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Gute Rennradschuhe bekommen Sie bereits unter 100 Euro

Immerhin fast vier Millionen Menschen in Deutschland besitzen ein Rennrad. Dabei ist eines besonders wichtig, wenn man sich auf ein Rennrad schwingen und größere Road-Touren unternehmen möchte: eine passende Ausrüstung.

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radfahrer auf einem rennrad der schwarze rennradschuhe trägt

Rennradschuhe mit Klick-System sichern den Fuß optimal auf einem entsprechenden Klicksystem-Pedal.

Vor allem die Rennradschuhe, welche die Verbindung zwischen Rad und Fahrer herstellen und üblicherweise über ein Klick-System mit den Pedalen verbunden sind, sollten perfekt sitzen und sowohl Komfort als auch Sicherheit bieten.

Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, hunderte Euro für ein Paar Schuhe auszugeben. Bereits ab 50 Euro können vor allem Anfänger gute Einsteigermodelle finden, die sich für normale Touren einwandfrei eignen.

In unserer Kaufberatung 2020 haben wir für Sie die wichtigsten Kaufkriterien sowie nützliche Informationen rund um Rennradschuhe zusammengetragen, die Ihnen die Auswahl erleichtern und Ihnen helfen sollen, den perfekten Rennradschuh für sich zu finden.

Damen- und Herren-Rennrad-Klickschuhe unterscheiden sich vor allem hinsichtlich verfügbarer Größen

Zwar werden auch separate Damen- und Herren-Rennradschuhe angeboten, viele Hersteller verzichten inzwischen aber auch auf eine Unterteilung nach Geschlechtern. Reine Damenschuhe haben in der Regel einen höheren Spann und sind im Vorfuß eher breit.

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Zudem reichen die Größen bei Damenschuhen meist von 36 bis 42, maximal 43. Männerschuhe sind häufig erst ab Größe 37 erhältlich und enden bei Größe 48 bis 50. Einige Hersteller bieten auch Unisex-Rennradschuhe nur bis Größe 46 an.

Rennradschuhe für den Sommer müssen vor allem einen guten Luftaustausch ermöglichen

Abstimmen sollten Sie Ihr Schuhwerk außerdem auf Witterungsbedingungen und die jeweilige Saison. So gilt es, seine Füße im Winter vor Kälte und Nässe zu schützen und im Sommer eine ausreichende Luftzirkulation zu ermöglichen.

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Rennradschuh-ArtBeschreibung
Sommer-Rennradschuhe
  • Mit Mesh-Einsätzen und Lüftungskanälen sorgen Sommer-Rennradschuhe stets für eine gute Belüftung des Fußes.
  • Fußschweiß wird so verhindert und der Fuß zuverlässig gekühlt.
  • Die Schuhe enden unterhalb des Fußknöchels.
  • Für regnerische oder kühle Tage kann ein zusätzlicher Neopren-Überschuh genutzt werden.
Winter-Rennradschuhe
  • Rennradschuhe für den Winter haben einen höheren Schaft, der üblicherweise aus Neopren besteht.
  • Sie verfügen über geschützte oder keine Perforierungen und sind daher gegen Wasser, Wind und Kälte die bessere Wahl.
  • Der Vorteil gegenüber Überzieh-Schuhen ist, dass eine höhere Dampfdurchlässigkeit Fußschweiß vorbeugt.

Die wichtigsten Kaufkriterien im Überblick

Wesentlich wichtiger als die Schuh-Optik und die Entscheidung zwischen weiß, blau oder schwarz eingefärbtem Material, sind folgende Kriterien, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie die besten Rennradschuhe für sich finden möchten:

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  • Eignung für Pedale
  • Rennradschuhe ohne Klick-System oder für Klicksysteme entwickelt
  • Größe
  • Material
  • Art der Sohle
  • Damen- oder Herren-Rennradschuh
  • Saisonale Eignung
  • Verschlussart
rennradschuhe mit klettverschluss in schwarz rot

Rennradschuhe mit Klettverschluss lassen sich besonders schnell und einfach öffnen und schließen.

