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Bissanzeiger-Kaufberatung 2020
So finden Sie in einem Bissanzeiger Test das beste Produkt

Bissanzeiger signalisieren dem Angler, wenn ein Fisch angebissen hat.

Sie werfen die Angel aus, fokussieren die Wasseroberfläche und hoffen auf Karpfen, Hecht, Waller oder Zander? Gestalten Sie Ihren Angelausflug doch einfach etwas entspannter und erweitern Ihr Angelzubehör durch einen Bissanzeiger.

Bissanzeiger geben Bescheid, wenn sich der Köder bewegt und Sie wahrscheinlich auf einen Fang hoffen dürfen. Einst übernahm der klassische Schwimmer diese Aufgabe. Heute sind modernere Varianten wie Hängebissanzeiger oder LED Bissanzeiger an seine Stelle getreten.

In der Kaufberatung weisen wir auf verschiedene Bissanzeiger Typen und Hersteller hin. So geben wir Ihnen die Möglichkeit, den besten Bissanzeiger ganz nach Ihren Bedürfnissen auszuwählen.

Erfahren Sie nun, warum ein akustischer Bissanzeiger Raubfische besser aufspürt, was ein Kletteraffe im Angelkoffer zu suchen hat und warum auch Angler Ü-Eier mögen.

Der Schwimmer funktioniert nur bei Tageslicht

Der Schwimmer ist jedem Angler ein Begriff. Dieser mechanische Bissmelder wird auch Pose genannt. Schwimmer können aus Holz oder Kunststoff bestehen. Der Angler befestigt sie direkt an der Schnur.

Zappelt ein Fisch am Haken, beginnt der Schwimmer sich auf und ab zu bewegen. Um von diesem Bissmelder zu profitieren, müssen Sie die Wasseroberfläche immer im Blick haben. Ebenso eignen sich diese Bissanzeiger nur für das Angeln bei Tageslicht.

Ist der Schwimmer nicht verschiebbar an der Angelschnur befestigt, kann es passieren, dass die Pose bei einem Biss nach unten gezogen wird und dem Angler damit keine Hilfe mehr bieten kann.

Die Aalglocke eignet sich für Nachtangler

Tipp:
Aalglocken sind nicht nur nachts praktisch, sondern auch dann, wenn Sie die Wasseroberfläche nicht ständig im Auge behalten wollen.
Diese Bissanzeiger werden meist zum Aal-Angeln bei Nacht verwendet. Ein Bissanzeiger Vergleich bestätigt, dass beim Angeln auf Karpfen oder Zander die Vorteile der Aalglocke ebenfalls deutlich werden.

Aalglocken werden an der Rutenspitze befestigt. Achten Sie auf eine straffe Schnur. Macht sich ein Fisch am Köder zu schaffen, ertönen die Glocken und der Angler kann entsprechend reagieren.

In unserer Vergleichstabelle führen wir auch Aalglocken auf, da sie ein gutes Beispiel für einen günstigen Bissanzeiger sind, der auch öfters in den Auslagen von Tchibo zu finden ist. Beim Kauf ist auf einen möglichst lauten Glockenton zu achten. Ebenso sollte sich der Bissanzeiger fest an der Rute befestigen lassen.

Aalglocken gehen leicht verloren. Kaufen Sie besser im Set.

Knicklichter bringen Licht ins Dunkel

Die beschriebenen Aalglocken lassen sich mit Knicklichtern kombinieren. Dann ertönt beim Nachtangeln nicht nur eine Art Alarm, sondern Sie haben die Angel auch weiterhin gut im Blick.
Knicklichter können verschieden unterteilt werden:

Knicklichter ArtErläuterung
klassisches Knicklicht
  • etwa 4,5 cm lang
  • leuchtet in Gelb, Grün, Blau, Rot oder Violett
  • werden am Schwimmer befestigt
  • Spitzen Knicklicht
  • einfache Befestigung durch Clips
  • kann einfach an die Rutenspitze geklemmt werden
  • in verschiedenen Stärken erhältlich
  • Jumbo Light
  • XXL-Leuchtstäbe mit Clip
  • einfache Anbringung an Jacke oder Stuhl
  • erhellen auch Schirmzelte
  • Kletteraffen sind ideal für das Grundangeln

    Der Kletteraffe ist ein klassischer Bissanzeiger, der einen möglichen Fang optisch anzeigt.

