Das beste Hundetrockenfutter 2019

Alles, was Sie über unseren Hundetrockenfutter Vergleich wissen sollten

An Hundetrockenfutter gibt es eine große Auswahl. Lassen Sie Ihren Hund an der Entscheidung teilhaben.

Für unsere vierbeinigen Freunde wollen wir alle nur das Beste. Und so stellt sich uns immer wieder die Frage: „Wie füttere ich meinen Hund richtig?“ Eine der beliebtesten Arten, den besten Freund des Menschen zu füttern, ist mit Trockenfutter. Doch bei Hundetrockenfutter gibt es eine überwältigend große Auswahl an Sorten, Marken und Herstellern. Wir zeigen Ihnen hier das beste Hundetrockenfutter für Ihren Liebling. Darüber hinaus kann ein Hundetrockenfutter Test ebenfalls bei der Kaufentscheidung helfen.

Verschiedene Hundetrockenfutter-Arten in der Übersicht

Beim Kauf von Hundtrockenfutter können viele Fragen auftauchen? Für welche Rasse und für welches Alter ist Trockenfutter geeignet? Was sind die Hauptbestandteile und andere Inhaltsstoffe? Wie steht es um Konservierungsstoffe und Farbstoffe? Was ist für empfindliche Mägen geeignet? Das Alter Ihres Hundes ist ausschlaggebend, wenn Sie sich für ein Trockenfutter entscheiden wollen. Welpen, erwachsene Hunde und Senioren haben jeweils andere Bedürfnisse an Nährstoffe, Mineralien und Vitamine. Dafür gibt es auf den meisten Verpackungen von Hundefutter eine Altersempfehlung oder auch Begriffe wie „adult“ (für erwachsene Hunde).

Alter Futterbedürfnisse
Welpen/Junghunde Welpen und junge Hunde benötigen für ihr Wachstum besonders nährstoffhaltiges Futter, das reich an Proteinen, Kohlenhydraten und Mineralstoffen ist. Für den Übergang von Muttermilch zu fester Nahrung gibt es spezielles Aufbaufutter für Welpen. Am besten füttern Sie Welpen das Junior-Futter auf sechs Portionen am Tag verteilt.
Ausgewachsene Hunde Erwachsene Hunde brauchen Futter, das einem Nährstoffmangel vorbeugt. Dafür eignen sich Komplett-Futtersorten. Auch Rasse und Aktivität sollten bei der Futterwahl beachtet werden. Ein aktiver Hund hat einen höheren Energieverbrauch und braucht daher auch mehr Futter, als ein Hund der sich nur mäßig bewegt.
Senioren Mit höherem Alter entwickeln Hunde auch einen höheren Energieverbrauch und müssen dementsprechend mehr oder mit reichhaltigerem Futter gefüttert werden. Dafür gibt es spezielles Senioren-Futter. Dieses Futter hat eine Zusammensetzung, die gut für die Darmfunktion ist und die Energiezufuhr regelt. Ältere Hunde leiden oft unter Über- oder Untergewicht und Muskel- und Gelenkproblemen. Auch dem wird mit Senioren-Futter entgegengewirkt.

Füttern mit Wasser ist umstritten

Eine Art der Fütterung von Hundetrockenfutter ist, das Futter im Fressnapf in Wasser einzuweichen. Das ist unter Hundehaltern jedoch sehr umstritten. Wenn Sie sich dafür entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß oder zu kalt ist. Heißes Wasser beschädigt Vitamine und Fettsäuren, während kaltes Wasser Ihrem Liebling Bauchschmerzen bereiten kann. Bei einem gesunden Gebiss ist es in der Regel aber nicht nötig, das Trockenfutter einzuweichen.

Art Vorteile Nachteile
Eingeweichtes Futter
  • Futter ist leichter zu fressen
  • Der Hund nimmt mehr Wasser zu sich
  • Durch das Wasser kann der Hund die Proteine schlechter verdauen, wodurch es zu Magenschleimhautreizungen kommen kann
  • hochwertiges Trockenfutter kann den Abrieb von Zahnstein fördern, jedoch nicht mehr wenn es aufgeweicht ist

Die Kaufkriterien bei Hundetrockenfutter

Beim Kauf des richtigen Hundetrockenfutters gibt es für Hundebesitzer einiges zu beachten. Wenn Sie Ihrem Hund wirklich etwas Gutes tun wollen, dann reicht die Geschmacksrichtung nicht aus, um eine Kaufentscheidung zu treffen.

