Zum Start des Wintersemesters: Das sind die größten Klischees über Studienfächer!

BWLer tragen immer hochgeklappte Hemdkragen und kommen in Papis Audi angefahren, Psychologie-Studierende haben selbst einen Knacks und Ethnologen tragen Dreadlocks und duschen nie?

Wer studiert oder mal studiert hat, kennt diese Klischees und weiß auch, dass sie – in den meisten Fällen – nicht stimmen. Unterhaltsam sind sie dennoch. Deshalb hat die Warenvergleich.de-Redaktion zum Start des Wintersemesters am 15.10. die gängigsten Klischees über Studienrichtungen mit Google-Autovervollständigen analysiert.

  • Einige der am häufigsten studierten Fächer kommen nicht gut weg: So gelten Jura- und Medizin-Studenten als “arrogant”, BWLer als “Idioten”, Psychologie-Studenten als “komisch” und Mathematiker als “faul”.
  • Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben laut Google-Vervollständigungsfunktion Maschinenbauer und Biologen: So seien erstere “wichtig” und zweitere “hoch im Kurs”.
  • Einige Studienfächer wehren sich auch gegen Missverständnisse: So stellt die Autovervollständigung klar, dass Informatiker “keine Ingenieure” sind und Sozialarbeiter “keine Therapeuten”.
  • Auch einige Kuriosa finden sich bei den Vorurteilen über Studienfächer: So seien Wirtschaftsingenieure “wie Enten”, Soziologen “die neuen Ingenieure” und Physiker “tolle Eltern”.
  • Bei einigen Fächern herrscht Unklarheit: So stellen sich viele die Frage “Was sind Germanisten?” oder wollen wissen, ob “Erziehungswissenschaftler Pädagogen” und “Wirtschaftsinformatiker Ingenieure” sind.

Rostock – Die Auto-Vervollständigen-Funktion von Google zeigt, was Menschen zu einem Thema besonders oft suchen. Wenn man z.B. in die Google-Suchzeile “Biologen sind” eingibt, zeigt Google automatisch in einem Feld darunter mögliche Vorschläge (s. Abbildung). So lassen sich auch besonders gängige Vorurteile bestimmen.

Auf diese Weise hat die warenvergleich.de-Redaktion die gängigsten Klischees über die beliebtesten Studienfächer herausgefunden. Dabei wurde immer die erste vorgeschlagene Option für die Auswertung berücksichtigt, da das die meistgesuchte Option ist.

Viele negative Stereotype über beliebte Fächer

Auffällig bei der Auswertung: Viele der Fächer mit den meisten Studierenden kommen besonders schlecht weg. So gelten laut Google BWLer als “Idioten”, Studenten der Medizin und Rechtswissenschaften als “arrogant” und Psychologie-Studenten als “komisch”.

“Ein Grund könnte sein, dass bei so vielen Studierenden automatisch auch einige dabei sein müssen, die negative Klischees erfüllen”, vermutet Désirée Rossa von warenvergleich.de, die die Auswertung vorgenommen hat.

Besser schneiden dagegen Maschinenbauer, Biologen und Physiker ab: Diese seien “wichtig”, “hoch im Kurs” bzw. “tolle Eltern”.

Einige Studienfächer mit Erklärungsbedarf

Bei anderen Fächern spiegeln die Suchanfragen-Vervollständigungen bereits ein Ankämpfen gegen Stereotype oder Missverständnisse zu Studienfächern wider: So seien Informatiker “keine Ingenieure” und Sozialarbeiter “keine Therapeuten”.

Außergewöhnliche Vorschläge auf Basis beliebter Medienartikel

Die auf den ersten Blick absurd wirkende Vervollständigung “Wirtschaftsingenieure sind wie Enten” erklärt sich aus einem oft zitierten Satz über diese Studienrichtung: “Enten können schwimmen, tauchen, gehen und fliegen. Aber alles nicht gut”. Mit anderen Worten: Wirtschaftsingenieure sind Alleskönner, dafür aber auf keinen Bereich besonders spezialisiert.

“Physiker sind tolle Eltern” ist dagegen lediglich ein T-Shirt-Spruch – ist aber sicher auch meist zutreffend. Der Satz “Soziologen sind die neuen Ingenieure” basiert auf einem gleichnamigen Artikel des IWD.

“Leider liegt diesem Artikel ein weiteres häufiges Klischee über Soziologie zugrunde: Soziologen arbeiten im Normalfall nicht als Sozialarbeiter, sondern als Sozialforscher oder Quereinsteiger in Wirtschaft und Forschung” erklärt Désirée Rossa von warenvergleich.de.

“Allerdings ist mir dieses Klischee immer noch lieber als das vom taxifahrenden Soziologen”, fügt Rossa, die selbst Soziologie studiert hat, augenzwinkernd hinzu.

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