Am 18.07.2018 hat das Bundesverfassungsgericht über die Rechtmäßigkeit des Rundfunkbeitrags entschieden: Der Rundfunkbeitrag (früher auch GEZ-Beitrag genannt) sei im Wesentlichen verfassungsgemäß.

Doch ist die preisliche Steigerung der Rundfunkeinnahmen über die Jahre gerechtfertigt? Die Redaktion des Vergleichsportals Warenvergleich.de hat in einer aktuellen Auswertung herausgefunden: Die Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag sind seit 1995 deutlich stärker gestiegen als die allgemeine Teuerung!

  • Seit 1995 sind die Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag 1,96 mal stärker gestiegen als die sonstigen Verbraucherpreise: Während die Verbraucherpreise nur um 35,78% zugenommen haben, wuchsen der Rundfunkeinnahmen im selben Zeitraum um 70,21%.
  • Während die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der sonstigen Verbraucherpreise in diesem Zeitraum bei 1,4% liegt, steigen die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen um durchschnittlich 2,45% – sie wachsen jährlich also fast doppelt so stark!
  • Wären die Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag lediglich im Rahmen der allgemeinen Teuerung der Verbraucherpreise gestiegen, dürften sie nur bei ca. 6,38 Mrd. liegen. Die tatsächlichen Einnahmen liegen bei 8,0 Mrd. – also 1,62 Mrd. über diesem Wert!

Rostock – Im Jahr 2017 erhielten die öffentlich-rechtlichen Sender 7.974,35 Mio. Euro aus Rundfunkbeiträgen (Quelle).

Nachdem Klagen gegen den Rundfunkbeitrag von zahlreichen Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichten abgeschmettert wurden, wurde die Verfassungsmäßigkeit der Rundfunkbeiträge seit dem 15.05.2018 in höchster Instanz vor dem Bundesverfassungsgericht geklärt – und am 18.07.2018 für grundsätzlich verfassungsgemäß befunden.

Rundfunkeinnahmen seit 1995 1,96 mal stärker gestiegen als Verbraucherpreise!

„Um herauszufinden, ob die Einnahmen aus den Rundfunkbeiträgen stärker angestiegen sind als die Verbraucherpreise, haben wir das prozentuale Gesamtwachstum der Rundfunkeinnahmen mit der Steigerung der Verbraucherpreise – also der Inflationsrate – verglichen“, erläutert die Leiterin der Erhebung von Warenvergleich.de.

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„Unser Ergebnis: Die aktuellen Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag sind mit 8,0 Mrd. Euro deutlich höher, als sie sein sollten, wenn sie sich genauso wie die sonstigen Verbraucherpreise entwickelt hätten“, so die Expertin.

Diese sind nämlich seit 1995 nur um 35,78% gestiegen, die Rundfunkeinnahmen aber um 70,21%. Damit haben die Rundeinnahmen 1,96 mal stärker zugenommen als die Inflationsrate.

Rundfunkeinnahmen um 1,62 Mrd. zu hoch!

„Wären die Einnahmen also lediglich zum Ausgleich der allgemeinen Teuerung gestiegen, dürften diese nur bei 6,38 Mrd. statt bei 8,0 Mrd. liegen“, gibt die Redakteurin zu bedenken. Die Rundfunkeinnahmen sind so betrachtet also 1,62 Mrd. Euro zu hoch.

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Damit sich die Rundfunkbeiträge wenigstens lohnen, greifen Sie am besten zu einem Gerät mit toller Auflösung wie einem 4k-Fernseher!

Hintergrund
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Désirée Rossa

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Rundfunkeinnahmen (“GEZ”) steigen fast doppelt so stark wie Verbraucherpreise!
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