Inhaltsstoffe – Bei Vitaminen ist mehr nicht immer besser

Auf die Inhaltsstoffe sollten Sie einen genauen Blick werfen. Diese finden Sie für gewöhnlich auf der Rückseite der Verpackung des Trockenfutters. Dort sollten Sie folgende Inhaltsstoffe finden:

  • Rohprotein: tierische und pflanzliche Stickstoffverbindungen, Eiweißquellen, Vitamine, freie Aminosäuren, Alkaloide, Peptide (optimaler Wert 18-24%)
  • Rohfett: tierische und pflanzliche Fette, Öle und Wachse (optimaler Wert 8-13%)
  • Rohasche: Mineralien und Spurenelemente (optimaler Wert 4-7%)
  • Rohfaser: unverdauliche pflanzliche Bestandteile (optimaler Wert 2-4%)
Gut zu wissen
Hunde könne auch eine Getreideunverträglichkeit oder –Allergie entwickeln. Bei einer Allergie hilft nur Hundetrockefutter ohne Getreide.

Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Vitamine. Für den Hund wichtig sind die Vitamine A, D, E und K. Doch hier ist Vorsicht geboten: Bei Vitaminen ist mehr nicht immer besser. Natürlich sind sie wichtig, doch ein Überschuss an Vitaminen ist für Ihren Hund wiederum nicht gesund. Vitamin A wird von Herstellern gerne als Konservierungsstoff genutzt, kann jedoch im Übermaß nicht von Hunden verarbeitet werden. Lassen Sie sich also nicht von den Werbesprüchen „mit viel Vitamin A“ oder „mit Extra Vitamin C und E“ täuschen.

Fleischanteil – nur wo Fleisch drauf steht, ist auch Fleisch drin

Der Fleischanteil in Hundetrockenfutter ist ein weiterer wichtiger Faktor. Hundetrockenfutter mit hohem Fleischanteil zeugt davon, dass es sich um hochwertiges Hundetrockenfutter handelt. Hier muss der Hundebesitzer allerdings wieder die Augen aufhalten: Es ist nicht alles Fleisch, was danach aussieht. Anhand der Klassifizierung in den Inhaltsstoffen oder Zutaten erkennen Sie, um welche Art Fleisch es sich handelt. Achten Sie darauf, dass das Wort „Fleisch“ auch tatsächlich genannt wird, und nicht etwa nur „Huhn“ oder „Tiermehl“. Grundsätzlich gibt es nämlich drei Klassifizierungen. Zum einen das Tierfleischmehl, das aus reinem, dehydriertem Fleisch besteht. Dann gibt es das Tierfleisch, wie z.B. Hühnerfleisch. Zuletzt gibt es noch das Tiermehl. Dabei handelt es sich um getrocknete tierische Nebenerzeugnisse wie Schnäbel, Krallen oder Federn – also im Allgemeinen um Schlachtabfälle.

Einige Rassen brauchen spezielles Futter

Bei den meisten Hunden spielt die Rasse bei der Fütterung keine große Rolle. Einige Rassen haben aber besondere Bedürfnisse an ihre Ernährung. Für diese Rassen gibt es spezielles Rasse-Futter. Dalmatiner können zum Beispiel Harnsäure nur sehr schlecht abbauen. Schäferhunde leiden oft an einer Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse und benötigen daher leicht verdauliche Kost. Bulldoggen und Boxer brauchen hingegen Futter mit wenig oder ausgewählten Ballaststoffen, da sie sonst Blähungen bekommen.

Welpen müssen groß und stark werden – dafür brauchen sie besonderes Futter.

Größe und Gewicht spielen eine Rolle in der Fütterung

Je nach Größe und Gewicht haben Hunde einen anderen Energieverbrauch und -bedarf. Abgesehen davon sollten kleinere Hunde Futter frei von Getreide bekommen, da ihre kurzen Verdauungstrakte das Getreide nicht gut verwerten können. Weshalb es auch extra Futter für kleine Hunde gibt: in diesem Futter gibt es keine großen Brocken an denen sich die kleinen Hunde verschlucken können. Auch die Leckerli für kleine Hunde sind generell kleiner.

