde.

Eine Deocreme als Deodorant überdeckt die Gerüche

Im Gegensatz zu einem Antitranspirant kann eine Deocreme in Form eines Deodorants nicht verhindern, dass Schweiß aus den Hautporen austritt. Vielmehr hemmt es den eintretenden Geruch mit der Hilfe von unterschiedlichen Duftstoffen. Je nach Produkt können zudem Inhaltsstoffe enthalten sein, die dem Wachstum von Bakterien, die maßgeblich verantwortlich für die Entstehung der Ausdünstungen sind, entgegenwirken.

Die Vor- und Nachteile beider Ausführungen auf den Punkt gebracht

Deocreme-ArtVorteileNachteile
Deocreme-Antitranspirant
  • hemmt die Schweißentwicklung
  • schließt Gerüche von vornherein aus
  • Wirkung basiert im Normalfall auf Aluminiumsalzen
Deocreme-Deodorant
  • überdeckt Gerüche
  • bremst, je nach Produkt, das Wachstum von geruchsauslösenden Bakterien
  • verhindert nicht die Schweißbildung

Welche Vorteile haben Deocremes gegenüber klassischen Deosprays?

Wenn Sie die Deocreme auftragen, genügt schon eine Fingerspitzenmenge. Dadurch sind diese Deos sehr ergiebig.

Ein entscheidender Vorteil von Deocremes ist, dass sie ohne die Inanspruchnahme von Treibhausgasen auskommen. Ebenfalls wird für gewöhnlich kein Plastik für die Verpackung verwendet. Beide Tatsachen wirken sich positiv auf die Umwelt aus.

Des Weiteren sind Deocremes deutlich ergiebiger als klassische Deodorants. Pro Anwendung genügt bereits eine Fingerspitzenmenge, sodass ein Tiegel Deocreme durchschnittlich ein halbes Jahr und mehr ausreicht – selbst, wenn man sie täglich aufträgt. Diese Ausbeute erreicht man mit einem klassischen Deodorant in der Regel nicht.

Abgesehen davon, dass Deocremes gegen unangenehme Körpergerüche agieren sollen, pflegen viele Produkte die Haut zusätzlich. Cremes auf der Basis von Sheabutter enthalten zum Beispiel wertvolle Vitamine und Mineralien. Andere Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und heilend.

Kurzer Exkurs zu den Dos and Don´ts der Inhaltstoffe

Die Kontroversen, die immer noch im Zusammenhang mit Aluminiumsalzen bestehen, haben wir bereits angedeutet. Darüber hinaus basiert die Wirkung von Deocremes auf weiteren Inhaltsstoffen, die sich für gewöhnlich in die Kategorien „bedenklich“ und „unbedenklich“ einteilen lassen. Die folgende Tabelle soll Ihnen einen informativen Überblick über ebendiese verschaffen.

unbedenkliche InhaltsstoffeErklärung
Fett
  • verantwortlich für die Konsistenz
  • zum Beispiel Kokosöl, Sheabutter, Bienen- oder Carnbaubawachs oder Vaseline
Stärke
  • dient zum Andicken
ätherische Öle
  • überdecken den Schweißgeruch
  • zum Beispiel Extrakte aus Kräutern, Früchten oder anderen Pflanzen
Natron
  • natürliches Mineralsalz
  • neutralisiert Bakterien
  • tritt als Alternative zu den Aluminiumsalzen auf
Zinkoxid
  • trocknende (aber nicht austrocknende) Eigenschaften
  • wirkt antiseptisch

Nachfolgend eine Liste von Inhaltsstoffen, auf die Sie lieber verzichten sollten:

bedenkliche InhaltsstoffeErklärung
Alkohol
  • kann die Haut austrocknen und reizen
Mineralöle
  • dienen als Weichmacher/Emulgator
  • verstopfen die Poren
  • gelten als umweltproblematisch
Konservierungsstoffe
  • sollen Deocremes haltbar machen
  • Parabene stehen im Verdacht, den Hormonhaushalt zu beeinflussen
synthetische Duftstoffe
  • können die Haut reizen Allergien auslösen

Empfehlenswerte Marken für Ihren persönlichen Deocreme-Test

Deocremes mit ätherischen ölen riechen nicht nur angenehmn, sondern sind meistens auch besser verträglich als jene mit künstlichen Zusatzstoffen.

