Die besten Polfilter 2019

Alles, was Sie über unseren Polfilter Vergleich wissen müssen

Beste Bildergebnisse ohne störende Reflexionen erreichen Sie mit einem Polfilter.

Seit nun mehr als 25 Jahren werden Erinnerungen mit einem digitalen Fotoapparat geschossen. Logisch also, dass die Technik voranschreitet und immer mehr Features bietet – so auch moderne Filter, die zum Einsatz kommen. Der Polfilter ist durch seine Anti-Reflexions-Funktion eines der wichtigsten Extras in der moderne Fotografie. Polarisationsfilter verringern die Lichteinwirkung, wodurch unschöne Reflexionen vermieden werden. Welche Arten von Polfiltern beziehungsweise Objektivfiltern es gibt, wo deren Vor- und Nachteile liegen und wie Sie die Fotofilter richtig einsetzen, erfahren Sie im folgenden Polfilter-Test .

Das sind die verschiedenen Arten von Polarisationsfiltern

Um ein perfektes Ergebnis zu erhalten, ist es wichtig, den passenden Fotofilter einzusetzen. Neben ND-Filtern, Graufiltern oder UV-Filtern kommt in der heutigen Zeit vor allem der zirkulare Polfilter in der Kamera zum Einsatz. Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen anschaulich die Unterschiede der beiden Polfilter Varianten.

Polfilter Typen Beschreibung
lineare Filter Der lineare Filter kann lediglich Licht einer Richtung verarbeiten, wodurch Bemessungen schnell ungenau werden. Zudem ist er für Spiegelreflexkameras sowie für den beliebten Autofokus nur wenig geeignet. In der heutigen Fotografie kommt er kaum noch zum Einsatz
zirkulare Filter Der zirkulare Polarisationsfilter ist aufgrund der Vermeidung von Schwingungsrichtungen des Lichts beliebter als der lineare Filter. Die optische Qualität ist deutlich besser als bei den älteren, linearen Filtern. Für Kameras mit sogenanntem Autofokus sowie Spiegelreflexkameras ist der zirkulare Polarisationsfilter daher besser geeignet.

Was sind die Vor- und Nachteile von Polfiltern?

Während die linearen Polfilter kaum noch zum Einsatz kommen, finden die zirkularen Produkte immer mehr Anklang. Dies ist vor allem auf folgende Vor- und Nachteile beider Arten zurückzuführen:

Polarisationsfilter-Arten Vorteile Nachteile
Linearer Filter
  • einfache Anwendung
  • unscharfe Bilder können entstehen
  • nicht für alle Kameraarten geeignet
Zirkularer Filter
  • genaue Belichtungsmessung
  • Autofokus funktioniert
  • schnelles Verwackeln der Bilder

Das ist für Sie perfekt geeignet

Das Licht ändert bei einer Reflexion die Polarisation. Unangenehme Spiegelungen werden auf den Fotos sichtbar, die das Bild unscharf bis unerkennbar machen. Typische Einsatzbereiche der Polfilter sind beispielsweise die Folgenden: Bei zu viel Sonneneinstrahlung sind Kontraste kaum erkennbar. Wolken sind dabei kaum vom Blau des Himmels zu unterscheiden. Beim Fotografieren von modernen Gebäuden spiegelt sich die andere Straßenseite in den Fensterscheiben. Grüne Blätter sind als solche nicht zu erkennen, sondern wirken eher bläulich. Ein Polfilter schluckt in derartigen Fällen die fehlgelenkten Lichtstrahlen, wodurch die Bilder schärfer und ungewünschte Reflexionen abgeschwächt werden. Polfilter-Test zeigen, dass Sie mit einer Polfilter-Kamera deutlich bessere Ergebnisse erzielen als beispielsweise mit reiner Fotobearbeitung am PC. Die besten Resultate erreichen Sie dabei, wenn Sie einen Winkel von 30 bis 40 Grad zum reflektierenden Objekt einhalten. Auch in umgekehrter Richtung funktionieren derartige Kamera Filter. Bei einem Regenbogen beispielsweise können die Farben wesentlich satter erscheinen, wenn Sie diesen mit einem um 90 Grad verdrehten Polfilter fotografieren.

Vorsicht!
Trotz des Einsatzes einer Polarisationsfilter Kamera können Reflexionen von metallischen Objekten nicht beseitigt werden.

Welcher Polfilter eignet sich für Weitwinkelobjektive?

Bei Weitwinkelobjektiven spalten sich die Meinungen von Experten. Während einige einen zirkularen Filter empfehlen, sind andere nicht überzeugt vom Einsatz eines Filters in Weitwinkelobjektiven.

Gibt es polarisierte Sonnenbrillen?

Brillen mit polarisierten Gläsern sind sowohl im Internet als auch Fachhandel erhältlich. Kontraste werden bei diesen Polfilter-Sonnenbrillen stärker erkennbar und die Augen werden vor intensivem Sonnenlicht geschützt.

Wie reinigt man einen Polfilter?

Polfilter sind nach dem sogenannten Sandwich-Prinzip gebaut. Das bedeutet, dass die eigentliche Polfilterfolie von zwei Glasscheiben umschlossen wird. Um diese nun zu reinigen, nehmen Sie diese drei Schichten vorsichtig auseinander und wischen sie mit einem Microfasertuch ab. Bei starken Verschmutzungen können Sie ein wenig Alkohol aus der Apotheke oder ein Spülmittel verwenden.