Rennradschuhe für Klickpedale verfügen in der Regel über drei Fixierungspunkte, an denen die Schuhplatten, oder auch Cleats, befestigt werden können. Mountainbike-Schuhe weisen hingegen nur zwei Befestigungspunkte auf.

Einige Rennradcleats sind ebenfalls für Zweipunkt-Befestigungen konzipiert. Die zugehörigen Pedale sind aber meist mit Adaptern ausgestattet, sodass sie auch an einem Drei-Punkt-Schuh fixiert werden können.

Möchten Sie Ihr Rennrad ohne Klicksystem-Schuhe nutzen, sollten Sie die Pedale entsprechend anpassen. Mit einfachen Tourenfahrradschuhen auf Klickpedalen zu fahren kann unangenehm sein und den Schuh schädigen.

Achten Sie in diesem Fall darauf, dass Sie sehr schmale Schuhe wählen, um möglichst nah an die Kurbel heranzukommen, und solche, die über eine rutschfeste Sohle verfügen, um auf Plattformpedalen nicht zu rutschen und so die Kontrolle zu verlieren.

Ein sehr ausschlaggebendes Kriterium ist auch die Sohle des Rennradschuhs. Günstige Rennradschuhe haben im Vergleich oft eine weichere Sohle als teure Modelle. In diesem Fall wurde durch den Hersteller mehr Nylon verarbeitet, was zu Verformungen und unangenehmen Druckgefühlen an der Fußsohle während der Fahrt führen kann.

Wer häufig und lange Touren fährt, sollte unbedingt zu einer harten und steiferen Sohle mit hohem Carbon-Anteil greifen. Das Carbon sorgt nicht nur für einen höheren Komfort, sondern verringert auch das Gewicht des Schuhs deutlich. Zudem wird die Kraftübertragung optimiert.

Da Rennradschuhe sehr eng anliegen, dennoch keinen Druck ausüben, leicht und auch noch atmungsaktiv sein sollen, ist das Material ebenfalls eine wichtige Kaufkriterien-Kategorie. Vor allem sollten leichte Materialien, wie Microfiber Leder, Mesh und Nylon verarbeitet sein.

Freunde einer ansprechenden Optik finden diese dann auch in allen Farben, von blau über schwarz-weiß bis rot. Dennoch sollte die Funktionalität stets im Fokus stehen.

Während sich Klettverschlüsse besonders schnell öffnen und schließen lassen, sorgen Drehverschlüsse für einen hohen Tragekomfort

Die verschiedenen Verschlussarten an Radschuhen beeinflussen nicht nur Tragekomfort und Passform, sondern sind auch unterschiedlich leicht bzw. schwer zu bedienen.

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Während man einen Klettverschluss beispielsweise unkompliziert auch während der Fahrt öffnen und schließen kann, gestaltet sich das bei einem Drehverschluss deutlich schwieriger.

Damit Sie sich für den richtigen Verschluss, passend zu Ihren Ansprüchen und Ihrem Fahrverhalten entscheiden können, haben wir für Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammengetragen:

Rennradschuh-Verschluss-TypVorteileNachteile
Klettverschluss
  • vor allem mit mehreren Klettverschlüssen gute Druckverteilung
  • sehr schnelles Öffnen und Schließen sogar während der Fahrt
  • auch im günstigeren Preissegment erhältlich
  • Feinjustierung schwierig; entweder komplett geöffnet oder vollständig geschlossen
  • etwas schnellerer Verschleiß als andere Verschlussarten
Schnürsenkel
  • sehr leicht
  • keine zusätzlichen Kanten oder Überstände, was Aerodynamik optimiert
  • individuelles Einstellen der Enge an Fuß möglich
  • vor allem an teureren Rennradschuhen zu finden
  • kein schnelles Öffnen und Schließen während der Fahrt
Ratschenverschluss
  • sicherer Halt
  • leichte Bedienung und Justierung auch während der Fahrt
  • etwas schwerer als Radschuhe mit anderen Verschlussarten
  • üblicherweise sowohl Ratschenverschluss als auch Klettverschlüsse zu schließen, was etwas länger dauert
Drehverschluss
  • Passform sehr präzise justierbar
  • Druck gut auf Spann zu verteilen
  • während der Fahrt kaum einstellbar
  • eher im hochpreisigen Schuh-Segment angesiedelt

Um nicht nur den Schuh am Fuß, sondern auch den Schuh auf dem Pedal zu sichern, müssen Sie zudem passende Cleats anbringen und justieren. Die Feinabstimmung zwischen Schuh, Cleat, Fahrer und Rad kann ein Fachmann durchführen. Mit ein paar hilfreichen Tipps können Sie diese aber auch selbst vornehmen.