    Viele Angler von Karpfen greifen heute auf Funk Bissanzeiger von Fox, Prologic oder JRC zurück. Beim Grundangeln ist der Affenkletterer ein bewährter Klassiker geblieben. Sobald Schnur abgezogen wird, bewegt sich der Kletteraffe entlang eines Metallstabs nach oben.

    Der einfache Bissanzeiger kann an allen Grundruten zum Einsatz kommen. Wichtig dabei ist, passive Köder anzubieten. Vom Affenkletterer werden auch Fallbisse angezeigt.

    Elektronische Bissanzeiger machen den Angelsport leichter

    Als Erfinder des elektronischen Bissanzeigers gilt die englische Firma Delkim. Das Set kostete Mitte der 1970er Jahre etwa 120 DM und revolutionierte das Karpfenangeln. Wenn Sie einen solchen Bissanzeiger kaufen möchten, müssen Sie heute längst nicht mehr so tief in die Tasche greifen.

    Elektronische Bissanzeiger werden heute von normalen Ansitzanglern verwendet und funktionieren beim Angeln auf Hecht, Forelle, Zander oder Schleien hervorragend. Die Stiftung Warentest hat sich zwar bislang (Stand 2020) nicht mit Bissanzeigern beschäftigt. Fest steht aber, dass die akustische Anzeige des Bisses für Angler eine große Erleichterung darstellt.

    Erfolgreich Angeln:
    Der Kauf im Set spart Geld und erhöht den Funktionsumfang. Mit mehreren Bissanzeigern können viele Angeln gleichzeitig aufgestellt und bedient werden.

    Funkbissanzeiger scheitern häufig an mangelnder Reichweite

    Basiert die Angelrolle mit Bissanzeiger auf Funk, ist die mögliche Reichweite ein wichtiges Kriterium. Der Angler wird ebenfalls akustisch über einen Biss informiert und kann die Angel auch einmal aus den Augen lassen.

    Häufig erleichtert eine Fernbedienung die Handhabung. Ist die Reichweite zu gering, kann keine Funkübertragung stattfinden. Ein Bissanzeiger Vergleichssieger sollte über eine Reichweite von etwa 200 Metern verfügen.

    Die Vor- und Nachteile verschiedene Bissanzeiger-Typen

    Bissanzeiger TypVorteileNachteile
    Mechanische Bissanzeiger
    • einfache Handhabung
    • kein Strom notwendig
    • günstig in der Anschaffung
    • müssen im Blick behalten werden
    • reagieren weniger sensibel als elektronische Varianten
    Elektronische Bissanzeiger
    • Angelrute muss nicht ständig beaufsichtigt werden
    • Signalton zeigt Biss an
    • teurer als mechanische Arten
    • Batterie wird gebraucht
    • Erkennung von Fallbissen erfordert die Kombination mit mechanischen Anzeigern
    Funk Bissanzeiger
    • Angelrute muss nicht ständig beaufsichtigt werden
    • hohe Reichweite
    • gut geeignet zum Nachtangeln
    • teuer
    • hoher Batterieverschleiß
    • Pendelbissanzeiger für Erkennung von Fallbissen nötig

    Die wichtigsten Informationen zu Anwendungsgebieten und Funktionen

    Sie konnten sich nun bereits einen Überblick über die verschiedenen Bissanzeiger Arten verschaffen. Vielleicht haben Sie auch bereits eine bestimmte Marke ins Auge gefasst. Ein Bissanzeiger-Test berücksichtigt auch die folgenden Aspekte:

    Grundangeln ist mit akustischen Bissanzeigern sicherer

    Bissanzeiger haben sich beim Grundangeln, Angeln in fließenden Gewässern oder Nachtangeln bestens bewährt. Elektronische Bissanzeiger sind wasserdicht und eignen sich bevorzugt für das Grundangeln. Hechte, Zander und andere Raubfische halten sich meist in Grundnähe auf. Ein Raubfisch kann die Angel komplett ins Wasser ziehen. Ertönt ein akustisches Signal, sind Sie in der Lage, entsprechend schnell zu reagieren.