Wie benutzt man einen Polfilter richtig?

Die drehbare Linse befindet sich am vorderen Ende des Filters. Diese kann gedreht werden, um die passende Einstellung zu finden. Da jede Lichteinstrahlung anders ist, müssen Sie die passende Stellung des Filters situationsabhängig austesten.

Sind Polfilter wasserabweisend und kratzfest?

Nicht alle Polfilter sind von Grund auf kratzfest oder wasserabweisend. Lesen Sie hierfür genauestens die Hinweise des Herstellers Ihres Objektfilters durch, um das Produkt nicht zu beschädigen.

Stiftung Warentest: Die richtige Kombination zum perfekten Foto

Einen guten Polfilter bekommen Sie von dem Hersteller Hama.

Auch das unabhängige Institut Stiftung Warentest hat sich unlängst mit den verschiedenen Filterarten in einem Polfilter Test beschäftigt und eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Merkmale gegeben. Der UV-Filter verhindert die ultraviolette Strahlung, die oftmals zu dunstverzerrten Bildern führt. Besonderer Vorteil ist, dass dieser Filter auch dauerhaft als Schutzglas vor der Linse angebracht werden kann, ohne die optische Leistungsfähigkeit der Kamera zu schmälern. Weniger als Schutzglas geeignet ist der Skylightfilter. Dieser kompensiert zu viel Blau durch einen leichten rosa Touch. Sie sollten ihn nur dann einsetzen, wenn die Bilder einen deutlichen Blaustich haben. Blaufilter arbeiten dem Skylightfilter entgegengesetzt. Das heißt, dass dieser Filter die Bilder mehr ins Bläuliche ziehen, wenn zu viel Orange-Rot-Anteil vorhanden ist. Im Polfilter Vergleich von Stiftung Warentest schneiden die etwas teureren zirkularen Filter besser ab. Besonders bei Autofokuskameras sollten Sie ausschließlich diese Variante verwenden. Allerdings zeigt der Polarisationsfilter Test auch, dass Sie rund das Vierfache an Belichtungszeit einplanen müssen, bis die Kamera ein Ergebnis liefert. Erhältlich sind diese Produkte im Regelfall in den folgenden Maßen:

  • Polfilter 77mm
  • Polfilter 62mm
  • Polfilter 67mm
  • Polfilter 52mm
  • Polfilter 58mm
  • Slim Filter mit 6mm

Diese Marken und Hersteller überzeugen mit Kamera-Filtern

Ob UV-Filter, ND-Filter/Graufilter oder Pol-Filter – auf die Qualität des Produkts kommt es an, um ein schönes Foto schießen zu können. Besonders beliebte Produkte sind beispielsweise die B+W Polfilter, Canon Polfilter oder auch die Walimex Polfilter. Gute Polarisationsfilter finden Sie unter anderem bei diesen Firmen: Canon, Hoya, B+W, Heliopan, Hama, Nikon, Käsemann, Cokin, Marumi, Nauc und Walimex.

Kaufberatung: Diese Details sind bei der Wahl des Polfilters entscheidend

Um Ihren persönlichen Polfilter-Vergleichssieger festlegen zu können, sollten Sie diese Tipps beachten:

  • Die passende Größe für Ihre Kamera
  • Die Schärfeleistung (eine hohe Schärfeleistung ist das A und O eines guten Fotografie Filters)
  • Die Vergütung (ein guter Filter sollte eine Mehrschichtvergütung besitzen, um Reflexionen zu vermeiden)

    Polfilter gibt es in diversen Ausführungen für verschiedene Lichtsituationen.

  • Die Verarbeitung des Produkts
  • Die verwendeten Materialien (eine Kombination aus Glas und einer hochwertigen Folie zum Filtern zeichnen einen guten Polfilter aus)
  • Der Preis (der beste Polfilter muss nicht teuer sein. Wichtig ist, dass die Verarbeitung stimmt. In Acht nehmen sollten Sie sich allerdings vor sehr günstigen Plagiaten, da diese meist von minderwertiger Qualität sind)

Die Vergütung in einem Filter sorgt dafür, dass Sie nicht nur unerwünschte Reflexionen filtern, sondern auch Spiegelungen verringert werden. Je mehr Schichten der Vergütung auf dem Filter aufgebracht sind, desto weniger Probleme mit Spiegelungen haben Sie bei der Polfilter-Anwendung in 90 Grad zum Objekt.

Fazit

Möchten Sie einen Polfilter kaufen, ist die Auswahl an Produkten von Hoya, B+W, Nikon Polfiltern und Co. groß. Wichtig ist, dass Sie die passende Filtergröße in mm wählen, um die Gegenlichtblende an dem Objektiv Ihrer Kamera befestigen zu können. Dabei können Sie Polfilter günstig als Angebote im Internet erwerben, eine entsprechende Liste mit den besten Polfiltern haben wir Ihnen zusammengestellt Zum Fotografieren müssen Sie den Polfilter richtig einstellen. Dabei sollten Sie sich vor mehrmaligen Ausprobieren nicht scheuen, denn jede Umgebung, jedes Motiv und jeder Sonnenstrahl ist anders und erfordert deshalb eine individuelle Justierung.

Besonders bei Landschaftsfotografieren kann der Polfilter unschöne Reflexionen sowie Überbelichtungen vermeiden. In jedem Fall sollten Sie einen zirkularen Polfilter benutzen, um viel Freude an Ihren Bildern zu haben.

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