Wenn Sie eine Deocreme kaufen möchten, werden Sie vor unzählige Wahlmöglichkeiten gestellt. Es ist daher sinnvoll, sich im Vorfeld Gedanken über wichtige Kaufkriterien, wie etwa die Inhaltsstoffe zu machen. Soll es beispielsweise eine Deocreme ohne Aluminium, eine Deocreme mit ätherischen Ölen oder eine Deocreme mit Bienenwachs sein? Ist das entschieden, können Sie zur Produktauswahl übergehen. Deodorantcremes mit einem guten Ruf stammen unter anderem von diesen Herstellern:

  • Jean & Len
  • PonyHütchen
  • We Love The Planet
  • Pimo
  • Plantary
  • Wolkenseifen
  • Greendoor

In aller Regel bekommen Sie die, zumeist aluminiumfreien, Deocremes dieser und vieler anderer Marken im Drogeriefachmarkt. Alternativ können Sie sie online bestellen. Das geht einfach und bequem und erlaubt sogar einen ausgiebigen Preis-Leistungs-Vergleich im Vorfeld.

Wer weiterführende Entscheidungshilfen benötigt, der kann einen Blick auf den Deo-Test von Stiftung Warentest werfen. Das unabhängige Verbraucherportal beschäftigte sich in seiner AUSGABE 06/2019 ausführlich mit Rollern, Sticks und Cremes.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um Deocremes

Wie wendet man Deocremes richtig an?

Das Auftragen einer Deocreme ist keine Zauberkunst. Dennoch folgt es einigen grundsätzlichen Schritten:

  • die Haut in den Achselhöhlen gründlich säubern und trocknen
  • Dem Tiegel mit dem Finger eine kleine Menge (Erbsengröße genügt im Normalfall) Deocreme entnehmen beziehungsweise aus der Tube oder dem Spender herausdrücken
  • Die Creme in der Achselhöhle mit kreisenden Bewegungen verteilen und sanft einmassieren

Gut zu wissen: Fett ist ein Hauptbestandteil von Deocremes. Damit sie sich bei warmen Temperaturen nicht verflüssigen, empfiehlt es sich, sie an kühlen Orten aufzubewahren.

Eignen sich Deocremes auch für empfindliche Haut?

Prinzipiell spricht nichts dagegen, Deocremes für empfindliche Haut zu nutzen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass ausnahmslos Produkte mit maximaler Hautverträglichkeit zum Einsatz kommen. Befinden sich stark reizende Zusätze, wie etwa Alkohol oder synthetische Duftstoffe, in der Creme, steigt das Risiko für Hautirritationen und schmerzhaften allergischen Reaktionen. Rötungen und Juckreiz sind nur einige Resultate, die darauf folgen. Generell sollten sich Personen, die unter empfindlicher Haut leiden, für Deocremes auf der Basis natürlicher Ingredienzien entscheiden.

Ein Auftragen der Deocreme direkt nach der Rasur ist im Übrigen ebenfalls nicht zu empfehlen. Vielmehr gilt es, der Haut die Zeit zu geben, die sie für ihre Entspannung benötigt und erst danach zur Deocreme zu greifen.

Wie lange wirken Deocremes?

Die Wirkdauer von Deocremes fällt unterschiedlich aus. Hochwertige Produkte sollten jedoch über einen Mindestzeitraum von 12 Stunden Schutz vor unangenehmen Schweißgerüchen gewährleisten.

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