Die bekanntesten und beliebtesten Hersteller und Marken

Moutainbike- oder Rennradschuhe?
Vor allem Anfänger wählen gerne Mountainbike-Pedale und Mountainbikeschuhe und ziehen diese Rennradschuhen vor, da sie sich eher für einen kurzen Fußweg oder das Laufen während kurzer Pausen eignen. Allerdings ist ihre Auflagefläche kleiner, was die Kraftübertragung insbesondere bei professionelleren Rennradfahrern deutlich nachteilig beeinflussen kann.

Wer schon eine Weile Rennrad fährt, hat möglicherweise seine Lieblingsmarke unter der Vielzahl an Herstellern bereits ausgemacht. Doch auch wenn Sie gerade erst einsteigen, kann ein Überblick über die verschiedenen etablierten und bei Rennradlern beliebten Marken Ihnen möglicherweise weiterhelfen. Zu den bekanntesten Rennradschuh-Produzenten gehören:

  • Sidi
  • Shimano
  • Giro
  • Mavic
  • Specialized
  • Scott
  • Gaerne
  • Adidas

Andere beliebte Hersteller sind zum Beispiel Northwave, 45 Nrth, Lake und Vaude. Wer als Einsteiger erst einmal auf der Suche nach günstigen Rennradschuhen ist, kann zu Marken wie XLC oder Fizik greifen, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Fragen und Antworten rund um Rennradschuhe

Mit der Beantwortung der folgenden häufig gestellten Fragen, möchten wir Ihnen weitere Informationen zu Rennradschuhen und Kaufkriterien liefern.

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Wie fallen Rennradschuhe aus?

rennradschuhe in weiß mit klicksystemsohle

Die meisten Rennradpedale und Cleats werden an drei Fixierpunkten mit den Rennradschuhen verbunden.

Wenn Sie Rennradschuhe kaufen möchten, sollten Sie davon ausgehen, dass diese etwas weniger breit und kleiner ausfallen. Bestellen Sie daher am besten eine Größe größer als Sie in herkömmlichen Straßenschuhen ordern würden. Wer üblicherweise Größe 44 trägt, sollte also beispielsweise eine 45 wählen.

Natürlich gilt auch hier, dass die Größen der Rennradschuhe, laut diverser Tests , je nach Hersteller unterschiedlich ausfallen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, bestellt zwei Größen und findet durch Anprobieren das richtige Paar.

Gibt es einen Rennradschuhe-Test der Stiftung Warentest?

Leider gibt es bislang keinen Test von Rennradschuhen durch Institute wie Stiftung Warentest oder Öko-Test . Ein offizieller Vergleichssieger im Rennradschuhe-Segment konnte daher bisher ebenfalls nicht bestimmt werden.

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Wie müssen Rennradschuhe sitzen?

Rennradschuhe sollten rundherum eng am Fuß anliegen, dabei aber nicht drücken. Sie sollten nicht aus dem Schuh herausrutschen können und Ihre Ferse sollte durch den Schuh nicht aufgerieben werden. Blasen und Druckstellen könnten die Folge sein.

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Außerdem sollten Sie während des Tragens die Möglichkeit haben, den Schuh enger, aber auch weiter stellen zu können. Probieren Sie den neu bestellten Schuh am besten am Abend an. Der Fuß ist dann oft etwas „geschwollener“. Außerdem sollten Sie bereits Fahrradsocken tragen, um möglichst reale Testbedingungen zu schaffen.

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Rennradschuhe
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