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Motorroller-Kaufberatung 2020
So finden Sie in einem Motorroller Test das beste Produkt

Ob rosa, mintgrün oder braun – entscheiden Sie sich für einen Motorroller in Ihrer Lieblingsfarbe.

Klein, wendig und auch optisch ein Hingucker – ein moderner Motorroller, auch Moped genannt, bedeutet nicht nur weniger Stress im Straßenverkehr, sondern auch Lebensgefühl und Unabhängigkeit.

Statt in Staus zu stehen oder Parkplätze zu suchen, sind Sie mit einem Motorroller sehr viel flexibler unterwegs. Im Handel finden Sie allerdings viele verschiedene Modelle, sodass die Auswahl nicht ganz so leicht sein kann.

Worauf Sie beim Kauf eines guten Motorrollers achten sollten, zeigen wir Ihnen hier in unserer Kaufberatung.

Elektroroller oder klassische Variante?

Ob Sie sich für einen klassischen Roller oder die Elektrovariante entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beide Modelle steilen wir Ihnen hier kurz näher vor.

Klassische Motorroller sind perfekt für ländliche Gegenden

Ein klassischer Roller ist ideal, wenn Sie damit in der Stadt und auch mal auf längeren Strecken unterwegs sind, wo nur selten Ladesäulen zur Verfügung stehen. Es gibt sie in zahlreichen Designs. Nachteilig sind die lauten Motorgeräusche und die entstehenden Abgase, die schlecht für die Umwelt sind. Dafür können Sie hier an jeder Tankstelle nachtanken und sind nicht in der Reichweite begrenzt.

Ein Elektro-Motorroller ist besonders leise

Umweltfreundlicher und leiser sind Elektroroller. Nachteilig ist die begrenzte Reichweite und dass Sie den Akku häufiger aufladen müssen. Wenn Sie auf dem Land wohnen, wo es tendenziell noch sehr wenige Ladesäulen gibt, werden Sie ein Elektro-Modell daher eher zu Hause aufladen. Für die Stadt ist der Elektroroller aber ideal, da es mittlerweile viele Ladestationen gibt.

Vorteile und Nachteile der verschiedenen Roller-Typen

Noch keine Ahnung, welches Modell es für Sie werden soll? Dank der folgenden Tabelle treffen Sie die richtige Wahl.

Roller-ArtVorteileNachteile
Klassischer Motorroller
  • Überall tanken
  • Flexibel einsetzbar
  • Echtes Roller-Feeling
  • Lauter
  • Abgase sind schlecht für die Umwelt
Elektroroller
  • Leise
  • Umweltfreundlicher
  • Ideal für die Stadt
  • Begrenzte Reichweite
  • Nicht überall Ladestationen verfügbar

Die wichtigsten Infos: Motor, Geschwindigkeit, Spritverbrauch, Bremsen, Gewicht, Sitze und maximale Zuladung

Ob 2 oder 4 Takt Roller, klassisches Design oder Retro Roller – entscheiden Sie sich dank der folgenden Kriterien für den richtigen Motorroller.

Ein starker Motor sorgt für mehr Fahrspaß

Ein Motorroller sollte möglichst dynamisch und flink im Straßenverkehr unterwegs sein, um nicht zum Verkehrshindernis zu werden. Achten Sie daher auf ausreichend PS und Hubraum (z. B. 50 ccm Roller), wenn Sie damit nicht nur gemütliche Spazierfahrten unternehmen möchten. Die meisten Modelle haben zwischen 2,7 und 4,5 PS. Wir empfehlen Ihnen ein Modell mit mindestens 3,3 PS, wenn Sie flexibel unterwegs sein möchten.

Modelle mit 3 Rädern lassen sich auch von Senioren komfortabel fahren.

Die Geschwindigkeit variiert

Ein Helm ist Pflicht.

Abhängig von der Motorkraft und dem Modell fällt die maximal erreichbare Höchstgeschwindigkeit aus. Einige Motorroller schaffen nur 25 km/h, andere wiederum 45 oder 50 km/h.

Um längere Strecken zügig zurückzulegen oder auf Landstraßen zu fahren, ist ein Motorroller mit 50 km/h Maximalgeschwindigkeit zu empfehlen. Schwere Roller brauchen auch mehr Power, um Steigungen mit einer akzeptablen Geschwindigkeit zu überwinden.

Sparen Sie Kosten beim Spritverbrauch

Der Verbrauch liegt je nach Modell zwischen drei und vier Liter pro 100 Kilometer. Entscheiden Sie sich für ein Modell mit dem geringsten Spritverbrauch, können Sie langfristig deutlich Kosten einsparen.

Hochwertige Bremsen erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr

Motorroller können mit Scheiben- oder Trommelbremsen ausgestattet sein. Manche Motorroller sind am Vorderrad mit Scheibenbremsen und hinten mit Trommelbremsen ausgestattet.