    Für das Angeln an der Wasseroberfläche genügt ein Pendelbissanzeiger. Ein unabhängiger Bissanzeiger-Test zeigt, dass beim Fliegenfischen Funk-Anzeiger die bessere Wahl sind.

    Bissanzeiger müssen wasserdicht sein

    Damit ein Bissanzeiger den Angler zuverlässig begleiten und unterstützen kann, ist es notwendig, dass er resistent gegen Wasser ist. Die Akustik sollte sich mittels Laustärkeregler anpassen lassen. Ein geringer Batterieverbrauch zeichnet den Rutenhalter mit Bissanzeiger ebenfalls aus. Die notwendigen Einstellungen können Sie digital oder per Drehrädchen vornehmen.

    FAQ: Wichtige Fragen und Antworten zu Bissanzeigern

    Professionelle Angler nutzen gleich mehrere Angeln und Bissanzeiger.

    Wie funktioniert ein Bissanzeiger?

    Wird die Angel nicht in der eigenen Hand gehalten, sondern auf einer Rutenauflage platziert, geht Ihnen das Gefühl verloren, ob ein Fisch angebissen hat. Hier kommt der Bissanzeiger zum Einsatz.

    Mechanische Bissanzeiger funktionieren durch eine optische Signalgabe, ausgelöst durch das Zusammentreffen von Fisch und Köder. Bestes Beispiel ist der Forellenkletterer, der beim Biss emporschnellt.

    Elektronische Bissanzeiger registrieren nicht nur den Biss, sie geben auch ein akustisches Signal. Geräte dieser Kategorie verfügen über Sender und Empfänger und stellen für den Angler eine ungemeine Erleichterung dar.

    Wie benutzt man Bissanzeiger?

    Es gibt Bissanzeiger verschiedener Marken wie:

    • Walter,
    • Nash,
    • New Direction,
    • Black Cat

    und Weitere. Außerdem findet man in vielen Shops auch NoName-Produkte, die oftmals günstiger sind.

    Dies Bissanzeiger werden auf der Angel angebracht. Nach Entfernung der Rutenauflage werden mechanische Bissanzeiger auf dem Rutenhalter platziert.

    Der elektronische Bissanzeiger wird in den Rutenhalter geschraubt und ersetzt dabei die Rutenauflage. Die Schnur verläuft durch den Schlitz des Bissanzeigers. Reagiert der Bissanzeiger und es ertönt ein Signal, nehmen Sie Ihre Angelrute zur Hand und setzen den Anschlag.

    Hinweis zum Basteln:
    Das Ü-Ei darf nicht zu schwer sein, sollte aber beim Anheben Lärm verursachen. Ein zusätzlich angebrachtes Knicklicht erleichtert auch das Nachtangeln.

    Welche Alternativen gibt es zu Bissanzeigern

    Im Handel sind keine gängigen Alternativen erhältlich. Doch Angler sind erfinderisch. Einfache Bissanzeiger können leicht selbst hergestellt werden. Die Grundlage bildet ein Kinder-Ü-Ei. Nachdem der Nachwuchs das Ei verputzt hat, fordern Sie die gelbe Verpackung zurück.
    Das Plastik-Ei wird oben angebohrt und Sie befestigen ein Stück auffällige Schnur daran. Das Ei wird mit kleinen Steinen oder einem Glöckchen bestückt.

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    Bissanzeiger
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