Konservierungsstoffe – je nach Trockenfutter nicht nötig

Konservierungsstoffe machen Lebensmittel länger haltbar. Bei Hundefutter wird dafür gerne zu Vitaminen gegriffen. Einer der Vorteile von Hundetrockenfutter ist aber, dass es, wenn es im Pelletierverfahren hergestellt wird, überhaupt keine Konservierungsstoffe braucht. Wird es dagegen im Extrusionsverfahren hergestellt, sind Konservierungsstoffe nötig.

Die zwei Herstellungsverfahren – Extrudieren oder Pelletieren

Beim Extrudierverfahren wird die Rohmischung des Futters unter hohem Druck in verschiedene Formen gepresst. Dadurch entstehen die uns bekannten Kroketten. Beim Pelletierverfahren werden Rohstoffe wie Fleisch, Gemüse, Getreide oder Kräuter überwiegend in gemahlener Form zu einer Futtermenge vermischt, mit kaltem Wasser besprüht und in Pellets gedrückt.

Die richtige Futtermenge ist abhängig vom Hund

Eine perfekte Formel zur Berechnung der optimalen Fütterungsmenge eines Hundes gibt es nicht, da zusätzlich zu Größe und Gewicht auch die Aktivität und das Alter des Hundes eine Rolle spielen. Es gibt jedoch eine Formel, an der man sich grob orientieren kann: 1-3,5% des Körpergewichts eines Hundes = Gesamtfuttermenge/Tag. Doch diese Formel ist nicht genau oder zuverlässig. Eine Alternative dazu sind Fütterungsrechner im Internet, die Fütterungsempfehlung auf der Hundefutter-Packung oder eine Beratung beim Tierarzt.

Grundsätzlich gilt: Sieht Ihr Hund gesund und wohlgenährt aus, machen Sie wohl alles richtig. Man sollte die Rippen eines Hundes ohne Probleme fühlen können, ansonsten ist er übergewichtig. Sieht man die Rippen deutlich, ist der Hund unterernährt. In beiden Fällen sollten Sie einen Blick auf die Kalorienanzahl des Hundefutters werfen. Der Durchschnittskalorienwert für Hundetrockenfutter liegt bei 3,7 kcal pro Gramm.

Hersteller & Marken

Natürlich gibt es auch beim Tierbedarf und speziell im Bereich des Hundetrockenfutters eine große Zahl an verschiedenen Herstellern und Marken. Damit Sie sich vorm Regal im Fachhandel nicht völlig verloren fühlen, haben wir die beliebtesten Marken für Sie zusammengetragen:

  • Josera
  • Wolfsblut
  • Royal Canin
  • Bosch Hundefutter
  • Pedigree
  • Platinum Hundefutter

Trockenfutter ist in der Regel günstiger als Nassfutter. Eine durchschnittliche Portion von 200 Gramm am Tag gibt es ab 18 Cent. Ein 3 Kilo Sack hält so etwa 2 Wochen. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen haben, wenn Sie zum Beispiel ein günstiges Hundetrockenfutter bei Aldi kaufen. Sie tun ihrem Hund damit trotzdem etwas Gutes. Eine Tagesportion Nassfutter kostet dagegen um die 2,80 Euro.

Fazit

Das beste Trockenfutter muss nicht teuer sein. Wie Sie in einem Hundetrockenfutter Test sehen können, kommt es bei Futter nicht auf den Preis an, sondern viel mehr auf die Inhaltsstoffe. Hochwertiges Hundetrockenfutter ist nicht unbedingt das Bio Hundetrockenfutter von einer Premium-Marke, sondern auch normales Futter vom Discounter. Achten Sie unbedingt darauf, dass in Ihrem Hundetrockenfutter auch tatsächlich ein hoher Fleischanteil enthalten ist anstatt tierischer Nebenprodukte. Hundetrockenfutter mit hohem Fleischanteil ist gesünder für Ihren Hund. Ein Blick auf die Inhaltsangaben des Futters lohnt sich sowohl für Sie als auch für Ihren Liebling.

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