Bremsen-ArtBeschreibung
Scheibenbremsen
  • Kürzerer Bremsweg
  • Effektives und zuverlässiges Bremsverhalten
  • Sicherer im Straßenverkehr
  • Bremsen auch auf nassen Straßen gut
  • Etwas teurer und reparaturanfälliger
Trommelbremsen
  • Günstiger
  • Etwas geringere Bremswirkung
  • Geringere Wartungskosten

Ein leichter Motorroller lässt sich einfacher handhaben

Gerade wenn Sie selber eher klein und leicht sind, sollte auch der Motorroller nicht zu schwer ausfallen. Die meisten Modelle haben ein Gewicht zwischen 80 und 100 Kilogramm. Wir empfehlen Ihnen, für einen einfachen Umgang beim Abstellen und Aufsteigen eher ein leichteren Roller zu wählen.

Einige Modelle bieten Platz für 2 Personen und weitere sinnvolle Extras

Sie können auf einem Motorroller je nach Anzahl der Sitzflächen allein oder zu zweit fahren. Ein bequemer Sitz mit Polsterung sorgt auch bei längeren Fahrten für mehr Komfort.

Hinzu kommen bei vielen Modellen weitere nützliche Ausstattungsdetails wie etwa ein Windschild, das Sie beim Fahren vor dem Windzug schützt, ein Topcase für mehr Stauraum oder ein extrabreiter Lenker für ein cooles Chopperfeeling. Praktisch ist auch ein USB-Port, an dem Sie jederzeit Ihr Handy aufladen können.

Die maximale mögliche Zuladung sollte nicht überschritten werden

Zwischen 150 und 190 Kilogramm beträgt das maximal mögliche Gewicht, das Sie auf dem Roller transportieren können. Dazu zählen das Körpergewicht von ein oder zwei Personen plus zusätzliches Gepäck. Überschreiten Sie das Gewicht nicht, um das Fahrverhalten des Rollers nicht zu verändern und Unfälle zu riskieren.

FAQ: wichtige Fragen und Antworten zum Motorroller

Wie viel kostet die Versicherung eines Motorrollers?

Schon gewusst?
50-ccm-Roller dürfen auch ohne Führerschein gefahren werden. Das Mindestalter dafür ist 16. Für schnellere Roller benötigen Sie einen Führerschein der Klasse A oder B.

Die Kosten für eine Roller-Versicherung sind im Vergleich zur Autoversicherung deutlich günstiger. Abhängig sind die Kosten auch davon, wie alt Sie sind und ob Sie nur eine einfache Haftpflichtversicherung (circa 100 Euro pro Jahr), Teilkasko- (circa 200 Euro jährlich) oder Vollkasko-Versicherung (circa 400 bis 500 Euro jährlich) wählen.

Je älter Sie sind, desto günstiger sind in der Regel die Beiträge, da ältere Fahrer statistisch gesehen weniger Unfälle bauen.

Für die einfachen Modelle, die nur bis zu 50 km/h fahren, müssen Sie keine Steuern zahlen und auch TÜV und HU sind nicht notwendig. Eine Schutzkleidung ist für Motorroller nicht vorgeschrieben, ein Helm jedoch schon.

Braucht man für den Motorroller einen Führerschein?

Folgende Führerscheine benötigen Sie für die unterschiedlichen Roller-Typen.

  • Mofa-Roller: 25 km/h, Mofa-Prüfbescheinigung (ab 15 Jahren)
  • Klassischer Motorroller: 50 km/h, AM Führerschein (ab 16 Jahren)
  • Leichtkraftrad-Roller: bis 110 km/h, Führerschein A1 oder A (ab 18 Jahren), TÜV-Pflicht

Wo können Sie einen Motorroller kaufen?

Sie möchten endlich auch Motorroller fahren? Gute Motorroller inklusive Zubehör (z. B. Regenschutz und Sportluftfilter), aber auch Motorrad, Scooter und andere Sport-Fahrzeuge, kaufen Sie in Fachgeschäften für motorisierte Fahrzeuge, aber auch online.

Wenn Sie sich online umschauen, werfen Sie am besten einen Blick in unsere Tabelle mit einem Motorroller Vergleich. Hier sehen Sie auf einen Blick, welches Modell gerade für uns der beste oder günstigste Motorroller ist. Bestellen Sie ein passendes Modell doch einfach direkt zu Ihnen nach Hause und machen Sie eine erste Probefahrt.

Mit einem Motorroller finden Sie überall einen Parkplatz.

Zwar gibt es aktuell keinen Motorroller Test der Stiftung Warentest, aber dennoch viele Hersteller und Marken, die in Praxis-Tests überzeugen. Unter anderem zählen Folgende dazu.

  • Vespa
  • Aprilia
  • Kymco
  • Honda
  • BMW
  • Piaggio
  • Yamaha
  • Sym
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (34 Bewertungen, Durchschnitt: 4,20 von 5)
Motorroller
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